Letzter Bundesliga-Spieltag

Kantersieg zum Abschluss: Werder verabschiedet sich mit einem verdienten Sieg in Heidenheim

Mitchell Weiser (l.) und Torschütze Marvin Ducksch jubeln: Werder Bremen beendet die Bundesliga-Saison 2024/2025 mit einem Sieg gegen den 1. FC Heidenheim.
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Mitchell Weiser (l.) und Torschütze Marvin Ducksch jubeln: Werder Bremen beendet die Bundesliga-Saison 2024/2025 mit einem Sieg gegen den 1. FC Heidenheim.

Sieg zum Abschluss! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 34. Spieltags gegen den 1. FC Heidenheim mit 4:1 (2:0) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Gelungener Saisonabschluss! Der SV Werder Bremen hat sich mit einem verdienten 4:1 (2:0) -Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim positiv aus der Bundesliga-Saison 2024/25 verabschiedet. Vor allem im ersten Durchgang überzeugten die Bremer mit einer konzentrierten Vorstellung und belohnten sich früh: Romano Schmid traf per Elfmeter zur Führung (14.), Jens Stage legte nach einer Ecke per Kopf zum 2:0 nach (33.). Nach der Pause musste Werder zunächst eine starke Drangphase der Gastgeber mit mehreren hochkarätigen Chancen überstehen – unter anderem traf Leo Scienza den Pfosten. Doch Marvin Ducksch sorgte schließlich mit einem sehenswerten Schlenzer nach einem Konter für die Vorentscheidung (66.). Auf den späten Anschlusstreffer von Luca Kerber (80.) antwortete der eingewechselte Keke Topp nur wenige Minuten später mit seinem zweiten Saisontor (86.). Mit dem ersten Pflichtspielsieg im fünften Anlauf in Heidenheim beendet Werder die Saison mit starken 51 Punkten auf Tabellenplatz acht – die beste Platzierung der Grün-Weißen seit sechs Jahren.

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Romano Schmid trifft per Elfmeter zur Führung

Auch im sportlich bedeutungslosen letzten Saisonspiel machte Ole Werner keine Ausnahmen in der Startformation und vertraute weitgehend auf jene Spieler, die zuvor sieben Bundesliga-Partien ungeschlagen geblieben waren. Einziger Wechsel: Marco Grüll ersetzte den verletzten Oliver Burke, der mit einer Fußblessur seinen letzten möglichen Pflichtspiel-Einsatz für Werder Bremen verpasste. Eine kleine Überraschung gab es dennoch: Milos Veljkovic, der den Verein nach neuneinhalb Jahren in Richtung Roter Stern Belgrad verlässt, stand trotz überstandener Wadenverletzung nicht im Kader. Dafür feierte Skelly Alvero gegen den 1. FC Heidenheim nach über acht Wochen sein Comeback im Spieltagsaufgebot.

In der ausverkauften Voith-Arena – 15.000 Zuschauer, darunter über 2.000 Werder-Fans – dauerte es keine zwei Minuten bis zur ersten großen Chance für die Grün-Weißen: Jens Stage verfehlte das Tor nach Ducksch-Vorlage nur um wenige Zentimeter (2.). Auch die Gastgeber zeigten sich von Beginn an engagiert, schließlich wollten sie im Fernduell mit der TSG Hoffenheim ihre letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt nutzen. Von einem Spannungsabfall bei Werder Bremen war dennoch nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Gäste agierten konzentriert, arbeiteten diszipliniert gegen den Ball – und wurden früh belohnt. Nach einem Konter wurde Marco Grüll von Heidenheims Benedikt Gimber klar im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Tobias Welz zeigte sofort auf den Punkt. Romano Schmid übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher unten links – sein erster Elfmetertreffer im Werder-Trikot (14.).

