Werder gegen St. Pauli

Drei Abseitstore einkassiert: Werder Bremen bleibt ungeschlagen – muss aber mit Remis gegen St. Pauli leben

Marco Friedl (vorne) und Michael Zetterer hadern mit dem Unentschieden des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli.
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Marco Friedl (vorne) und Michael Zetterer hadern mit dem Unentschieden des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli.

Unentschieden! Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 31. Spieltags gegen den FC St. Pauli 0:0 gespielt. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Die Sonne strahlte, beide Fanlager hatten das Weserstadion mit einer beeindruckenden Atmosphäre ausgestattet. Eigentlich war also alles angerichtet für den SV Werder Bremen, um den nächsten wichtigen Schritt im Rennen um das internationale Geschäft zu machen. Am Ende wurde es gegen den FC St. Pauli lediglich ein Schrittchen. In der Defensive standen die Gastgeber zwar einmal mehr gut und hielten sich schadlos, im Gegenzug wollte aber partout kein eigener Treffer gelingen. Und so endete das Duell mit einem 0:0. „Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Zum einen, weil wir trotz einer nicht so wahnsinnig guten ersten Halbzeit dann doch noch die deutlich klareren Chancen hatten, und auch weil wir uns natürlich hier zu Hause drei Punkte vorgestellt haben“, sagte Werder-Trainer Ole Werner hinterher, meinte aber auch: „Man wird sehen, wofür der eine Punkt noch wichtig werden kann.“

Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Abseits-Tore wieder einkassiert

Das bestimmende Thema der vorherigen Tage war der nahende Wechsel von Oliver Burke zu Union Berlin gewesen – und ob der schottische Angreifer nun überhaupt noch Teil der Startelf sein könne. Cheftrainer Ole Werner hatte sich im Vorfeld der Begegnung zurückhaltend zu dieser Personalie geäußert, am Sonntagnachmittag dann aber Fakten geschaffen, indem er Burke auf die Bank setzte. Stattdessen stürmte Justin Njinmah an der Seite von Marvin Ducksch von Beginn an, weitere Änderungen gegenüber den Vorwochen gab es bei Werder Bremen nicht. Vor Torhüter Michael Zetterer verteidigten Niklas Stark, Marco Friedl und Amos Pieper. Auf den Flügeln waren Felix Agu (links) und Mitchell Weiser (rechts unterwegs, während Senne Lynen, Jens Stage und Romano Schmid das Mittelfeld bildeten.

Es dauerte keine vier Minuten, ehe die Gastgeber das erste Mal ansehnlich den Ball kreiseln ließen. Der finale Versuch von Weiser ging dann aber doch knapp anderthalb Meter daneben. Auf der Gegenseite war Zetterer erstmals gefordert, als Philipp Treu etwas zu unbedrängt vor ihm auftauchte (8.). Nur wenige Momente später hatte der Schlussmann dann Glück, als er bei einem Steilpass der Hamburger erst das Herauslaufen abbrach und dann noch einen recht zentral geschossenen Ball von Carlo Boukhalfa passieren ließ – doch eine vorherige Abseitsstellung verhinderte den Rückstand gegen den FC St. Pauli (11.). Kurz vor dem Seitenwechsel hatte dann Jens Stage auf der anderen Seite getroffen, doch auch in dieser Szene ging richtigerweise die Fahne des Assistenten nach oben (39.).

Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Marco Friedl heftig gefoult - ohne Folgen

Viel mehr passierte vor den Toren bis zur Pause kaum in einer Partie, in der zwar Werder Bremen und der FC St. Pauli um spielerische Akzente bemüht waren, aber dabei wenig Ansehnliches zusammenbrachten. Einziger Aufreger war noch ein rüdes Foul von Boukhalfa an Friedl, das nach aktueller Regelauslegung durchaus mit der Roten Karte hätte bestraft werden können. Schiedsrichter Tobias Reichel (Sindelfingen) zeigte nicht einmal Gelb und erhielt kurioserweise auch vom VAR kein Signal, seine Meinung zu überdenken. Eine fragwürdige Entscheidung. Immerhin: Friedl konnte unter Schmerzen weiterspielen.

