Werder gegen Heidenheim

Trotz doppelter Führung: Schwaches Werder Bremen verpasst in Heidenheim zweiten Sieg in Folge

Der SV Werder Bremen hat in seinem Auswärtsspiel trotz zweimaliger Führung beim 1. FC Heidenheim nur 2:2 gespielt. Der Spielbericht der DeichStube.

Heidenheim – Es sollte der ersehnte zweite Sieg in Folge werden, doch daraus wurde zurecht nichts. Der SV Werder Bremen ist nach einer über weite Strecken biederen Leistung nicht über ein 2:2 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim hinausgekommen. Marco Grüll (50.) und Jens Stage (69.) hatten Werder jeweils in Führung gebracht, Stefan Schimmer (67.) und Jonas Föhrenbach (83.) für den FCH jeweils ausgeglichen. In der Tabelle liegt Werder mit nun acht Punkten vorerst auf Rang elf.

Jens Stage (links) traf für den SV Werder Bremen im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim, zum Auswärtssieg reichte es für die Grün-Weißen aber nicht.

Vier Änderungen in Werder Bremens Startelf – 1. FC Heidenheim erwischt besseren Start

Im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen St. Pauli veränderte Chefcoach Horst Steffen seine Startelf auf gleich vier Positionen. Torhüter Mio Backhaus kehrte nach überstandener Schulterverletzung zurück zwischen die Pfosten, Ersatzmann Karl Hein saß wieder auf der Bank. Für den verletzten Felix Agu rutschte Innenverteidiger Amos Pieper nach langer Zeit mal wieder in die Startelf des SV Werder Bremen und feierte seinen ersten Saisoneinsatz. Der 27-Jährige hatte letztmals am 34. Spieltag der vergangenen Saison beim 4:1-Sieg in Heidenheim auf dem Rasen gestanden. Dafür rückte Kapitän Marco Friedl raus auf die linke Abwehrseite. Zudem fehlte Senne Lynen, der am Freitag zum zweiten Mal Vater geworden ist. Für ihn rückte Patrice Covic in die Anfangsformation. Die vierte Änderung nahm Steffen in der Sturmspitze vor, wo Marco Grüll Justin Njinmah ersetzte.

Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Voith-Arena erwischten die Gastgeber allerdings den deutlich besseren Start: Es dauerte keine zwei Minuten bis Budu Zivzivadze Backhaus mit einem strammen Flachschuss prüfte. Glück hatte Werder Bremen dann nach einem Foul von Karim Coulibaly an der Strafraumgrenze, dass der Tatort nur Zentimeter vor der Linie war. Den fälligen Freistoß setzte Arijon Ibrahimovic in die Mauer, der zweite Versuch von Niklas Dorsch wurde gerade noch zur Ecke geblockt (5.). Auch die war gefährlich, weil Adrian Beck am zweiten Pfosten völlig freistand – doch Backhaus parierte erneut reaktionsschnell (7.).

Werder Bremen rennt gegen 1. FC Heidenheim zunächst nur hinterher

Und Werder Bremen? Fand auch in der Folge nicht statt. Im Gegenteil: Die indisponierten Bremer konnten sich bei Friedl bedanken, dass der auffällige Zivzivadze in der 20. Minute nicht die zu diesem Zeitpunkt überfällige Führung erzielte. Der Georgier hatte Werder-Keeper Backhaus nach einem Steckpass umkurvt und bereits den Torschrei auf den Lippen, als Werders Kapitän gedankenschnell auf der Linie rettete.

Nach einer halben Stunde meldete sich dann endlich auch mal Werder Bremen offensiv zu Wort: Eine Covic-Flanke landete am zweiten Pfosten bei Schmid, doch dessen Schuss aus Nahdistanz wurde geblockt. Danach neutralisierten sich beide Teams weitgehend und es passierte nicht viel. Ausnahme: Sugawara köpfte eine Schmid-Flanke quer zu Grüll, doch der Startelf-Rückkehrer verpasste den Ball am Fünfmeterraum knapp (42.). So ging es torlos in die Kabinen, was aus Bremer Sicht trotz minimaler Steigerung vor der Pause schmeichelhaft war. Das sah auch Werder-Sportchef Clemens Fritz so. „Mit dem Ergebnis können wir ganz gut leben“, betonte der 44-Jährige am „Sky“-Mikro und kritisierte: „Aber wir können einfach nicht zufrieden sein, weil wir zu wenig Spielkontrolle, zu viele Ballverluste und einfache Abspielfehler haben. Wir müssen uns extrem steigern.“