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Jens Stage erhöht - Michael Zetterers Bock bleibt unbestraft

Die Bremer blieben auch danach griffig und ließen wenig zu. Im Spiel nach vorne kombinierten die Gäste phasenweise sehr gefällig, im letzten Drittel fehlte es jedoch an Präzision. So flachte die Partie zunächst etwas ab – bis zur nächsten Standardsituation. Eine präzise Ecke von Ducksch fand am zweiten Pfosten Jens Stage, der mustergültig zum 2:0 einköpfte (33.). Es war bereits der zehnte Saisontreffer des Dänen – womit er der beste Torschütze von Werder Bremen in dieser Spielzeit ist. Erst kurz vor der Pause kam der 1. FC Heidenheim durch Adrian Beck nach einem Standard zur ersten nennenswerten Gelegenheit – doch Werder-Keeper Michael Zetterer parierte sicher (42.). Auf der Gegenseite hatte Ducksch nach starker Kombination mit Mitchell Weiser sogar die Chance zum dritten Treffer, scheiterte aber aus spitzem Winkel an FCH-Schlussmann Kevin Müller (45.). So blieb es zur Pause beim verdienten 2:0 für die Grün-Weißen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Heidenheims Trainer Frank Schmidt gleich vier frische Kräfte – und die Hausherren kamen mit deutlich veränderter Körpersprache aus der Kabine. Fast wäre der schnelle Anschlusstreffer gelungen – allerdings unter schwerer Mithilfe von Werder-Torhüter Michael Zetterer. Bremens Schlussmann verlor den Ball bei einem Dribbling an der Strafraumgrenze gegen Paul Wanner, doch der Heidenheimer vergab die Großchance und setzte den Ball knapp über das Tor (47.). Nur zwei Minuten später war das Bremer Glück erneut gefordert: Ein Schuss von Leo Scienza prallte an den linken Pfosten (49.). Werder Bremen wirkte in dieser Phase ungeordnet und bekam besonders den auffälligen Scienza kaum in den Griff. Der Brasilianer tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor auf – in der 57. Minute strich sein Abschluss nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Ein Treffer für den 1. FC Heidenheim wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen.

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Marvin Ducksch und Keke Topp bauen Führung aus

Erst nach einer Stunde meldeten sich die Bremer wieder offensiv zu Wort: Felix Agu wurde von Mitchell Weiser in die Tiefe geschickt und legte stark in den Rückraum auf Marvin Ducksch. Dessen Abschluss wurde jedoch im letzten Moment von Patrick Mainka geblockt (61.). Wenig später machte es Ducksch besser: Nach einem Konter legte erneut Weiser quer, und der Angreifer traf per präzisem Schlenzer ins lange Eck zum 3:0 (66.) – sein achter Saisontreffer. Während der 1. FC Heidenheim zuvor mehrere gute Chancen liegen ließ, präsentierte sich Werder Bremen in dieser Phase eiskalt und effizient. Kurz darauf hätte der eingewechselte Justin Njinmah beinahe noch das vierte Bremer Tor erzielt, doch sein Abschluss strich knapp am rechten Pfosten vorbei (74.). Der FCH gab sich trotz des Rückstands nie auf und wurde für seinen engagierten Auftritt im zweiten Durchgang belohnt: Luca Kerber verkürzte nach einer Ecke auf 1:3 (80.).

Doch auch darauf hatte Werder Bremen eine schnelle Antwort – in Person des gerade erst für den angeschlagenen Ducksch eingewechselten Keke Topp. Der Youngster war keine Minute auf dem Feld, als er im Strafraum freigespielt wurde, einen Heidenheimer aussteigen ließ und den Ball abgeklärt ins lange Eck schob (86.). Es war der Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie. Mit dem neunten Auswärtssieg und insgesamt 30 Punkten in der Fremde beenden die Bremer die Auswärtstabelle auf einem starken dritten Platz. Für die Werder-Profis stehen vor dem Urlaub noch drei Testspiele in der Region auf dem Programm. Den Anfang macht die Partie beim Regionalligisten SV Meppen am kommenden Mittwoch (21. Mai, 19 Uhr) in der Hänsch-Arena. (bvo) Schon gelesen? „Richtig gute Saison von uns“, aber „wäre mehr möglich gewesen“: Stimmen zum Werder-Bremen-Abschluss gegen 1. FC Heidenheim!