Der zweite Abschnitt begann dann wie der erste: mit einer guten Werder-Chance. Nach einer Freistoß-Flanke von Ducksch wurde ein Kopfballaufsetzer des aufgerückten Niklas Stark aber noch zur Ecke abgelenkt (49.). Und die Bremer blieben am Drücker – sogar doppelt. Gleich zweimal binnen weniger Augenblicke war Njinmah fein in Szene gesetzt worden, doch erst scheiterte der 24-Jährige ebenfalls an St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj, dann schoss er knapp vorbei (59.). Die Führung für Werder Bremen lag endgültig in der Luft. Wenig später war dann Schluss für Njinmah, nach 69 Minuten durfte Oliver Burke ran. Pfiffe gab es zum Empfang kaum für den abtrünnigen Angreifer.

Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Auch Oliver Burke bei Tor im Abseits

Stattdessen dauerte es ziemlich genau zehn Minuten, ehe Burke das Stadion in ein Tollhaus verwandelte. Doch das nächste skurrile Kapitel in dieser leidvollen Liebesgeschichte wurde jäh zerstört, denn Vorlagengeber Schmid hatte eine Nuance zu spät gepasst und Burke so vor seinem vermeintlichen Führungstreffer hauchzart ins Abseits laufen lassen. Werder wollte, Werder probierte viel und spielte in der Nachspielzeit nach einer Gelb-Roten Karte für Connor Metcalfe sogar kurzfristig in Überzahl – doch der erlösende Schuss ins Glück wollte Werder Bremen gegen den FC St. Pauli einfach nicht mehr gelingen. „In der zweiten Halbzeit war es besser, aber unterm Strich zu wenig, damit du gegen St. Pauli gewinnst“, monierte Kapitän Friedl. „Es war leider ein verdientes Unentschieden. Wir haben die große Chance, etwas zu erreichen, und dann kann es nicht sein, dass du nur über 45 Minuten ein gutes Spiel machst.“ (mbü)

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper – Weiser, Lynen (81. Bittencourt), Agu (81. Köhn) – Stage, Schmid – Ducksch (87. Grüll), Njinmah (69. Burke)

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Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel heute live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 0:0

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19.27 Uhr: Am Ende holt Werder im Kampf um Europa also „nur“ einen Punkt gegen den FC St. Pauli. Die Bremer zeigten sich im zweiten Durchgang klar verbessert, ließen in Person von Njinmah zudem gleich eine Doppel-Chance liegen. Bitter zudem, dass Burkes Treffer wegen einer Abseitsposition nicht zählte. In Kürze folgt hier ein ausführlicher Spielbericht. Alles Weitere folgt dann im weiteren Verlauf des Abends. Tschüss aus dem Weserstadion!

90.+3 Min: Dann ist Schluss! Werder und St. Pauli trennen sich 0:0 Unentschieden!

90. Min+1: Schmid wird beim Konter gefoult. Metcalfe hatte bereits Gelb gesehen und sieht folglich Gelb-Rot. Werder ist jetzt in Überzahl

90. Min: Wilde Schlussphase jetzt hier. Geht noch was? Es gibt 3 Minuten Nachspielzeit

88. Min: Weiterer Wechsel: Bei Werder kommt Grüll für Ducksch. Bei St. Pauli ersetzen Eggestein und Ritzka Guilavogui und van der Heyden

87. Min: Nochmal Freistoß für Werder aus dem rechten Halbfeld in Richtung des zweiten Pfosten. Dort kann Stark das Leder nicht richtig aufs Tor drücken.

86. Min: Weiser bedient Ducksch auf dem rechten Flügel. Dessen scharfe Hereingabe kann Vasilj vorm lauernden Schmid gerade noch entschärfen.

84. Min: Die Schlussphase läuft, was geht hier noch? Aktuell schleichen sich bei den Bremern immer wieder kleine Ungenauigkeiten ins Offensivspiel ein.