Werder Bremen schlägt nach der Pause eiskalt zu und geht in Heidenheim zwei Mal in Führung

Steffen schickte seine Mannschaft personell unverändert zurück aufs Feld – und die präsentierte sich nun etwas aktiver. Der Lohn: Nach einem simplen Doppelpass zwischen Schmid und Grüll, tauchte der Stürmer frei vor FCH-Keeper Diant Ramaj auf, und überwand diesen aus spitzem Winkel im kurzen Eck zur überraschenden Gäste-Führung (50.). Es war überhaupt erst der zweite Torschuss des SV Werder Bremen gewesen. Wenig später hätte Schmid die Führung dann nach einem guten Alleingang fast sogar ausgebaut, aber sein Flachschuss trudelte knapp vorbei (53.).

Der 1. FC Heidenheim blieb aber weiter gefährlich: Doch der eingewechselte Stefan Schimmer bekam hinter eine scharfe Hereingabe mit der Hacke keinen Druck. Horst Steffen reagierte und brachte Njinmah für den blassen Samuel Mbangula ins Spiel (63.). Plötzlich leistete sich Friedl einen folgenschweren Ballverlust, Ex-Bremer Marnon Busch hatte freie Bahn und bediente im Rückraum Schimmer, der den Ball zum verdienten Ausgleich ins Tor grätschte (67.). Steffen reagierte umgehend mit einem Doppelwechsel, brachte Victor Boniface und Leo Bittencourt für Cameron Puertas und Covic (68.) – und das zahlte sich postwendend aus. Joker Boniface leitete einen Grüll-Pass perfekt in den Lauf des durchstartenden Schmid weiter und der hatte das Auge für Stage im Rückraum, der zur erneuten Führung des SV Werder Bremen vollstreckte (69.).

Später Nackenschlag: Werder Bremen lässt Sieg beim 1. FC Heidenheim liegen

Boniface vergab in der Folge per Kopf noch eine gute Chance, weil Ramaj im FCH-Tor gut reagierte (79.). Die fast schon wütenden Heidenheimer gaben sich nicht geschlagen und kamen nach einem hohen Ball tatsächlich erneut zum Ausgleich! Ex-Bremer Patrick Mainka hatte Jonas Föhrenbach per Kopf bedient und der ließ Backhaus aus Nahdistanz keine Chance (83.). Weil auch Stage (90.+3) und Mainka (90.+5) jeweils nach einer Ecke per Kopf den möglichen Siegtreffer vergaben, stand am Ende ein 2:2 auf der Anzeigetafel, was beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhilft.

Viel Zeit zum Hadern bleibt Werder Bremen aber nicht, bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) geht es mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin weiter. (mwi)

Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Stage, Covic (68. Boniface) – Schmid, Puertas (68. Bittencourt), Mbangula (63. Njinmah) – Grüll.

Weiter mit dem Vorbericht:

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Schluss! Werder holt einen Punkt

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Alle Tore, News und Infos – alles zum 7. Bundesliga-Spieltag LIVE im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 2:2

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17.27 Uhr: Nach zweimaliger Führung klingt nur ein Punkt natürlich bitter, doch insgesamt müssen die Bremer mit diesem 2:2 leben. Insgesamt war das einfach keine gute Vorstellung des SV Werder Bremen beim 1. FC Heidenheim. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche noch einen schönen Abend! Hier folgt in Kürze der Spielbericht. Im Verlauf des Abends findet ihr in der DeichStube wie gewohnt noch die Stimmen zum Spiel, die Noten sowie alles Weitere!

90.+7: Dann ist Schluss! Werder und Heidenheim trennen sich mit 2:2.

90.+6: Werder setzt sich nochmal vorne fest...

90.+5: Auf der Gegenseite scheitert Honsak an Backhaus. Ecke für Heidenheim. Nach dieser köpft Mainka vorbei.

90.+4: Heidenheim klärt zur nächsten Ecke. Und die ist richtig gefährlich! Stage kommt aus zehn Metern völlig frei mit dem Kopf an den Ball, setzt ihn aber knapp über das Tor.

