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Der SV Werder Bremen ist am Samstag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Wie es für die Profis weitergeht und wer alles schon dabei war.
Bremen – Jetzt geht es wieder los! Felix Agu und Jens Stage gehörten zu den ganz frühen Vögeln, auch Julian Malatini und Leonardo Bittencourt hatten offenbar sehr zeitige Termine bekommen, gegen 9 Uhr folgte dann Neuzugang Keke Topp – im blauen Pullover, mit Rucksack auf dem Rücken und einem breiten Lächeln im Gesicht: Tröpfchenweise trudelten die Profis des SV Werder Bremen im Laufe des Samstagvormittags am Weserstadion ein – zumindest ein Teil des Kaders. Nach exakt 42 Tagen Urlaub geht es bei den Grün-Weißen wieder los, am Samstag und Sonntag beginnt in Gruppen aufgeteilt die Vorbereitung auf die neue Saison traditionell mit der Leistungsdiagnostik.
Leih-Spieler Oliver Burke, Abdenego Nankishi, Mio Backhaus und Dikeni Salifou zurück bei Werder Bremen
„Wir hatten jetzt lange Urlaub, umso mehr freut man sich, dass es jetzt wieder losgeht“, sagt Kapitän Marco Friedl in einer Mitteilung seines Clubs an die Fans. „Es ist schön, dass es wieder losgeht“, sagt auch Trainer Ole Werner. „Ich freue mich, die alten Bekannten wiederzusehen aber auch die Neuen zu begrüßen. Nach fünf, sechs Wochen hat man sich viel zu erzählen. Die Arbeit kann beginnen und darauf freue ich mich.“ Am Montag trommelt der Coach seine Spieler dann zum ersten öffentlichen Training auf dem Platz zusammen. Von den Neuzugängen Keke Topp und Markus Kolke können sich die Zuschauenden dann einen ersten Eindruck verschaffen, auch Leih-Rückkehrer Mio Backhaus, der die neue Nummer zwei hinter Stammkeeper Michael Zetterer wird, dürfte im Fokus stehen. Zudem können sich Oliver Burke, Abdenego Nankishi und Dikeni Salifou nach ihren Leihen wieder bei Werder Bremen empfehlen, doch ihre Perspektiven sind nicht allzu rosig, die Zeichen stehen auf Trennung – entweder wieder per Leihe oder dieses Mal ganz.
Jetzt will sich Werder Bremen aber erst einmal einen Eindruck von allen Spielern verschaffen. Bei den leistungsdiagnostischen Tests wird ihr Fitness- und Gesundheitszustand überprüft. Dabei gibt es orthopädische und athletische Untersuchungen, das Herz wird beim Belastungs-EKG gecheckt, außerdem werden die Körperpartien unter die Lupe genommen, an denen die Spieler mal verletzt waren. „Wenn jemand Beschwerden hat, geben wir an das Trainerteam die Empfehlung, in den ersten Wochen die Belastung zu steuern“, sagt Dr. Georg Tsironis gegenüber den Vereinsmedien. „Die generelle Vorbereitung richtet sich aber nicht danach, wir schauen nur, ob der jeweilige Spieler den Plan so umsetzen kann.“
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Amos Pieper soll die Vorbereitung mit dem SV Werder Bremen von Beginn an voll mitmachen
Beim lange verletzten Amos Pieper etwa, der zuletzt schon einen individuellen Plan abgearbeitet hatte und am Samstag gegen 8.50 Uhr am Stadion aufschlug, dürften die Mediziner und Athletiktrainer natürlich besonders den Knöchel und das Sprunggelenk kontrollieren, schließlich hatte der Innenverteidiger wegen eines Knöchelbruchs und einer erneuten Verletzung kurz nach dem Comeback fast die ganze vergangene Saison verpasst. Geplant ist, dass Pieper direkt wieder komplett in die Vorbereitung des SV Werder Bremen einsteigt: „Mir geht’s gut, ich freue mich auf den Start und konnte alle Läufe und ein individuelles Programm absolvieren“, hatte Pieper kürzlich bereits auf „werder.de“ erklärt.