81. Min: Dann wechselt Werder doppelt: Bittencourt und Köhn sind für Lynen und Agu neu im Spiel.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Oliver Burke trifft – doch das Tor zählt nicht

79. Min: Burke trifft – aber wieder Abseits! Schade, denn das war richtig stark. Werder befreit sich aus dem Druck der Gäste über Agu, der Schmid im Zentrum anspielt. Der bisher eher glücklose Österreicher dribbelt durchs Mittelfeld und legt vorm gegnerischen Strafraum links in den Lauf von Burke. Der bleibt eiskalt und vollstreckt ins lange Eck – doch die Fahne geht hoch.

78. Min: Die Gäste werden wieder mutiger. Und so ist Werder plötzlich auch immer mal wieder in der Defensive gefordert.

76. Min: Doppelwechsel bei St. Pauli: Wagner und Metcalfe kommen für Boukhalfa und Sinani neu ins Spiel.

74. Min: Nach Foul an Agu gibt es erneut Freistoß auf dem linken Flügel. Aber auch diese Hereingabe klären die Gäste.

71. Min: Wieder Burke! Der Schotte wird auf halbrechts in die Tiefe geschickt und sucht den Abschluss. Zum Bremer Ärger gibt es im Anschluss Abstoß und nicht Ecke. Auf der Gegenseite fordert St. Pauli dann Elfmeter, aber die Pfeife des Schiris bleibt stumm. Da hat Werder Glück, Friedl hatte Saad durchaus getroffen.

69. Min: Da ist Burke direkt: Der Schotte kommt nach einer Hereingabe mit dem Kopf an den Ball, kann diesen aber nicht entscheidend in Richtung Tor drücken. Pfiffe gab es bei der Einwechslung übrigens nur vereinzelt. Die große Mehrheit rief seinen Namen.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Oliver Burke kommt für Justin Njinmah

69. Min: Erster Wechsel bei Werder: Burke kommt für Njinmah, der mit seinen zwei liegengelassenen Chancen hadern wird.

68. Min: Bei Werder wird gleich gewechselt: Oliver Burke steht am Spielfeldrand bereit. Mal schauen, wie er empfangen wird.

66. Min: Gegen die Angriffe der Gäste steht Werder im zweiten Durchgang übrigens deutlich besser. St. Pauli kommt aktuell überhaupt nicht gefährlich vors Bremer Tor.

64. Min: Anders als in Kiel zieht Ducksch den aber nicht ins lange Eck, sondern am zweiten Pfosten vorbei. Es gibt Abstoß für die Gäste.

63. Min: Nach Foul an Agu gibt es auf der linken Seite in Strafraumnähe Freistoß für Werder.

62. Min: Erster Wechsel bei St. Pauli: Weißhaupt hat Feierabend, für ihn kommt Saad.

61. Min: Werder mit Powerplay. Die Bremer kombinieren sich in den Strafraum, werden aber zurückgepfiffen. Der Schiedsrichter entscheidet auf Foulspiel gegen St. Paulis Smith.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Justin Njinmah lässt Mega-Chancen liegen

60. Min: WIEDER NJINMAH! Wieder sprintet der Stürmer mit dem Ball am Fuß in den Strafraum und zieht von halblinks ab. Dieses Mal geht der Ball am Tor vorbei. Mindestens eine der beiden Chancen muss er im Tor unterbringen.

58. Min: DIE CHANCE FÜR NJINMAH! Schmid bedient Werders Nummer elf, der sich den Ball am Gegenspieler vorbeilegt und dann abschließt. Vasilj pariert.

57. Min: Treu wird links in die Tiefe geschickt, doch nahe der Grundlinie verspringt ihm der Ball – Abstoß für Werder.

54. Min: Nächster Freistoß für Werder: Nach Foul an Stage legt sich Ducksch den Ball auf der rechten Seite zurecht, doch dieser Versuch wird nicht gefährlich, weil Vasilj den Ball mühelos runterpflücken kann.

53. Min: Mit wenigen Pässen überbrücken Lynen, Ducksch und Schmid das Mittelfeld. Am Ende bedient Letzterer Stage auf dem rechten Flügel, doch der Däne muss abbrechen.

51. Min: Weiser zieht in den Strafraum und kommt dann zu Fall. Der Kontakt war aber zu leicht für einen Elfmeter. Dennoch: Werder macht hier bisher einen besseren Eindruck als noch vor der Pause.