90.+3: Bittencourt schickt Sugawara, der den Ball von rechts ins Zentrum spielen will, aber geblockt wird. Eckball!

90. Min: Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit!

90. Min: Werder macht nochmal Druck und drängt die Heidenheimer in die eigene Hälfte zurück. Den Bremern fällt aber zu wenig ein, um sich nochmal in vielversprechende Positionen zu bringen.

88. Min: Nächste Ecke für Heidenheim, aber Backhaus pariert erst und dann kann Werder klären. Ein möglicher Konter wird aber im Keim erstickt.

87. Min: Das dürften hier richtig heiße Schlussminuten werden. Beide Teams spielen mit offenem Visier.

85. Min: Boniface wird erneut per Flanke bedient, doch sein Kopfball trudelt am Tor vorbei.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Bitter! Werder kassiert späten Ausgleich

83. Min: Tor für Heidenheim – das 2:2. Mainka verlängert eine Hereingabe von Traore in den Strafraum, wo Föhrenbach vollkommen frei vor Backhaus auftaucht und eiskalt vollstreckt. Bitter!

83. Min: Nächster Freistoß für Heidenheim und weil Bittencourt das Spiel verzögert, sieht auch Werders Nummer zehn die Gelbe Karte.

81. Min: Wieder versucht es Ibrahimovic, wieder wird der Freistoß geblockt.

80. Min: Stage leistet sich einen plumpen Schubser vor dem eigenen Strafraum – Freistoß für Heidenheim

79. Min: Dreifachwechsel bei Heidenheim: Beck, Zivzivadze und Dorsch machen Platz für Honsak, Niehues und Pieringer.

78. Min: Grüll holt im rechten Halbfeld clever einen Freistoß heraus. Diesen schlägt er selbst punktgenau in den Strafraum, wo Boniface hochsteigt und dann per Kopf an Ramaj scheitert. Dennoch: eine gute Chance!

76. Min: Es geht hier munter hin und her. Das dürfte eine packende Schlussviertelstunde werden!

74. Min: Wieder Werder: Erneut spielt Boniface einen klugen Steckpass auf den Flügel zu Schmid. Nach dessen Hereingabe legt Bittencourt auf Friedl ab. Dessen Versuch aus der zweiten Reihe zischt über den Kasten.

73. Min: Heidenheim drückt wieder, aber Werder wirft sich in jeden Ball. Vor allem Pieper ist mit maximalem Einsatz dabei!

71. Min: Weil das zwischen den Toren untergegangen ist: Boniface und Bittencourt sind für Covic und Puertas neu im Spiel.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: WAHNSINN! Jens Stage bringt Werder wieder in Führung!

69. Min: Toooor für Werder! Stage trifft zum 2:1! Der kurz zuvor eingewechselte Boniface spielt einen klugen Pass auf die rechte Seite zu Schmid, der den Ball – ähnlich wie zuvor Busch – von der Grundlinie zurücklegt. Im Zentrum findet er Stage, der den Ball – wie zuvor Schimmer – über die Linie drückt. WAHNSINN!

67. Min: Tor für Heidenheim – 1:1. Das war vermeidbar! Friedl hat an der Mittellinie den Ball und lässt ihn sich von Busch abluchsen. Der Ex-Bremer rennt bis zur Grundlinie durch und legt auf Schimmer, der Backhaus aus kurzer Distanz keine Chance lässt.

65. Min: Werder zieht sich jetzt etwas weiter zurück. Aktuell ist da für Heidenheim aber kein Durchkommen.

63. Min: Wechsel bei Werder: Njinmah kommt für den blassen Mbangula. Bei Heidenheim ersetzt Ex-Bremer Busch Schöppner.

62. Min: Eine Ecke für Heidenheim kann Werder klären und zu versucht zu kontern. Doch die Heidenheimer sind gut im Gegenpressing und holen sich die Kugel zurück.

61. Min: Jetzt ist die Partie unterbrochen. Der Japaner hatte einen Tritt kurz vor dem Strafraum abbekommen. Es geht mit Einwurf für Heidenheim weiter.

60. Min: Sugawara liegt im gegnerischen Strafraum verletzt auf dem Boden, aber das Spiel läuft zunächst weiter. Wird das ein Fall für den VAR...?

