Zahlen, Daten und Fakten

Gefährlicher Gast und eine Stage-Garantie: Das Angeberwissen zum Werder-Spiel gegen Wolfsburg

Der SV Werder Bremen tritt am 10. Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen den VfL Wolfsburg an: Die wichtigsten Zahlen, Fakten und Daten im Angeberwissen zum Spiel.

Bremen - Ein fußballerisches Verwöhnprogramm gab es für die Fans des SV Werder Bremen während der jüngsten Heimspiele nicht gerade - dafür aber zwei überaus wertvolle 1:0-Siege gegen den FC St. Pauli und 1. FC Union Berlin. Am Freitag (20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) schaut nun der VfL Wolfsburg im Weserstadion vorbei, der bislang alles andere als eine einfache Saison erlebt. Rund um den Tabellenzwölften wird eifrig über die Zukunft von Trainer Paul Simonis spekuliert, nicht ausgeschlossen, dass die Bremer mit einem neuerlichen Erfolg nach Erik ten Hag (Leverkusen) und Gerardo Seoane (Mönchengladbach) den dritten Coach in dieser Spielzeit aus dem Amt schießen. Was sonst noch wichtig rund um die Partie ist, zeigt einmal mehr das Angeberwissen der DeichStube.

Beeindruckende Serie: In den vergangenen elf Bundesliga-Spielen, in denen Jens Stage getroffen hat, hat der SV Werder Bremen nicht verloren.

Angeberwissen zum Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg: „Wölfe“ gewannen vier der letzten fünf Spiele in Bremen

Gefährlicher Gast: Nein, ein Lieblingsgegner waren die Niedersachsen zuletzt am Osterdeich nicht gerade. Von den vergangenen fünf Duellen in Bremen gewann der VfL Wolfsburg tatsächlich deren vier. „Das ist viel“, hatte auch Werder Bremens Sechser Senne Lynen unter der Woche beeindruckt zugegeben. „Sie spielen sehr kreativ und frei mit normalerweise technisch guten Spielern und sind deswegen immer ein schwieriger Gegner.“

Tor-Garantie? In insgesamt 54 Bundesligaspielen sind sich beide Vereine bislang begegnet, die Ausbeute an Siegen hält sich dabei nahezu die Waage: Werder Bremen feierte nach 21 Partien, das Team aus der Autostadt in 22 Fällen. Zudem gab es elf Unentschieden. Netter Nebeneffekt für die Zuschauer: Es gab fast immer Tore zu sehen. Lediglich beim Aufeinandertreffen am 4. Dezember 2010 beim VfL Wolfsburg fiel kein einziger Treffer - folglich klingelte es in Bremen immer in mindestens einem Kasten.

So sehen Fans das Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg live im TV und im Livestream!

Angeberwissen zum Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg: Werder gewann letztmals 2019 drei Heimspiele in Folge

Wertvoller Däne: Auch in dieser Saison zeigt Jens Stage wieder seine ganze Bedeutung für den SV Werder Bremen, der Topscorer der Vorsaison führt auch jetzt wieder die teaminterne Wertung mit drei Treffern an - dabei stand er lediglich in sieben der bisherigen neun Ligaspielen auf dem Rasen. Kleiner Haken mit Blick auf das bevorstehende Heimspiel: All seine sechs Tore aus dem Jahr 2025 erzielte der Däne in der Fremde. Dabei würde sich ein Stage-Treffer gegen den VfL Wolfsburg womöglich gleich doppelt lohnen, denn die bis dato letzten elf Begegnungen, in denen der Mittelfeldakteur einnetzte, hat Werder nie verloren (sieben Siege).

Vorbei an „Le Chef“: In Werders ewiger Rangliste der meisten Bundesliga-Einsätze tummeln sich allerlei prominente Namen. Romano Schmid etwa hat aktuell zwei namhafte Nachbarn in diesem Klassement: Markus Rosenberg und Johan Micoud. Allesamt bringen sie es auf jeweils 123 Einsätze - folglich dürfte Stammspieler Schmid, der auch gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf stehen könnte, an diesem Freitag an den beiden Ex-Profis des SV Werder Bremen vorbeiziehen. Der Weg an die Spitze ist aber noch weit, dort thronen schier uneinholbar Dieter Burdenski (444), Horst-Dieter Höttges (420) und Dieter Eilts (390).

Erinnerungen an Kohfeldt: Es ist schon eine ganze Weile her, dass Werder Bremen tatsächlich drei Heimsiege in Folge gelandet hat - genauer gesagt: sechseinhalb Jahre. Im März und April 2019 schlug die Mannschaft des damaligen Coaches Florian Kohfeldt erst den FC Schalke 04 (4:2) im Weserstadion und dann auch den 1. FSV Mainz 05 (3:1) sowie SC Freiburg (2:1). Insgesamt agiert der SVW wieder wesentlich stabiler vor eigenem Anhang als in der Vergangenheit. Saisonübergreifend stand bei den Bremern jetzt schon in sechs von acht Heimspielen hintereinander die Null. (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrik Pedersen/DeFodi Images

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