49. Min: Und der kommt richtig gefährlich! Ducksch flankt das Leder mustergültig auf Stark, der frei zum Kopfball kommt, doch Vasilj pariert zur Ecke. Die bringt nichts ein.

48. Min: Werder versucht sich am gegnerischen Strafraum festzusetzen, dann wird Stage gelegt. Aus rund 25 Metern gibt es Freistoß.

47. Min: Jetzt hat Weiser auf der Gegenseite eine gute Idee: Mit einem Steilpass sucht er den startenden Ducksch im Strafraum, doch das Zuspiel gerät etwas zu steil.

46. Min: Nach 15 Sekunden direkt der erste Vorstoß der Gäste im zweiten Durchgang, aber Weiser läuft Treu im eigenen Strafraum clever ab.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Weiter geht‘s – kann Werder sich steigern?

46. Min: Weiter geht‘s, die zweite Halbzeit läuft – ohne Wechsel auf beiden Seiten.

18.33 Uhr: Die Mannschaften kommen zurück aufs Feld. Gleich geht‘s weiter...

18.27 Uhr: Mal schauen, wie die Bremer gleich aus der Kabine kommen. Durchaus vorstellbar, dass Ole Werner bereits das erste Mal wechselt. Und vielleicht kommt ja gleich schon Oliver Burke... Gleich werden wir es erfahren.

18.22 Uhr: Es ist bisher keine gute Leistung des SV Werder. Abgesehen von der Chance für Weiser (4.) und dem Abseits-Tor von Stage (39.) erzeugten die Bremer hier so gut wie keine Torgefahr. St. Pauli erspielt sich zwar auch nicht Chance um Chance, taucht aber häufiger am gegnerischen Strafraum auf und schafft es besser, den Ball laufen zu lassen. St. Pauli hatte durch Boukhalfa unterdessen ebenfalls ein Abseits-Tor erzielt (10.).

45. Min+3: Treu schlägt nochmal eine Halbfeldflanke, doch die gerät viiiiiieeeel zu weit. Danach ist Halbzeit. Mit einem 0:0 geht es in die Pause.

45. Min+1: Nochmal Ecke für St. Pauli, aber Zetterer pflückt den Ball sicher runter.

45. Min: Es gibt 3 Minuten Nachspielzeit

44. Min: „Herzlich Willkommen an alle FSCP-Fans im Weserstadion“ steht auf einem Banner in der Bremer Ostkurve. Angesichts der Kräfteverhältnisse auf dem Platz dürften sich die Gäste-Fans hier in der Tat sehr wohlfühlen. St. Pauli hat weiterhin mehr vom Spiel.

43. Min: Das Weserstadion erhebt sich. Die Fans spüren, dass die Mannschaft die Unterstützung gut gebrauchen kann.

42. Min: Weiser versucht Ducksch im Zentrum steil zu schicken, aber Wahl hat aufgepasst. Ansonsten wäre Werders Nummer sieben frei durch gewesen.

41. Min: Nach einer Klärungsaktion von Stark gibt es Ecke für St. Pauli. Bei dieser herrscht kurz Verwirrung im Werder-Strafraum, aber dann können die Bremer klären.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Stage trifft – doch das Tor zählt nicht

39. Min: Jetzt ist der Ball im Tor der Gäste, aber wieder geht die Fahne hoch. Stage stand beim abgefälschten Schuss von Schmid im Abseits. Als der Däne nachsetzt und abstaubt, wird er aktiv. Somit zählt das Tor nicht.

38. Min: Ole Werner schickt die Ersatzspieler zum Warmmachen. Angesichts des bisherigen Bremer Auftritts verwundert das zu diesem frühen Zeitpunkt nicht.

36. Min: Guilavogui steckt von der Strafraumkante durch auf Weißhaupt, aber der Pass gerät zu steil. Abstoß für Werder.

34. Min: Friedl ist zurück, humpelt aber noch. Dass das keine Karte für Boukhalfa gibt, ist unfassbar.

32. Min: Noch immer liegt der Werder-Kapitän am Boden. Daran ändern leider auch die tollen Anfeuerungsrufe aus der Ostkurve nicht. Zuvor war Friedl von Boukhalfa übel umgetreten worden.