59. Min: Friedl klärt eine Hereingabe per Kopf und bekommt dann das Bein von Dorsch an eine seeehr empfindliche Stelle. Freistoß für Werder.

57. Min: Beck versucht es aus der Distanz, aber Friedl hält sein Gesäß raus und blockt.

54. Min: Schmid mit der großen Chance aufs Zweite! Der Mittelfeldspieler bekommt im Zentrum den Ball und dribbelt an. Kurz vorm Strafraum gehen ihm dann die Optionen aus, doch irgendwie wurschtelt er sich durch und kommt von der Strafraumkante frei zum Abschluss. Doch der Schuss geht knapp am linken Pfosten vorbei.

52. Min: Auf der Gegenseite gibt es mal wieder Ecke für Heidenheim, aber die wird nicht gefährlich. Abstoß für Werder.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Tooooor, Marco Grüll trifft zur Führung!

50. Min: Toooooor für Werder! Grüll macht‘s. Grüll spielt einen Doppelpass mit Schmid und zieht im Strafraum ins Zentrum. Sein erster Haken misslingt, doch der Angreifer bleibt am Ball und zieht aus spitzem Winkel ab. Von dort schlägt der Ball flach zum 1:0 für den SVW ein.

48. Min: Nächste Flanke, dieses Mal von Covic von rechts. Doch Stage kommt im Zentrum nicht an den Ball und fällt dann unsanft auf den Boden. Das hat wehgetan, doch der Däne kann weitermachen.

47. Min: Puertas schickt Grüll mit einem langen Ball und der Österreicher zieht in den Strafraum. Dort verpasst er den Moment des Abspiels, sodass seine Flanke geblockt wird.

46. Min: Weiter geht‘s. Keine Wechsel auf beiden Seiten. Im Fall von Werder ist das angesichts der Leistung ziemlich unverständlich.

16.33 Uhr: Die Mannschaften kommen zurück, gleich geht‘s weiter.

16.25 Uhr: Auch Werder-Sportchef Clemens Fritz ist alles andere als zufrieden und bemängelt am Sky-Mikro unter anderem fehlenden Einsatz und die fehlende Tiefe im eigenen Angriff. „Wir müssen klarer, sauberer und schneller spielen. Das sind zu viele Fehler“, sagt er unter anderem.

16.20 Uhr: Es ist eine erschreckend schwache Vorstellung der Steffen-Elf. Offensiv fehlt es an Ideen, Genauigkeit und Willen, zum Torerfolg zu kommen. Zwar hatte Schmid (30.) eine gute Chance, aber das ist einfach zu wenig. Heidenheim betrieb dagegen fast schon Chancenwucher und ließ zahlreiche gute Chancen ungenutzt. So muss sich Werder bei dem einzigen Bremer, der heute überzeugen kann, bedanken: Torhüter Mio Backhaus. Es ist nur schwer vorstellbar, dass Horst Steffen nach der Pause keine Auswechslungen vornimmt.

16.18 Uhr: Dann ist Halbzeit. Das beste aus Bremer Sicht ist das Ergebnis: 0:0. In 15 Minuten geht‘s – hoffentlich mit anderem Gesicht – weiter.

45.+2: Covic kommt im Pressing zu spät und räumt Föhrenbach um, nächste Gelbe Karte.

45.+1: Mbangula prallt mit Dorsch zusammen und tut sich weh. Er kann aber weiterspielen.

45. Min: Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.

44. Min: Heidenheim kommt auch nochmal über Föhrenbach, dessen Flanke auf der anderen Seite Traore findet. Dessen Hereingabe kann Werder dann klären.

42. Min: Nächste Werder-Chance! Schmid flankt von links in den Strafraum, wo Sugawara querlegt und Grüll sucht. Der Österreicher streckt sich, kann den Ball mit seiner Sprunggrätsche aber nicht erreichen. Schade!

40. Min: Heidenheim versucht es mal mit dem heutigen Werder-Mittel und schlägt einen langen, ungenauen Ball nach vorne. Gefahr entsteht daraus natürlich nicht

39. Min: Werder schafft es mal über längere Zeit den Ball in der gegnerischen Hälfte zu halten. Aus 17 Metern hat Puertas dann plötzlich viel Platz und versucht es. Doch der Mittelfeldspieler trifft die Kugel nicht richtig und bringt nur einen Kullerball zustande. Keine Gefahr.

