Werder-Angreifer mit gutem Auftritt

Justin Njinmah sammelt Startelf-Argumente: Werder-Stürmer will endlich wieder im Weserstadion treffen

Justin Njinmah hat im Nordderby gegen den HSV Argumente für eine Startelf-Rückkehr gesammelt. So bewertet Werder Bremens Trainer Horst Steffen die Leistungen des Stürmers.

Bremen – Etwas mehr als ein Jahr ist es mittlerweile her, dass Justin Njinmah sein letztes Tor im Weserstadion erzielt hat. Am 30. November 2024 köpfte der Stürmer des SV Werder Bremen beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart die zwischenzeitliche Führung für die Grün-Weißen. Seitdem gelangen dem gebürtigen Hamburger in der Bundesliga vier weitere Treffer – allesamt in der Fremde, allein drei davon in dieser Saison. Damit ist Njinmah aktuell der treffsicherste Angreifer im Werder-Kader, denn seine Konkurrenten Keke Topp und Victor Boniface warten bekanntlich noch auf ihren ersten Saisontreffer. Da Boniface derzeit mit einer Knieprellung ausfällt und Topp im Nordderby in der vergangenen Woche nur wenig Akzente setzen konnte, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Njinmah nach zuletzt drei Bankplätzen in Serie ausgerechnet gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 19.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wieder in die Startelf rückt.

Sammelte mit seinem Tor im Nordderby und engagierten Trainingsleistungen Argumente für eine Startelf-Rückkehr bei Werder Bremen: Justin Njinmah.

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart aussehen!

Werder Bremen: Startelf-Comeback für Justin Njinmah gegen den VfB Stuttgart? „Er hat seine Elemente eingebracht“

Der schnelle Stürmer hatte schließlich nach seiner Einwechslung beim HSV reichlich Eigenwerbung betrieben. „Er hat es in Hamburg gut gemacht. Sein Tor, aber auch seine tiefen Läufe waren wichtig“, sagte Werder Bremens Cheftrainer Horst Steffen während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schwaben. „Justin hat insgesamt seine Elemente ins Spiel gebracht.“ Bereits unmittelbar nach der Partie beim Nordrivalen hatte der Bremer Coach Njinmah für dessen Einfluss auf das Spiel gelobt. „Ich versuche immer, meinen Input ins Spiel zu geben. Mal klappt es mehr, mal klappt es weniger“, erklärte Justin Njinmah selbst in einem vereinseigenen Interview unter der Woche. „Unsere Offensivleute hängen hinter ihren Erwartungen, was die Tore angeht. Da versucht man, mit Treffern zu helfen.“

Doch nicht nur mit seinem Tor konnte Njinmah Argumente für sich sammeln – auch im Training des SV Werder Bremen zeigte er in den vergangenen zwei Wochen starke Auftritte, wie Horst Steffen betonte: „Er hat mit seiner Leistung, neben der letzten Trainingswoche, die schon gut war, ein Signal gesendet: ,Trainer, auf mich kannst du setzen.‘“ Gut vorstellbar also, dass der 25-Jährige gegen den VfB Stuttgart die Chance auf mehr Spielzeit erhält als zuletzt in Hamburg (22 Minuten) – und damit auch auf die Möglichkeit, endlich wieder vor dem eigenen Publikum zu treffen. „Wahnsinn, dass das mein letztes Heimtor war“, sagte Justin Njinmah über seinen Treffer von vor einem Jahr und ergänzte: „Das war eine Flanke von Duckschi und ein Kopfball. Das können wir gerne wiederholen – dann mit einer Flanke von Yuki oder so.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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