31. Min: Friedl bleibt im eigenen Strafraum liegen und St. Pauli spielt weiter. Am Ende kann Werder aber klären und dann ist das Spiel unterbrochen. Friedl muss behandelt werden. Beide Trainer nutzen die Unterbrechung, um ihren Spielern taktische Anweisungen mitzugeben.

30. Min: Weiser setzt sich in vorderster Reihe durch, wird dann aber zurückgepfiffen.

27. Min: Ducksch misslingt ein 3-Meter-Zuspiel auf Weiser. Die Bremer sind weiter nicht auf der Höhe.

26. Min: Freistoß für Werder aus dem rechten Halbfeld. Ducksch bringt den Ball stark an die Fünferkante, wo Stage heranrauscht, den Ball aber deutlich drüber schießt. Die Fahne geht danach zwar hoch, doch Abseits war das wohl eher nicht.

24. Min: Symptomatisch: Werder lässt den Ball in den eigenen Reihen laufen und ohne großen Gegner-Druck ist Friedls Zuspiel auf Pieper dann zu ungenau. Der Ball landet im Seitenaus und St. Pauli hat die Kugel wieder. Bei Werder geht mit Ball noch nicht viel zusammen. Wenn sie den Ball denn mal haben – St. Pauli hat hier auswärts 67!!! Prozent Ballbesitz.

22. Min: Stage verliert am gegnerischen Strafraum den Ball und St. Pauli kann umschalten. Doch Kapitän Marco Friedl passt auf und geht noch in der gegnerischen Hälfte dazwischen.

21. Min: Saliakas wirft einen Einwurf gefährlich in den Bremer Sechzehner, aber Stage ist da und schlägt das Leder raus

19. Min: Ein Aufschrei geht durchs Stadion: Weißhaupt wird kurz vor dem Bremer Strafraum umgerempelt, aber der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Eine großzügige Leine bisher von Schiri Tobias Reichel.

18. Min: Njinmah lässt im Mittelfeld für Ducksch klatschen, der seinen startenden Sturmpartner wieder schicken möchte. Das Zuspiel misslingt aber komplett. Immerhin: Werder hat den Ball schnell zurück.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Werder tut sich schwer – Gäste-Tor zählt nicht!

17. Min: St. Pauli hat weiterhin mehr den Ball und ist vor allem sicherer im Passspiel – auch wenn ein Steckpass auf Weißhaupt nun zu steil gerät

15. Min: Schmid versucht es nahe des gegnerischen Strafraums mit einem Dribbling, bleibt aber hängen.

14. Min: Wieder die Gäste: Nach Zuspiel von Boukhalfa zieht Sinani aus gut 20 Metern ab. Den abgefälschten Schuss pflückt Zetterer aber locker runter.

10. Min: Tor für St. Pauli durch Boukhalfa, aber der stand zuvor knapp zwei Meter im Abseits. Nach einem Missverständnis war der Hamburger zuvor frei durch gewesen. Zetterer hatte gezögert, raus zu kommen.

10. Min: St. Pauli macht hier den griffigeren Eindruck. Werder muss sich noch ein wenig finden.

8. Min: Jetzt die dicke Chance für St. Pauli: Die Gäste kombinieren sich über rechts durch und so kommt Treu aus spitzem Winkel zum Abschluss. Zetterer kann gerade so zur Ecke retten. Die bringt dann nichts ein.

6. Min: Zetterers Abschlag kommt im Mittelfeld zu früh runter und St. Pauli schaltet um. Am Ende aber keine Gefahr fürs Werder-Tor.

4. Min: Erste Chance für Werder: Die Bremer kombinieren sich in die gegnerische Hälfte, wo Ducksch und Njinmah einen doppelten Doppelpass spielen. Die Gäste kommen dazwischen, doch so prallt das Leder zu Weiser, der den Ball von halbrechts am Tor vorbeischießt.