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper (85. Jung) – Weiser, Lynen, Stage (72. Bittencourt), Agu (72. Köhn) – Schmid, Ducksch (85. Topp), Grüll (72. Njinmah)

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Der SV Werder Bremen im DeichStube-Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: Alle Tore, News und Highlights vom letzten Saisonspiel gibt es heute hier im Live-Ticker. Endergebnis: 4:1 für Werder

>>>LIVETICKER AKTUALISIEREN<<<

17.22 Uhr: Und dann war‘s das mit der Saison 2024/2025. Werder verabschiedet sich mit einem deutlichen Sieg in die Sommerpause und schließt die Saison mit 51 Punkten auf dem achten Rang ab.

90 (+1). Min: Zwei Minuten gibt es on top.

89. Min: Heidenheim gibt sich nicht auf! Kerbers Kopfball prallt von Zetterers Schienbein an den Innenpfosten. Glück für Werder.

86. Min: Nicht mal 30 Sekunden nach seiner Einwechslung ist Topp bereits zur Stelle! Nach einer Hereingabe von Njinmah behauptet der Joker die Kugel stark und schließt überlegt ins lange Eck ab.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Marvin Ducksch verletzt runter - Keke Topp erhöht!

86. Min: Was für ein Einstand! Keke Topp mit dem 4:1.

85. Min: Für den Bremer Torschützen geht es nicht weiter. Neben Ducksch geht auch Pieper vom Platz. Topp und Jung kommen ins Spiel.

83. Min: Ducksch bleibt im Mittelkreis liegen und fasst sich an den Oberschenkel. Das sieht gar nicht gut aus..

82. Min: Njinmah wird auf die Reise geschickt, aber gerade noch rechtzeitig von Föhrenbach abgekocht.

80. Min: Und dann ist es passiert: Luca Kerber nickt nach einer Ecke zum 1:3 ein. Geht hier doch noch was für die Gastgeber?

78. Min: Zivzivadzes Versuch aus spitzem Winkel geht knapp am langen Pfosten vorbei.

78. Min: Letzter Wechsel beim FCH: Föhrenbach ersetzt den blassen Honsak.

76. Min: Heidenheim bietet Werder immer größere Räume. Ein Steckpass auf Ducksch ist etwas zu unpräzise.

74. Min: Nach einem starken Diagonalball und ebenso starker Ballverarbeitung von Weiser kommt Njinmah zum Schuss aus zentraler Position, der knapp vorbeirauscht. Da war mehr drin!

72. Min: Dreifachwechsel bei Werder: Njinmah, Köhn und Bittencourt kommen für Grüll, Agu und Stage.

70. Min: Der Treffer dürfte die Heidenheimer Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt endgültig zunichte gemacht haben. 20 Minuten bleiben der Schmidt-Elf noch.

66. Min: Was für ein Tor! Heidenheim schießt Welz an und hofft auf Schiedsrichterball, doch das Spiel läuft weiter. Weiser nimmt Speed auf und bedient Ducksch, der aus 20 Metern direkt abzieht und die Kugel traumhaft in den rechten Knick schlenzt.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Heidenheim drückt, Marvin Ducksch trifft traumhaft!

66. Min: Toooooooooooooooooor für Werder! Marvin Ducksch mit dem 3:0!

65. Min: Zivzivadzes Schuss ist zu harmlos. Dennoch: Der neunte (!) Torschuss der Heidenheimer in Halbzeit zwei.

61. Min: Klasse Angriff von Werder: Agu läuft zur Grundlinie und bedient Ducksch vor dem Tor, dessen Direktabnahme in höchster Not geblockt wird.