38. Min: Grüll versucht es zwei Mal von rechts mit einer Flanke, findet aber jeweils keinen Abnehmer.

37. Min: Werder könnte kontern und Mbangula setzt sich noch in der eigenen Hälfte gut gegen Dorsch durch. Doch dann unterläuft den Bremern der nächste Fehler.

35. Min: Wieder Ibrahimovic, aber der Zlatan-Namensvetter schießt ein gutes Stück über den Bremer Kasten. Glück für Werder und Puertas, der heute wirklich eine schwache Leistung zeigt.

34. Min: Puertas sieht Gelb für ein plumpes Foul an Schöppner. Es gibt Freistoß aus 17 Metern für Heidenheim...

33. Min: Erster Wechsel bei Heidenheim: Für den verletzten Kaufmann kommt Schimmer neu ins Spiel.

32. Min: Es war die erste nennenswerte Werder-Chance. Mittlerweile stehen die Bremer bei drei Schüssen, Heidenheim dagegen bei neun!

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Erste Werder-Chance, aber Schmid verpasst

30. Min: PLÖTZLICH DIE CHANCE! Covic läuft rechts an und flankt den Ball gefühlvoll in den Strafraum, wo erst Stage verpasst und dann Schmid am zweiten Pfosten zum Abschluss kommt. Ein Heidenheimer wirft sich in den Versuch, im Nachsetzen bleibt dann auch Stage glücklos.

30. Min: Puertas gelingt hier heute so gut wie nichts. Jetzt hat der Mittelfeldspieler rechts den Ball und spielt wieder einen ungenauen Pass. Auf der Gegenseite prüft Ibrahimovic erneut Backhaus, aber Werders Keeper ist wieder zur Stelle.

28. Min: Nach einem Abpraller schießt Dorsch aus knapp 25 Metern, verzieht aber deutlich.

27. Min: Heidenheim zieht sich jetzt mal etwas zurück und überlässt Werder den Ball, doch sobald die Bremer ins letzte Drittel vorstoßen, fehlen Genauigkeit und Ideen.

24. Min: Friedl hat im Zweikampf einen Ellbogen abbekommen. Das tut weh, doch der Kapitän kann weitermachen – und sieht wie Pieper einen laaaangen Ball schlägt... ins Seitenaus. Bezeichnend fürs Bremer Spiel bisher!

23. Min: Mal wieder Werder: Schmid spielt Puertas auf der linken Seite frei, doch dessen Flanke landet in den Armen von FCH-Keeper Ramaj.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Werder tut sich schwer, Friedl rettet auf der Linie

20. Min: WAHNSINN! Heidenheim und vor allem Zivzivadze tankt sich durch. Dann kommt der Angreifer, der schon an Backhaus vorbei ist, zum Abschluss, doch Friedl kratzt den Ball von der Linie. Dann kann Werder klären, doch Heidenheim schnürt die Bremer weiterhin regelrecht ein.

18. Min: Auf der Gegenseite spielt Schmid einen ungenauen Ball, den Covic nicht mehr erlaufen kann. Heidenheim hat mehr Ballbesitz, deutlich mehr Abschlüsse, viele Ecken. Insgesamt wirkt es so, als hätten die Bremer heute nicht nur sich selbst angezogen, sondern auch die Handbremse. Da muss mehr kommen!

18. Min: Wieder Heidenheim, doch Zivzivadzes Versuch mit der Hacke rauscht am Tor vorbei.

16. Min: Erst klärt Friedl per Kopf, dann schlägt Puertas das Leder raus. So richtig souverän ist das aber alles nicht. Auch der Konter verpufft sofort nach ungenauem Grüll-Zuspiel.

15. Min: Nächster Freistoß für Heidenheim, dieses Mal aus dem linken Halbfeld.

13. Min: Dennoch: Die ersten eigenen Offensivaktionen haben Werder hier zumindest etwas geholfen. Die erste große Drangphase der Heidenheimer ist vorbei und die Bremer versuchen selbst, ihr Offensivspiel aufzuziehen.

11. Min: Nochmal zurück zur Puertas-Szene: Knifflige Angelegenheit, ein klarer Elfer ist das nicht, so mancher Schiedsrichter hat da aber auch schon gepfiffen.