2. Min: Erster Vorstoß der Gäste über Guilavogui, aber der Offensivmann verliert den Ball. Abstoß Werder.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli: Das Spiel läuft!

1. Min: Anpfiff! Werder stößt an, das Spiel läuft!

17.28 Uhr: WOW! Sehr schöner Konfetti-Regen gerade in der Ostkurve. Die Fans sind da, gleich geht‘s los!

17.26 Uhr: Da kommen die Mannschaften – und das Banner über der Ostkurve wird eingerollt. Darunter kommen viele kleine grün-weiße Flaggen zum Vorschein. Im Gästeblock wird unterdessen reichlich Pyrotechnik gezündet! Und auch in der Ostkurve rauchen vereinzelt grüne Rauchtöpfe.

17.25 Uhr: Der gesamte Unterrang der Ostkurve ist nun von einem großen grünen Banner verdeckt, auf dem in großen weißen Lettern „OSTKURVE“ steht. Mal schauen, ob es dabei bleibt oder noch mehr Elemente zu dieser Choreo dazukommen.

17.23 Uhr: Frische Info aus der DeichStube, wo die Kollegen das Spiel vorm Fernseher verfolgen: Ole Werner hat bei „Dazn“ gesagt, dass Burke im heutigen Spiel „sicherlich noch eine Rolle spielen“ wird. Erleben wir heute also wieder den Top-Joker Burke?

17.20 Uhr: Rund 42.000 eingedeicht-Fans schreien gerade aus vollem Leibe „Don‘t Stop Believin‘“ von Journey. Großes Kompliment an der Stelle an den Bremer Stadion-DJ, der den Hype meines geschätzten Kollegen Timo Strömer erkannt hat und diesen hier mit seiner Lied-Auswahl auf alle im schönen Weserstadion überträgt. Herrlich!

17.17 Uhr: Allmählich füllen sich die Ränge. Im Auswärtsblock wehen diverse Fahnen in den Vereinsfarben des FC St. Pauli. Die Ostkurve hat die Bremer Mannschaft dagegen gerade nochmal mit lautstarken Anfeuerungsrufen in die Kabine verabschiedet. Gleich geht‘s los!

17.15 Uhr: Zurück zum Sportlichen: Und das dürfte es heute im wahrsten Sinne des Wortes auch bleiben. Die Gäste aus Hamburg sind nämlich das fairste Team der laufenden Bundesliga-Saison. 42 Gelbe und nur eine glatt Rote Karte bedeuten Rang eins in der Fairness-Tabelle. Werder steht mit 58 Gelben, drei Gelb-Roten und einer Roten Karte dagegen auf Rang zehn.

17.10 Uhr: Und jetzt noch „Das W auf dem Trikot“. Werder-Herz, was willst du mehr?

17.07 Uhr: Hier im Weserstadion lief gerade „Grün-Weiße Liebe“ von Jan Delay. Das gibt der ohnehin schon großen Heimspiel-Vorfreude nochmal einen kleinen Kick...

17.00 Uhr: Weiter mit Zahlen: Romano Schmid steht vor einer Schnapszahl: Er bestreitet heute sein 111. Bundesliga-Spiel für die Grün-Weißen. Weitaus weniger besonders klingt das 152. Bundesliga-Spiel, das heute für Marco Friedl ansteht. Aber: Im vereinsinternen Ranking überholt er damit immerhin Fabian Ernst. Mit Norbert Siegmann zieht er außerdem gleich.

Werder Bremen im Liveticker gegen St. Pauli: Wissenswerte Statistiken und Fakten zum Duell

16.55 Uhr: Damit fielen im Hinspiel genau die Anzahl an Toren, die mit Beteiligung von St. Pauli durchschnittlich pro Partie fallen: 2,06. Das ist der geringste Wert aller Bundesligisten. Die 26 Tore, die die Kiezkicker in dieser Saison erzielt haben, sind zude Ligatiefswert. Gleichzeitig kassierten Braun-Weißen aber auch nur 36 Tore. Besser sind in der Hinsicht nur der FC Bayern und Bayer Leverkusen.

