Werder-Spieler in der Einzelkritik

Werder in Noten gegen St. Pauli: Top-Rückhalt mit Geistesblitz – Michael Zetterer bester Bremer

Werder Bremen in Noten gegen St. Pauli: Michael Zetterer war am Millerntor immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde - und brachte das zweite Tor mit einem Geistesblitz auf den Weg.
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Werder Bremen in Noten gegen St. Pauli: Michael Zetterer war am Millerntor immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde - und brachte das zweite Tor mit einem Geistesblitz auf den Weg.

Der SV Werder Bremen hat das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli mit 2:0 (1:0) gewonnen. Die Werder-Profis in der Einzelkritik mit Noten!

Michael Zetterer: Wurde im ersten Durchgang nur einmal geprüft und war hellwach beim Schuss von Ex-Bremer Eggestein (18.). Immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde – sogar offensiv: Brachte mit seinem Abschlag das 2:0 auf den Weg. Später mit starker Parade gegen Boukhalfa (69.). Note 1,5

Niklas Stark (bis 82.): Hatte auf der rechten Abwehrseite Probleme mit Afolayan, der ihm vor der Pause öfter entwischte. Leistete sich im Aufbauspiel zudem Ungenauigkeiten und holte sich früh die Gelbe Karte ab (8.). Kämpfte sich aber ins Spiel und agierte in der Luft gewohnt zuverlässig. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den FC St. Pauli: Marco Friedl hat Ex-Bremer Johannes Eggestein gut im Griff

Marco Friedl: Bekam es in der Abwehrmitte häufig mit Eggestein zu tun, den er insgesamt gut im Griff hatte, weil bei ihm Timing und Stellungsspiel stimmten. Auch der Kapitän sah früh Gelb (12.) und musste sich danach in den Zweikämpfen zurücknehmen. Note 2,5

Anthony Jung: Der linke Innenverteidiger startete mit einem riskanten Querpass auf Lynen vor dem eigenen Strafraum ins Spiel, was fast ins Auge gegangen wäre (6.). Fand danach Stück für Stück in seinen Rhythmus und agierte ruhig am Ball sowie sachlich in den Eins-gegen-eins-Duellen. Note 3 

Mitchell Weiser: War auf der rechten Außenbahn gewohnt viel unterwegs, ließ es in seinen Aktionen anfangs aber an der nötigen Genauigkeit vermissen. Akzente in der Offensive konnte er deshalb vor der Pause nicht setzen. Nach dem Wechsel dann deutlich verbessert und Vorbereiter des 2:0. Note 3

Der Defensive sei Dank: Werder Bremens Sieg beim FC St. Pauli in der Taktik-Analyse!

Werder Bremen in Noten gegen den FC St. Pauli: Jens Stage behält in der hitzigen Atmosphäre am Millerntor einen kühlen Kopf

Jens Stage: Mit einer wahren Energieleistung ermöglichte er Werders Führung – stark, wie er sich gegen Smith behauptete und Köhn bediente (24.). War im Bremer Mittelfeld auch ansonsten sehr präsent und behielt in der hitzigen Atmosphäre am Millerntor kühlen Kopf. Note 2

Senne Lynen: Verlor nach undankbarem Zuspiel von Jung vor dem eigenen Strafraum den Ball, bügelte die Szene aber selbst wieder aus, weil er beherzt nachsetzte (6.). Hatte vor allem in Hälfte zwei große Mühe, Ordnung ins Bremer Spiel zu bringen, weil ihm viel zu viele Ballverluste unterliefen. Note 4,5

Derrick Köhn (bis 82.): Benötigte nur zwei Kontakte, um den Ball mit seinem starken linken Fuß präzise zum 1:0 ins lange Eck zu jagen. Auf der linken Außenbahn immer wieder mit Vorstößen – hätte dabei aber durchaus noch mehr flanken können. Note 2,5 

Romano Schmid (bis 90.+3): War von Beginn an bemüht, das Spiel schnell zu machen, hatte in Sachen Passqualität zunächst aber reichlich Luft nach oben. Dafür enorm energisch in den Zweikämpfen und mit viel Übersicht vor dem 1:0, als er Stages Pass für Köhn durchließ. Note 3

Marco Grüll (bis 68.): Kehrte für den verletzten Njinmah in die Startelf zurück und verrichtete in der Spitze viel Laufarbeit, was seine Gegenspieler beschäftigte. Torgefahr strahlte er jedoch viel zu wenig aus. Ließ sich in einigen Duellen zu leicht ausbremsen. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den FC St. Pauli: Spiel läuft nahezu komplett an Marvin Ducksch vorbei, doch der Torjäger trifft