60. Min: Auf der Gegenseite scheitert Zivzivadze an Zetterer.

60. Min: Nach langer Zeit mal wieder Werder: Ducksch chipt die Kugel vors Tor, wo Weiser knapp verpasst.

58. Min: Wieder nicht das 1:2! Pieringer kriegt den Ball im Sechzehner und zieht ab, wird aber in höchster Not abgeblockt.

57. Min: Scienza hat richtig Lust - sein Schlenzer aus halblinker Position segelt knapp über den Kasten.

55. Min: Stage hat mit Scienza große Probleme und holt ihn rustikal von den Beinen. Gelb geht absolut in Ordnung.

53. Min: Zivzivadze versucht es aus der zweiten Reihe - drüber.

52. Min: Heidenheim wirft alles nach vorne und bietet Werder Räume: Ducksch läuft mutterseelenallein auf Müller zu, verliert dann aber an Tempo und schießt weit am Tor vorbei.

52. Min: Scienza führt selbst aus und zwingt Zetterer zu einer spektakulären Flugparade.

51. Min: Heidenheim kommt wie ausgewechselt aus der Kabine. Jetzt fällt Stage Scienza und verursacht einen Freisto ßaus exzellenter Position.

49, Min: Nach einem Ducksch-Fehlpass fackelt Scienza nicht lang und zieht aus 20 Metern ab. Der Außenpfosten rettet die Bremer Null.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Michael Zetterers Mega-Bock bleibt unbestraft

47. Min: Was für ein Bock von Zetterer! Dem Keeper verspringt der Ball bei der Annahme komplett, sodass die Kugel über Pieringer bei Wanner landet. Der Youngster zieht aus 16 Metern ab, schlenzt den Ball aber knapp über das leere Tor.

46. Min: Weiter gehts! Frank Schmidt war offensichtlich not amused mit der Darbietung seiner Truppe und wechselt gleich viermal: Kerber, Niehues, Scienza, Zivzivadze kommen für Schöppner, Dorsch, Gimber und Beck.

16.17 Uhr: Dann ist Pause! Werder zeigt hier einen extrem souveränen Auswärtsauftritt gegen harmlose Heidenheimer. Zwei Standards reichten zur komfortablen Pausenführung die Ducksch beinahe noch ausgebaut hätte.

45. Min: Aus dem Nichts fast das 3:0: Ducksch wird herrlich von Weiser freigespielt, scheitert dann aber aus spitzem Winkel an Müller.

41. Min: Heidenheim wird mutiger. Pieringer dribbelt im Strafraum Richtung Grundlinie, wo Friedl zur Ecke klärt. Bei dieser kommt Beck am langen Pfosten freistehend zu einer Direktabnahme, der es aber an Wucht fehlt. Zetterer ist auf dem Posten.

40. Min: Siersleben spielt Honsak im Rücken der Abwehr an, sein Schuss aus guter Position ist aber viel zu unplatziert und verpufft.

39. Min: Traore kann Agu nur mit einem Foul stoppen und sieht die erste gelbe Karte der Partie.

38. Min: Sierslebens Hereingabe von links landet in den Armen von Zetterer.

37. Min: Jetzt kommt Heidenheim doch mal zum Abschluss. Dorsch zieht aus aussichtsreicher Position ab, aber Stage wirft sich in den Schuss und blockt ihn.

35. Min: Werder hat hier alles im Griff - die beiden Treffer haben merklich Wirkung gezeigt beim FCH.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Stage erhöht per Kopf!

33. Min: Toooooooooor für Werder! Jens Stage erhöht auf 2:0! Nach einer Ducksch-Ecke wird der Däne sträflich frei gelassen und hat keine Mühe, die Kugel ins Netz zu nicken.

29. Min: Die Heidenheimer überlassen Werder gerade vermehrt den Ball, was die Bremer dankend annehmen. Wirklich eilig hat es die Werner-Elf logischerweise gerade nicht,

25. Min: Offensiv gelingt Heidenheim bislang nichts. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Weiser schalten die Gastgeber viel zu langsam. Am Ende segelt die Flanke von der linken Seite meilenweit übers Tor.