16.50 Uhr: Im letzten Aufeinandertreffen – bekanntlich ebenfalls im Millerntorstadion – gewann Werder mit 2:0. Die Tore im Hinspiel hatten Derrick Köhn und Marvin Ducksch erzielt.

16.45 Uhr: Bevor wir hier noch anfangen, unverhältnismäßig doll zu träumen, werfen wir mal einen Blick in die Statistiken – und auch da sieht es gut aus: Von 17 Duellen in der Bundesliga konnte Werder ganze zwölf für sich entscheiden. Bei vier Unentschieden gab es zudem nur eine einzige Niederlage: am 6. August 1977 verlor der SVW mit 1:3 am Millerntor. Es war übrigens das erste Bundesliga-Duell der beiden überhaupt.

16.40 Uhr: Zu verschenken hat Werder aber nichts. Schließlich könnten auch die Bremer heute „Big Points“ im Kampf um – Achtung, es folgt das bei vielen Fans verbotene Wort – Europa sammeln. Mit einem Sieg würde Werder von Tabellenplatz acht auf sieben springen und nach Punkten mit Borussia Dortmund auf Rang sechs gleichziehen. Auf Platz fünf wären es dann noch zwei Punkte und sogar auf Champions-League-Rang vier nur noch drei... verrückt!

16.35 Uhr: Das soll als kleiner Exkurs in die 2. Bundesliga aber auch schon reichen. Wir sprechen hier in Bremen und beim FC St. Pauli schließlich von Erstliga-Fußball. Und die Kiezkicker wollen das auch in der kommenden Saison weiterhin tun. Bisher sieht es gut aus für den Aufsteiger. Trotz Siegen der Konkurrenz aus Heidenheim und Kiel an diesem Spieltag haben die Hamburger schon vor dem heutigen Spiel als Tabellen-14. fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Bedeutet auch: Heute könnte St. Pauli einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

16.30 Uhr: Schon eine Stunde vor Anpfiff ist die Stimmung auf beiden Seiten prächtig. Die Fanlager pflegen bekanntlich eine lange Freundschaft, weshalb wir hier eine tolle Atmosphäre erwarten dürfen. Zu gewissen Teilen beruht die Verbundenheit der beiden Vereine natürlich auch auf einem gemeinsamen Feind: dem Hamburger SV. Der hat vorhin übrigens mit 1:2 gegen den Karlsruher SC verloren. Ob das auch seinen Teil zur guten Stimmung beiträgt auf den Rängen...?

16.25 Uhr: Damit nehmen beide Trainer genau eine Veränderung im Vergleich zum vorherigen Spieltag vor. Nach dem 1:1 von St. Pauli gegen Leverkusen ist Weißhaupt für Metcalfe neu dabei. Bei Werder steht Justin Njinmah erstmals seit der 0:5-Pleite in Freiburg im Dezember wieder in der Startelf. Er ersetzt – wie erwähnt – Oliver Burke.

Werder Bremen im Liveticker gegen St. Pauli: Die Aufstellungen sind da!

16.21 Uhr: Und auch der FC St. Pauli ist von der schnellen Sorte. So gehen die Kiezkicker die heutige Partie an: Vasilj – Saliakas, Nemeth, Wahl, van der Heyden, Treu – Smith, Boukhalfa – Weißhaupt, Sinani, Guilavogui. Auf der Bank bleiben zunächst: Voll – Ritzka, Dzwigala, Ahlstrand, Metcalfe, Wagner, Eggestein, Afolayan, Saad.

16.18 Uhr: Zwar hatte Burke zuletzt gegen Bochum auch nicht die beste Leistung gezeigt, der Verdacht, dass Werner aber auch wegen des bekannt gewordenen Wechsels auf den Schotten verzichtet, liegt natürlich nahe.

16.15 Uhr: Das bedeutet auch: Nach seinem feststehenden Abschied im Sommer sitzt Oliver Burke heute erstmals seit sieben Spielen wieder auf der Bank. Dort nehmen Platz: Backhaus – Jung, Malatini, Köhn, Bittencourt, Grüll, Silva, Topp und eben Burke.

