Werder-Profi fällt verletzt aus

Und wieder das Sprunggelenk: Kam Njinmahs Comeback zu früh? Werder-Coach Werner erklärt den Ausfall

Kam das Comeback von Justin Njinmah zu früh? Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, erklärt den Ausfall.
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Kam das Comeback von Justin Njinmah zu früh? Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, erklärt den Ausfall.

Der SV Werder Bremen muss vorerst auf Justin Njinmah verzichten, der Stürmer hat sich am Sprunggelenk verletzt - wie schon zu Beginn der Saison. Hat der Angreifer sein Comeback zu früh gegeben? Was Trainer Ole Werner dazu sagt.

Bremen - Passiert ist es bereits Mitte September, während des Auswärtsspiels bei Mainz 05: Nach nur 13 Minuten musste Justin Njinmah am dritten Spieltag verletzt den Platz verlassen, weil das Sprunggelenk nach einem Zweikampf plötzlich Probleme machte. Es folgten vier Partien Zwangspause, Ende Oktober dann das Comeback und bis heute acht weitere Pflichtspieleinsätze - nun allerdings fällt Njinmah wegen exakt derselben Blessur abermals aus, geplantermaßen, wenn man so möchte. Was genau hinter dem verfrühten Jahresende des 24-Jährigen steckt, hat Ole Werner vor Werder Bremens Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) erklärt. 

„Justins Verletzung ist nichts, das uns jetzt kalt erwischt hat oder das schlimmer geworden wäre“, betonte der 36-Jährige, dem bereits seit Längerem klar war, dass er zwischenzeitlich erneut auf seinen Angreifer wird verzichten müssen. Offen sei einzig und allein die Frage nach dem Wann gewesen. „Es war klar, dass wir dem Sprunggelenk irgendwann nochmal etwas Ruhe geben müssen. Wir mussten entscheiden, ob wir es jetzt oder erst Anfang des nächsten Jahres machen“, sagte Ole Werner, der sich in Absprache mit dem Spieler und der medizinischen Abteilung fürs Jetzt entschied. Die Behandlung von Justin Njinmahs Syndesmoseband werde nun etwas angepasst, „da werden Dinge vorgenommen, die im Nachgang etwas Ruhe brauchen“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen - und weiter: „Jeder, der mal eine Syndesmoseband-Verletzung hatte, weiß, dass es durchaus langwierig sein und länger Probleme bereiten kann. Insofern ist es positiv, dass Justin schon wieder Spiele für uns machen konnte.“

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli aussehen!

Kam Justin Njinmahs Comeback bei Werder Bremen zu früh? Ole Werner: „Wir stellen niemanden auf den Platz, bei dem ein Risiko besteht“

Nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart, bei dem er 83 Minuten lang auf dem Platz gestanden hatte, gab Justin Njinmah Ende November zu Protokoll: „Die Verletzung ist noch nicht fertig verheilt, das wissen hier alle. Ich spiele unter Schmerzen, aber da muss ich mich durchbeißen.“ Was die Frage aufwirft, ob das Risiko nicht zu groß war, den Stürmer des SV Werder Bremen schon wieder einzusetzen, obwohl dessen Sprunggelenk noch nicht komplett genesen ist. Nein, lautet Ole Werners Antwort. „Wir stellen niemanden auf den Platz, bei dem ein erhöhtes Risiko besteht, dass er in eine Folgeverletzung reinläuft - aus dem Interesse unserer Spieler und natürlich auch aus unserem eigenen Interesse.“
 
Die Gefahr, dass sich die Probleme an Njinmahs Sprunggelenk weiter verschärfen, hat demnach nicht bestanden. Die Notwendigkeit einer Ruhepause war Werder Bremen aber immer bekannt. Nun ist sie für Justin Njinmah gekommen. Läuft alles wie erhofft, soll er im Januar zurück sein. Schmerzfrei. (dco)  

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