Werner lobt Werder-Stürmer

Werder-Profi Njinmah noch nicht bei 100 Prozent, aber trotzdem „sehr wichtig“

Justin Njinmah (am Ball) hat nach mehrwöchiger Verletzungspause gegen Bayer Leverkusen sein Comeback gefeiert, bei 100 Prozent ist der Stürmer des SV Werder Bremen aber noch nicht.
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Justin Njinmah (am Ball) hat nach mehrwöchiger Verletzungspause gegen Bayer Leverkusen sein Comeback gefeiert, bei 100 Prozent ist der Stürmer des SV Werder Bremen aber noch nicht.

Justin Njinmah hat nach mehrwöchiger Verletzungspause gegen Bayer Leverkusen (2:2) sein Comeback gefeiert. Noch ist der Stürmer des SV Werder Bremen nicht bei 100 Prozent, doch Trainer Ole Werner attestiert dem Angreifer, gegen den SC Paderborn dennoch „sehr wichtig für uns zu sein“.

Bremen - Zugegeben: Allzu groß war die Distanz zum Mitspieler nicht, was die Leistung von Justin Njinmah aber keinesfalls schmälern soll. Per gefühlvollem Zuspiel legte der Stürmer des SV Werder Bremen seinem Teamkollegen Romano Schmid dessen herrlichen Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand gegen Bayer 04 Leverkusen vor, wofür es hinterher ein Sonderlob vom Torschützen gab. „Justin legt den Ball perfekt ab. Ein dickes Dankeschön deshalb an ihn, denn er weiß genau, was für Bälle ich brauche“, schwärmte Schmid und drückte damit stellvertretend die allgemeine Freude des SV Werder darüber aus, dass Njinmah nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Wenn auch noch nicht wieder ohne Einschränkungen, wie Cheftrainer Ole Werner erklärte.

Werder Bremens Ole Werner über Justin Njinmah: „Dass er für uns ein wichtiger Spieler ist, hat man am Wochenende gesehen“

„Bei ihm ist es so, dass er noch nicht wieder bei 100 Prozent sein kann aufgrund der Ausfallzeit, die hinter ihm liegt“, sagte der 36-Jährige über Justin Njinmah, der wegen einer hartnäckigen Bänderverletzung seit Ende September insgesamt vier Ligaspiele verpasst hatte. Während des Duells gegen den Meister aus Leverkusen feierte Njinmah dann sein Comeback, als Joker kam er nach 68 Minuten beim Stand von 0:1 für Leonardo Bittencourt ins Spiel - und sorgte für Akzente. „Dass Justin für uns ein wichtiger Spieler ist, hat man am Wochenende gesehen“, betonte Ole Werner. „Mit ihm war nochmal ein Schuss mehr Dynamik auf dem Platz.“ In der Tat verzeichnete der schnelle Angreifer des SV Werder Bremen einige gute Aktionen, von denen der Assist vor Schmids Tor freilich die beste war.

Werder Bremen möchte Justin Njinmah nun Stück für Stück an die alte Form heranführen, damit er der Mannschaft wieder dauerhaft und für längere Zeit auf dem Platz helfen kann. Während des Pokalspiels des SV Werder bei Zweitligist SC Paderborn (Mittwoch, 18 Uhr/DeichStube-Liveticker) gibt es für den Stürmer die nächste Gelegenheit, Einsatzzeit zu sammeln. Die stellte Ole Werner ihm jedenfalls schon mal in Aussicht. „Er wird auch in Paderborn wieder ein wichtiger Spieler für uns sein“, hob der Trainer hervor. (dco)

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