16.13 Uhr: Moin aus dem Weserstadion! In einer guten Stunde geht es bei herrlichem Frühlingswetter los: Der SV Werder Bremen empfängt den FC St. Pauli. Und überpünktlich präsentiert Werder die Aufstellung fürs heutige Spiel: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper – Weiser, Lynen, Agu – Schmid, Stage – Ducksch, Njinmah.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Sonntag um 17.30 Uhr, der Liveticker zur Partie des 31. Spieltags startet hier gegen 16.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Hält Werder Bremens Siegesserie? Trainer Werner warnt: „St. Pauli ist extrem schwer zu schlagen“

Der SV Werder Bremen trifft am Sonntag (17.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den FC St. Pauli. Der Vorbericht zum 31. Spieltag der Bundesliga.

Bremen – Vier Siege in Serie sind es bereits, fünf sollen es am Sonntagabend sein: Das ist das bestechend einleuchtende Ziel, mit dem der SV Werder Bremen den 31. Spieltag in der Bundesliga angeht. „Wir haben bisher eine sehr gute Saison gespielt, und die kann jetzt noch besser werden“, sagt Cheftrainer Ole Werner vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli (Sonntag, ab 17.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker), in dem die Bremer den nächsten großen Schritt nach vorne machen wollen. 

Werder Bremen im Liveticker gegen FC St. Pauli - Ole Werner: „Gehen mit Selbstvertrauen in die letzten vier Spiele“

Mit 45 Punkten auf dem Konto hat Werder Bremen seine Ausbeute aus dem Vorjahr (42) bereits getoppt und sich darüber hinaus in eine vielversprechende Ausgangsposition im Rennen um die internationalen Tabellenplätze gebracht. Gerade einmal zwei Punkte Rückstand sind es aktuell noch auf Rang sechs, der zur Teilnahme an der Conference League berechtigt. Platz fünf und damit die Europa League ist drei und sogar Champions-League-Platz vier nur vier Zähler entfernt. Kein Wunder, dass die Fans da längst von Flutlichtnächten und spannenden Auswärtsreisen träumen. Ob Ole Werner das heimlich auch macht, ist nicht überliefert. Fest steht hingegen: Öffentlich bedient der 36-Jährige das Thema weiterhin betont nüchtern. „Wir gehen mit Selbstvertrauen in die letzten vier Spiele und wollen jedes davon gewinnen“, sagt er, „wir wissen aber auch, dass in diesen Spielen wieder Dinge passieren werden, mit denen man vielleicht nicht rechnet und auf die man Antworten finden muss“. Bereits am Sonntag gegen St. Pauli dürfte es so kommen, denn auch der Aufsteiger spielt eine mehr als ordentliche Saison und kann in Bremen den Klassenerhalt perfekt machen.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen FC St. Pauli: Auf den SVW wartet ein unangenehmer Gegner

Mit nur 36 Gegentreffern stellen die Hamburger die drittbeste Defensive der Liga. Werder hat bereits 54 Tore kassiert – Platz elf. „St. Pauli ist eine Mannschaft, die sehr wenig zulässt. Sie verteidigen sehr diszipliniert und schließen Räume schnell wieder“, sagt Werner. „Vor allem machen sie als Mannschaft in allen Spielphasen alles gemeinsam. Das unterscheidet sie von anderen Teams, die noch stärker auf Individualität setzen.“ Fazit: „Sie sind extrem schwer zu schlagen.“ Im Hinspiel hatte Werder Bremen diese Erfahrung am Millerntor bereits gemacht, dank großer offensiver Effizienz am Ende aber einen 2:0-Erfolg verbucht. „Allzu viele Chancen werden wir höchstwahrscheinlich nicht bekommen, deshalb brauchen wir diese Effizienz wieder“, betont Werner, der St. Pauli als „sehr sympathischen Verein, der in den letzten Jahren auch sportlich einen guten Weg eingeschlagen hat“, beschreibt. Dass die Hamburger in der Liga bleiben werden, bezweifelt Werner angesichts von St. Paulis acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz nicht. „Nach Möglichkeit wollen wir sie aber noch eine Woche warten lassen, bis es auch rechnerisch perfekt ist“, sagt er. (dco)

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