23. Min: Die folgende Hereingabe von Honsak segelt an Freund und Feind vorbei ins Toraus.

22. Min: Friedl kommt gegen Pieringer zu spät und verursacht einen Freistoß aus gut 30 Metern.

20. Min: Heidenheim steht hinten viel zu offen, Werder macht noch zu wenig draus. Grüll zögertam Sechzehner etwas zu lange mit der Weiterleitung, sodass der Angriff verpufft.

18. Min: Diese landet bei Pieper, dessen Kopfball aber deutlich vorbei geht.

17. Min: Und gleich der nächste Bremer Konter: Schmid schickt Grüll in Richtung Grundlinie - Siersleben klärt zur Ecke.

14. Min: Schmid führt aus und verlädt Kevin Müller ganz souverän ins rechte Eck. 1:0 für Werder!

13. Min: Elfmeter für Werder! Bei einem Bremer Konter geht Grüll im Duell mit Gimber zu Boden. Schiedsrichter Welz zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt.

11. Min: Starke Balleroberung von Grüll, der die Kugel weit über den Platz treibt und am Strafraumeck Schmid bedient. Dessen Versuch wird abgeblockt. Kurz darauf wird Schmid erneut bedient, sein Schuss ist aber kein Problem für Müller.

9. Min: Agu blockt Traores Schuss aus der zweiten Reihe ab.

8. Min: Munterer Auftakt - beide Teams spielen mit Tempo nach vorne, von Sommerkick ist hier keine Spur.

7. Min: Heidenheim vertendelt den Ball in der eigenen Hälfte. Werder schaltet schnell um, doch Agus Hereingabe vom linken Flügel fehlt es an Präzision.

4. Min: Dorsch versucht es mit einem Freistoß aus 25 Metern direkt - kein Problem für Zetterer.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Stage hat die Blitz-Führung auf dem Fuß!

3. Min: Fast die Bremer Führung: Weiser spielt den Ball von rechts in den Rückraum der Abwehr zu Stage, der aus 16 Metern zentraler Position freistehend abzieht und hauchdünn am rechten Pfosten vorbei schießt. Da war mehr drin!

2. Min: Erster Vorstoß der Gastgeber. Honsak hat auf der linken Seite viel Platz und spielt die Kugel vors Tor, wo Friedl klären kann.

1. Min: Los geht‘s! Werder stößt an.

15.25 Uhr: Geleitet wird die Partie von Tobias Welz aus Wiesbaden. Für den 47-Jährigen ist es der dritte Einsatz in dieser Saison mit Bremer Beteiligung (0:1 vs. Freiburg, 2:0 in Leverkusen).

15.20 Uhr: Ole Werner erwartet heute eine „sehr körperliche Mannschaft, die schnell umschaltet und gute Standards schießt. Wir müssen uns darauf einstellen, aber auch unser eigenes Spiel durchbringen.“

15.13 Uhr: Der Direktvergleich spricht für die Gastgeber: Von bisher acht Duellen gingen vier an den FCH - bei drei Remis und zwei Bremer Siegen. Und gleich noch eine Statistik hinterher: Es trifft das heimschwächste Heim- auf das drittbeste Auswärtsteam.

15.06 Uhr: Auch die Bremer mussten in der Hinrunde die schmerzliche Erfahrung eines späten Gegentreffers machen: Beim 3:3 im Januar glichen die Heidenheimer mit der letzten Aktion des Spiels durch einen direkten Freistoß aus.

15.02 Uhr: Gerade auf Honsak sollten die Bremer ein besonderes Auge werfen. Der Österreicher schockte vor zwei Wochen den VfB Stuttgart mit einem herrlichen Schlenzer kurz vor Schluss und leitete so Heidenheims Schlussspurt (sieben Punkte aus den letzten drei Spielen) ein.