10. Min: Das Spiel wird offener – und Siersleben sieht Gelb für ein hartes Foul an Grüll.

9. Min: KEIN Elfmeter für Werder! Die Bremer kombinieren sich erstmals nach vorne und im Strafraum kommt Puertas zu Fall, doch die Pfeife von Ittrich bleibt stumm.

8. Min: Wieder Backhaus: Der Keeper klärt eine Flanke und entschärft so erneut einen Heidenheimer Angriff.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Gastgeber drücken, Werder wackelt

7. Min: Nächste Top-Chance! Nach der Ecke kommt Beck am zweiten Pfosten recht frei zum Abschluss, seine Volley-Abnahme wehrt Backhaus mit einem starken Reflex ab. Werder muss aufwachen!

6. Min: Ibrahimovic haut den Freistoß in die Mauer, der Nachschuss von Dorsch wird zur nächsten Ecke geklärt.

5. Min: Jetzt wird‘s gefährlich. Coulibaly foult Siersleben an der Strafraumkante und es gibt Freistoß aus 16,5 Metern. Da war der junge Bremer zu ungestüm.

4. Min: Werder tut sich offensiv noch schwer, Heidenheim ist hier aktuell griffiger.

2. Min: Einen Freistoß für Heidenheim nahe der Grundlinie kann Werder klären, doch aus der zweiten Welle kommt Zivzivadze von der Strafraumkante zum Abschluss. Aber Backhaus pariert den Schuss stark. Die folgende Ecke bringt zunächst nichts ein. Auch der zweite Anlauf wird geklärt

1. Min: Erste Erkenntnisse: Marco Friedl verteidigt heute links hinten, Coulibaly steht neben Pieper in der Innenverteidiger. Covic läuft auf der „Zehn“ auf und Puertas neben Stage eine Reihe dahinter.

1. Min: Anpfiff! Heidenheim stößt an, das Spiel läuft!

15.27 Uhr: Da kommen die Mannschaften. Gleich geht‘s los!

15.25 Uhr: Aktuell läuft die Heidenheimer Hymne in der Voith-Arena. Ohne Fans, Verein und Interpret zu Nahe treten zu wollen – es gibt eingängigere Lieder in Fußball-Deutschland. Aber naja... Geschmäcker sind ja verschieden.

15.20 Uhr: Derweil hat Marius Winkelmann nochmal kurz und knapp alle Infos zum Ausfall von Senne Lynen für das heutige Werder-Spiel in Heidenheim zusammengetragen. Lest bis Anpfiff doch gerne nochmal rein!

15.18 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie in Heidenheim ist übrigens der erfahrene Patrick Ittrich aus HAMBURG?!!! Da schauen wir natürlich ganz genau drauf... ;)

15.15 Uhr: In 15 Minuten geht‘s los und wir werfen nochmal einen schnellen Blick auf die Tabelle: Für Heidenheim hat der 7. Spieltag bereits am Freitag gut angefangen, denn durch die Gladbacher 1:3-Niederlage bei Union Berlin, ist das bisherige Schlusslicht (drei Punkte) immerhin auf den 17. Platz geklettert. Je nach Ausgang aller Partien könnte Heidenheim nach diesem Spieltag zwischen Platz 14 und 18 landen. Werder (sieben) ist durch Unions Sieg dagegen auf Platz 13 zurückgefallen, könnte heute aber unterem an diesem kleinen blauen Fußball-„Vereinchen“ aus Hamburg vorbeiziehen. Dieser trifft parallel auf Ex-Werder-Coach Ole Werner und RB Leipzig.

15.10 Uhr: Und weiter geht‘s mit erfreulichen Statistiken aus Bremer Sicht: Heidenheim gewann nur drei seiner letzten 19 Heimspiele, Werder feierte in den jüngsten acht Partien auf fremdem Platz dagegen starke fünf Siege. Noch mehr Statistiken gibt es wie immer im Angeberwissen zum Werder-Spiel in Heidenheim – verfasst von meinem außerordentlich geschätzten Kollegen Marius „Winkmaaan“ Winkelmann, schaut doch mal rein.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Erfreuliche Bremer Statistiken

15.05 Uhr: Und generell ist ein Führungstreffer gegen Heidenheim ein wertvolles Gut, denn wenn die Schmidt-Elf in der Bundesliga erstmal in Rückstand geriet, gelang seit 28(!!!) Spielen kein Sieg mehr. So übrigens auch am letzten Spieltag vor der Länderspielpause, als Heidenheim mit 0:1 beim VfB Stuttgart unterlag.

