Werder-Trainer über Mittelfeldprofi
Jens Stage trifft nicht mehr: Werder-Coach Ole Werner hofft, dass der Däne schon am Samstag wieder zuschlägt
Jens Stage war eine Zeit lang in dieser Saison der beste Torjäger des SV Werder Bremen, doch der Däne wartet nun schon seit Monaten auf ein Tor - was Coach Ole Werner dazu sagt!
Bremen – Sieben Tore hat Jens Stage in dieser Saison erzielt, lange Zeit war der Mittelfeldspieler damit sogar der torgefährlichste Profi im gesamten Kader des SV Werder Bremen. Vor einigen Wochen hat Stürmer Marvin Ducksch in der teaminternen Rangliste aber zum Dänen aufgeschlossen, der seinerseits nun schon eine ganze Weile auf sein nächstes persönliches Erfolgserlebnis wartet – genauer gesagt seit dem 21. Dezember, als der Gegner der Grün-Weißen passenderweise ebenfalls 1. FC Union Berlin hieß. Die jetzige Neuauflage in der Bundeshauptstadt (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) stellt also nicht die schlechteste Gelegenheit dar, um zu alter Treffsicherheit zurückzufinden.
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Werder Bremens Ole Werner über Jens Stage: „Er wurde weniger gefunden mit Bällen von außen, manchmal hat das richtige Timing gefehlt“
„Wir haben nicht so viel darüber gesprochen“, meint Trainer Ole Werner, „aber ich gehe davon aus, dass er sich wünscht, mehr Tore zu schießen. Es würde mich wundern, wenn es nicht so wäre.“ An drei Bremer Treffern war Jens Stage im Laufe der Rückrunde beteiligt, letztmals legte er wunderbar Werders Führungstreffer von Romano Schmid beim 2:0-Coup in Leverkusen auf. Das war am 8. März und ist folglich auch schon wieder einige Wochen her. Für Ole Werner ist Stages Tor-Ebbe das Resultat mehrerer Faktoren. „Wir haben gerade in den letzten Wochen teilweise eine tiefere Positionierung auf den zentralen Positionen gehabt, wodurch die Wege nach vorne etwas weiter waren“, schildert der Coach des SV Werder Bremen. „Grundsätzlich läuft Jens aber immer noch viel in solche Situationen und hat ein gutes Gespür dafür. Er wurde aber auch weniger gefunden mit Bällen von außen, manchmal hat dann auch das richtige Timing gefehlt.“ So wie zuletzt bei Werders torlosem Remis gegen den FC St. Pauli, als Stage erst in eine Hereingabe hereinrutschte, den Ball aber weit am Tor vorbeibeförderte. Wenig später verhinderte dann eine Abseitsstellung einen Treffer.
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Unter dem Strich ist Ole Werner aber froh, dass sein Mittelfeldmotor überhaupt weiterhin vor dem gegnerischen Kasten zu sehen ist. „Er kommt also weiterhin zum Abschluss – und das ist immer das Entscheidende, dass man sich in diese Positionen bringt, um Tore schießen zu können“, unterstreicht der 36-jährige Cheftrainer des SV Werder Bremen. „Und dann wird es bei Jens hoffentlich schon am Samstag wieder klingeln.“ (mbü)
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