15.01 Uhr: FCH-Coach Schmidt, der seit 2007 (!) an der Seitenlinie steht, stellt erwartungsgemäß Rückkehrer Müller wieder zwischen die Pfosten und bringt Honsak für den erkrankten Krätzig.

14.57 Uhr: Dagegen kehrt Skelly Alvero nach 2,5 Monaten wieder in den Kader zurück.

14.52 Uhr: Fehlen wird bei dieser Mission Oliver Burke (Fußprellung), der somit gegen Leipzig seinen letzten Auftritt in Grün-Weiß hatte. Der Schotte wird durch Marco Grüll ersetzt, ansonsten verzichtet Werner auf Änderungen.

14.48 Uhr: Aber auch für die Bremer geht es heute um mehr als die Goldene Ananas, nämlich um eine Menge TV-Geld! Paradoxerweise winkt allerdings nur ein zusätzlicher Sprung, wenn die TSG Hoffenheim noch einen Platz abrutscht. Voraussetzung hierfür wäre ein Heidenheimer Sieg heute. Die Bremer Verantwortlichen haben dennoch betont, heute drei Punkte und ein gutes Gefühl mitnehmen zu wollen.

14.42 Uhr: Unabhängig davon müssen die Heidenheimer ihre „Hausaufgaben“ gegen Werder erledigen. „Wenn wir in der zweiten Halbzeit führen sollten, dann muss der Blick mal rüberwandern, um zu schauen, was vielleicht noch möglich ist“, so Schmidt.

14.39 Uhr: Auf besagtem Platz 15 steht die TSG Hoffenheim, die den FC Bayern empfängt. Der Deutsche Meister baute in die Trainingswoche eine Mannschaftsfahrt nach Ibiza ein - ob sich das als Vorteil für die Kraichgauer erweist, wird sich zeigen.

14.35 Uhr: Während das internationale Geschäft für Werder praktisch nicht mehr zu erreichen ist, hat Heidenheim noch die theoretische Chance auf den direkten Klassenerhalt. Durch einen starken Schlussspurt (zuletzt 3:0 bei Union Berlin) wurde der Relegationsplatz gesichert und der Rückstand auf Rang 15 auf drei Punkte und sechs Tore verringert.

Werder Bremen im Liveticker gegen FC Heidenheim: Die Werder-Aufstellung ist da

14.30 Uhr: Heidenheim-Coach Frank Schmidt schickt folgende Elf ins Rennen: Müller - Siersleben, Gimber, Mainka - Traore, Schöppner, Dorsch, Honsak, Wanner, Beck - Pieringer
Bank: Eicher, Busch, Scienca, Zivzivadze, Niehues, Föhrenbach, Kerber, Keller, Conteh.

14.25 Uhr: Und so sieht die Bremer Bank aus: Backhaus - Jung, Silva, Bittencourt, Njinmah, Köhn, Malatini, Alver und Topp. 

14.17 Uhr: Moin aus der DeichStube! Etwas verfrüht liegt uns bereits die Aufstellung vor. So geht Werder ins letzte Saisonspiel gegen Heidenheim: Zetterer - Weiser, Stark, Friedl, Pieper, Agu - Lynen - Stage, Schmid - Ducksch, Grüll.

Der SV Werder Bremen trifft am heutigen Samstag im letzten Saisonspiel auswärts auf den 1. FC Heidenheim. Anpfiff in der Voith-Arena ist um 15.30 Uhr. Der DeichStube-Liveticker startet ungefähr eine Stunde vorher, also gegen 14.30 Uhr, mit den Startelf-Aufstellungen beider Teams. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel des 34. Spieltags gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker.

Weiter zum Vorbericht:

Die Probleme der Anderen: Werder Bremen peilt 50-Punkte-Marke an und nimmt Nebenrolle im Abstiegskampf locker

Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr im Deichstube-Liveticker) auf den 1. FC Heidenheim. So gehen die Bremer den letzten Bundesliga-Spieltag an - der Vorbericht.