15 Uhr: Aber Achtung! In den bisherigen vier Bundesliga-Begegnungen beider Clubs verlor niemals die Mannschaft, die das erste Tor erzielte. Wäre also nicht schlecht, wenn Werder heute ähnlich gut startet wie vor der Länderspielpause gegen den FC St. Pauli. Den goldenen Treffer zum 1:0 hatte Samuel Mbangula da bereits nach nicht mal zwei Minuten erzielt.

14.55 Uhr: Gut möglich, dass es dabei heute spektakulär zugeht. Im Schnitt fallen in einer Bundesliga-Partie zwischen Werder und Heidenheim nämlich satte 3,8 Tore. Damit könnten wir natürlich auch heute sehr gut leben – sofern am Ende mehr Tore auf Bremer als auf Heidenheimer Seite stehen.

14.50 Uhr: Insgesamt ist die Werder-Bilanz gegen Heidenheim allerdings nicht so berauschend: Aus wettbewerbsübergreifend zehn Partien gewannen die Grün-Weißen nur drei, drei weitere endeten Unentschieden und vier Mal setzte sich die Elf von FCH-Coach Frank Schmidt durch. Diese Bilanz könnte Werder mit einem Auswärtssieg heute also ausgleichen...

14.45 Uhr: Netter Zufall aus der Werder-Statistik: Amos Pieper, der heute sein Saisondebüt feiert stand das letzte Mal am 17. Mai in der Bundesliga auf dem Platz. Damals wie heute auswärts beim 1. FC Heidenheim. Gutes Omen aus Bremer Sicht: Werder gewann durch Tore von Schmid, Stage, Ducksch und Topp mit 4:1. Bei Heidenheim traf Kerber zum zwischenzeitlichen 1:3. Bis auf Ducksch könnten heute also die gleichen Spieler wieder treffen...

14.40 Uhr: Bei den Gastgebern rücken derweil Beck und Zivzivadze für Niehues und Kerber neu in die Startelf.

14.35 Uhr: Auf Seiten der Heidenheimer ist Ex-Bremer Patrick Mainka also in der Startelf, Marnon Busch sitzt dagegen nur auf der Bank. Bei Werder gibt es insgesamt vier Änderungen: Pieper startet anstelle des verletzten Agu und rückt in die Innenverteidigung. Stattdessen wird entweder Friedl oder Coulibaly als Linksverteidiger auflaufen. Außerdem ersetzt Covic „Papa“ Lynen. Backhaus steht nach überstandener Schulterverletzung anstelle von Hein wieder im SVW-Tor und Grüll erhält im Sturm mal wieder den Vorzug vor Njinmah.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Mit Überraschung in SVW-Startelf – die Aufstellungen sind da!

14.30 Uhr: Und auch die Aufstellung des 1. FC Heidenheim liegt uns inzwischen vor: Ramaj – Traore, Mainka, Siersleben, Föhrenbach – Dorsch, Schöppner – Beck, Ibrahimovic – Kaufmann, Zivzivadze. Auf der Bank sitzen zunächst: Müller – Kölle, Gimber, Busch – Kerber, Honsak, Niehues – Pieringer, Schimmer.

14.25 Uhr: Auf der Bremer Bank nehmen folgende Akteure Platz: Hein – Malatini, Schmetgens – Bittencourt, Hansen-Aaröen, Alvero – Topp, Njinmah, Boniface.

14.20 Uhr: Dem aufmerksamen Werder-Fan dürfte aufgefallen sein, dass Senne Lynen fehlt – allerdings aus erfreulichem Grund: Er ist zum zweiten Mal Vater geworden. Für ihn rückt Talent Patrice Covic in die Startelf. Ob der junge Kroate oder Cameron Puertas dafür an die Seite von Jens Stage rückt, wird sich zeigen.

