Werder-Transfer-News

Winter-Abgang nach Nicht-Nominierung? So geht es bei Werder mit Leonardo Bittencourt weiter

Leonardo Bittencourt ist unter Werder Bremens Trainer Horst Steffen zurzeit außen vor. Wird ein vorzeitiger Abgang doch nochmal Thema? So plant der Routinier aktuell.

Bremen – Noch ist das Transferfenster zwei Wochen geöffnet. Auch wenn es derzeit danach aussieht, dass sich rund um den SV Werder Bremen nicht mehr allzu viel tut, würde ein vorzeitiger Abgang von Leonardo Bittencourt angesichts der aktuellen Gemengelage nicht völlig überraschen. Nach Informationen der DeichStube deutet Stand jetzt allerdings wenig darauf hin. Zum einen möchte der Spieler, dessen Vertrag bei Werder bekanntlich im Sommer ausläuft, bevorzugt erst zur neuen Saison einen neuen Arbeitgeber suchen. Zum anderen planen auch die Bremer Verantwortlichen derzeit nicht mit einem Abgang des Routiniers. „Leo ist weiterhin ein fester Bestandteil unseres Kaders“, sagt Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube.

Leonardo Bittencourt ist unter Trainer Horst Steffen aktuell außen vor. Wird ein vorzeitiger Abschied von Werder Bremen Thema?

Leonardo Bittencourt ist unzufrieden über Situation bei Werder Bremen, will aber noch bis Saisonende bleiben

Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass der gebürtige Leipziger, für den es bereits Interesse aus dem Ausland – unter anderem aus der MLS – geben soll, zeitnah wieder eine größere Rolle am Osterdeich spielt. Dem Vernehmen nach gab es keinen einzelnen Eklat, der dazu führte, dass der 32-Jährige bei Werder Bremen zuletzt außen vor war und in den vergangenen beiden Partien nicht einmal im Spieltagskader stand. Vielmehr sollen nach allgemeiner Sprachregelung ausschließlich sportliche Gründe ausschlaggebend gewesen sein. Cheftrainer Horst Steffen sei demnach schlichtweg mit den gezeigten Trainingsleistungen des Mittelfeldspielers nicht zufrieden gewesen und habe daher lieber auf andere Akteure gesetzt, was zumindest bemerkenswert ist, da anstelle Bittencourts in den vergangenen Partien Skelly Alvero im Aufgebot stand, der bekanntlich am Osterdeich sportlich kaum eine Rolle spielt und die Grün-Weißen im Winter noch verlassen kann. Doch mit seinem Vorgehen wollte der Werder-Coach offenbar auch ein Signal in die Kabine senden, dass Trainingsfleiß und Leistungsbereitschaft belohnt werden. Leonardo Bittencourt selbst soll über die Situation mehr als verärgert sein, an seinem ursprünglichen Entschluss, die Saison gerne in Bremen zu Ende spielen zu wollen, hat sich bislang jedoch nichts geändert. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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