Marvin Ducksch: Anfangs lief das Spiel nahezu komplett am Stürmer vorbei, Chancen verzeichnete er nicht – seine erste (und einzige) war nach der Pause dann aber direkt drin! Blieb vor Torhüter Vasilj eiskalt und besorgte mit seinem vierten Saisontor das wichtige 2:0 (54.). Note 3

Oliver Burke (ab 68.): Kam einmal mehr als Joker ins Spiel, schon zum achten Mal in dieser Saison. Hatte kurz vor Schluss die große Chance zum 3:0. Note –

Amos Pieper (ab 82.): Verstärkte die Abwehr in der Schlussphase und bereitete fast noch ein Tor vor. Note -

Olivier Deman (ab 82.): Kam in den letzten Minuten zu seinem achten Saisoneinsatz. Note -

Skelly Alvero (90.+3): Durfte den Abpfiff auf dem Platz erleben. Note -

„Extrem sch**iße“: Werder Bremen und der FC St. Pauli ärgern sich über Pyro-Unterbrechung am Millerntor!

Weiter mit der Werder-Aufstellung:

Werder-Bremen-Aufstellung gegen FC St. Pauli: Marco Grüll in der Startelf

Der SV Werder Bremen tritt am Samstag (18.30 Uhr) beim FC St. Pauli an. So könnte die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner aussehen!

Update vom 14. Dezember (17.30 Uhr): Jetzt ist die Werder-Aufstellung da: Trainer Ole Werner nimmt im Vergleich zum Bochum-Spiel eine Änderung vor! Die ganze Startelf des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli findet ihr in unserem Liveticker zum Spiel!

Bremen - Die schlechte Nachricht vorweg: Für das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (Samstag, 18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) muss der SV Werder Bremen gleich auf vier Profis verzichten. Die langzeitverletzten Keke Topp und Felix Agu stehen ebenso wenig zur Verfügung wie Justin Njinmah und Leonardo Bittencourt. Nun aber zur guten Nachricht: Im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg beim VfL Bochum bleibt die Startelf von Cheftrainer Ole Werner davon (fast) unberührt, großartig umbauen muss der 36-Jährige die Bremer Aufstellung also nicht. Und dennoch steht er vor einen spannenden Personalentscheidung. 

Werder Bremen-Aufstellung gegen FC St. Pauli: Wer ersetzt Justin Njinmah in der Startelf?

Aus dem genannten Quartett zählte lediglich Njinmah in Bochum zur Anfangsaufstellung des SV Werder Bremen, bekam nach der Partie aber eine Pause verordnet, um seine langwierigen Probleme am Sprunggelenk endlich endgültig auszukurieren. In diesem Jahr wird der Stürmer nicht mehr auf dem Platz stehen. Seine Rolle an der Seite des gesetzten Marvin Ducksch wird gegen den FC St. Pauli entweder an Marco Grüll oder Oliver Burke gehen. Beide Spieler hat Ole Werner unlängst für ihre aktuelle Form gelobt. „Er hat das Spieltempo angenommen und hilft uns allein mit seinem Fleiß und seiner Intensität“, sagte der Trainer über Grüll, während er sich von Burkes Wandlung an der Weser vom Lustlos-Profi hin zur ernsthaften Option und zum Teamliebling „selbst überrascht“ zeigte. Nicht ausgeschlossen also, dass der Schotte gegen St. Pauli am 14. Spieltag seine Startelf-Premiere in dieser Saison feiert, leichte Vorteile hat allerdings Grüll.

Die Angriffsreihe komplettieren wird auch gegen den FC St. Pauli Romano Schmid, abgesichert von Jens Stage und Senne Lynen in seinem Rücken. Auf den Flügeln sollen in der Startelf des SV Werder Bremen einmal mehr Derrick Köhn (links) und Mitchell Weiser (rechts) für Gefahr sorgen. Die Bremer Dreierkette vor Torhüter Michael Zetterer dürfte erneut aus Kapitän Marco Friedl im Zentrum sowie Anthony Jung (links) und Niklas Stark (rechts) an seiner Seite bestehen. dco

Werder Bremen-Aufstellung: So könnte die Bremer Startelf gegen den FC St. Pauli aussehen!

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