14.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! Überpünktlich liegt uns die Aufstellung des SV Werder vor: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Stage, Puertas – Schmid, Covic, Mbangula – Grüll.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim. Anpfiff in der Voith-Arena ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier LIVE im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

„Kein Nachlassen zu erkennen“: Werder Bremen trifft auf Schlusslicht Heidenheim – doch Trainer Horst Steffen erwartet keinen Spaziergang

Der SV Werder Bremen tritt am 7. Bundesliga-Spieltag (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) auswärts beim Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim an. Der Vorbericht der DeichStube!

Bremen – Die zweite Länderspielphase der Saison ist überstanden, im November folgt noch die dritte Ausgabe – und Horst Steffen wird wohl so schnell kein Freund mehr davon. „Für unsere abgestellten Spieler ist es natürlich schön, für ihre Nationalmannschaften aufzulaufen, ich fand die Pause nicht super“, sagt der Trainer des SV Werder Bremen. „Die Anzahl der fehlenden Spieler ist so groß, dass es die Arbeit für uns nicht erleichtert.“ Tagelang stand nur ein verhältnismäßig kleines Grüppchen auf dem Platz, die dringend benötigte Eingespieltheit lässt sich so nur schwerlich vorantreiben. Vor Werders Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) sind es deshalb auch weniger die Automatismen, die für Selbstbewusstsein sorgen, sondern die guten Gefühle nach dem Heimsieg gegen St. Pauli vor zwei Wochen.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den 1. FC Heidenheim: Trainer Horst Steffen fordert Konstanz in Leistungen und Ergebnissen

„Wir wollen Konstanz in unsere Leistungen und Ergebnisse bringen, damit wir uns festigen“, sagt Horst Steffen und fordert: „Wie wir gegen St. Pauli verteidigt haben – das darf auch jetzt wieder zu erkennen sein.“ Gegen die Hamburger hatte Werder Bremen zwar spielerisch nicht überzeugt, sich den späteren Erfolg dafür aber durch eine couragierte Defensivarbeit verdient. Und auch wenn der jetzige Gegner von der Ostalb aktuell Tabellenletzter ist, gibt es in den Augen des Coaches keinen Anlass dafür, nun nachlässiger zu Werke zu gehen. „Es wird eine hohe Leidenschaft geben, die Heidenheim ins Spiel bringt. Wir müssen weiter dagegenhalten und unsere Zweikämpfe noch aktiver führen. Aber auch kreative Angriffe müssen wir weiterhin fahren – es wird schon beides notwendig sein, um in Heidenheim zu bestehen“, meint der 56-Jährige vor der Partie beim 1. FC Heidenheim, wo er seine Startelf-Aufstellung umstellen muss.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Werder will 4:1-Auswärtssieg aus der Vorsaison wiederholen

Die Gastgeber dürften indes einiges dafür investieren, dass die Offensive merklich auffälliger daherkommt. Der 1. FC Heidenheim gab im Laufe der bisherigen Saison die wenigsten Torschüsse aller Clubs ab (56), überhaupt sank seit dem Aufstieg kontinuierlich die Trefferquote. Im ersten Bundesligajahr gelangen durchschnittlich noch 1,5 Treffer pro Spieltag, danach waren es nur noch 1,1 – und nun sind es sogar lediglich 0,7. Horst Steffen mahnt dennoch zur Vorsicht: „Es gab das eine oder andere Spiel, das sie nicht hätten verlieren müssen – gegen den Hamburger SV zum Beispiel, als sie viele Torchancen hatten. Es ist kein Nachlassen in der Art und Weise wie sie Fußballspielen zu erkennen.“ Im vergangenen Mai gewann Werder Bremen zum ersten Mal überhaupt auf dem Schlossberg, doch seit dem 4:1-Erfolg am finalen Spieltag ist eine Menge passiert. Allein schon deshalb gibt es für die Bremer bei der jetzigen Neuauflage keine Garantien. Horst Steffen skizziert daher ganz genau, worauf es ankommen wird: „Sie haben eine hohe Aktivität, Leidenschaft und Intensität in ihrem Spiel, dazu kommen viele tiefe Läufe, die sie gut machen. Es ist an uns, das gut zu verteidigen und dagegenzuhalten. Im Ballbesitz müssen wir spielerische Lösungen finden und kreative Angriffe fahren, dazu müssen wir bei den Standards voll da sein.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © nordphoto / gumzmedia

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