Bremen – Vielleicht wäre ohne diese eine Szene alles ganz anders gekommen. Vielleicht hätte der SV Werder Bremen nicht einen so trüben Februar hingelegt. Vielleicht würde auch am 34. Spieltag noch immer von Europa geträumt werden dürfen. Vielleicht. Doch der 15. Januar 2025 bot einen schicksalhaften Moment für die Grün-Weißen. Zum Ausklang der Hinrunde war der 1. FC Heidenheim im Weserstadion zu Gast, es lief bereits die Nachspielzeit: Werder führte mit 3:2 und Jens Stage setzte zu einer riskanten Grätsche an – und danach ging schief, was schiefgehen konnte. Der Däne hatte zwar viel Ball und auch etwas Gegner getroffen, aber noch Tage später stritten sich die Experten, ob es nun ein Foulspiel war oder nicht. Der Schiedsrichter hatte seinerzeit auf Freistoß entschieden, den die Gäste tatsächlich zum späten Ausgleich nutzten. Die Folge: Ein Remis, das sich wie eine Niederlage anfühlte und einen Nackenschlag für die Bremer darstellte, der den Beginn einer fußballerischen Krise markierte. Vier Monate später kommt es zur Neuauflage (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker), seither ist viel passiert.

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: SVW will Spiel nicht abschenken

Werder Bremens sportliche Talfahrt ist längst beendet, stattdessen haben die Norddeutschen nun sogar schon sieben Spiele in Folge nicht verloren. Auch das wäre ohne die Erlebnisse aus dem Winter vielleicht nicht möglich gewesen. Die harte Wahrheit ist aber auch: Trotzdem geht es für die Bremer beim Saisonfinale um nichts mehr. Naja fast. „Für mich macht es einen Unterschied, ob man am Ende der Saison auf Platz acht oder zehn steht und wie viel Geld dem Verein mehr in gewissen Szenarien zur Verfügung steht“, sagt Trainer Ole Werner und meint damit die TV-Einnahmen. „Als Sportler hast du auch immer den Anspruch, das Maximum aus deinen Möglichkeiten herauszuholen. Die 50-Punkte-Marke zu knacken, wäre eine tolle Leistung – und dafür brauchen wir einen Sieg.“

Soll heißen: Werder Bremen will auch den 34. Spieltag (so seht Ihr das Spiel live im TV) anständig über die Bühne bringen. Spannungsabfall nach dem jüngsten 0:0 gegen Leipzig hin oder her. „Nachdem feststand, dass nach oben in der Tabelle nichts mehr möglich ist, hat man schon gemerkt, dass wir einen Tag gebraucht haben, um wieder hereinzukommen“, hat der Bremer Coach beobachtet. „Aber diesen Tag haben wir der Mannschaft auch gegeben. In den entscheidenden Teilen des Trainings war dann wieder die gute Mischung aus Lockerheit und Qualität auf dem Platz, die du brauchst.“

Werder Bremen im Live-Ticker gegen 1. FC Heidenheim - Ole Werner: „Am Ende des Tages spielen wir für uns“

Insbesondere gegen Heidenheim. Obwohl es überhaupt erst neun Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen gab, existiert eine besondere historische Verbindung. Da ist aus Bremer Sicht natürlich die Relegation aus dem Juli 2020, als mit zwei Unentschieden mühevoll der Abstieg verhindert wurde. Auch sonst tat sich Werder Bremen (zur möglichen Startelf-Aufstellung der Bremer) regelmäßig schwer gegen den FCH, von den vergangenen fünf Partien gingen gleich drei verloren. Nur einmal gab es einen Sieg – und eben das verflixte Remis aus dem Januar. „Wir haben es in vielen Spielen nicht geschafft, geduldig zu bleiben und Räume geschlossen zu halten“, meint Ole Werner rückblickend, der in seiner Trainerlaufbahn bei sieben Anläufen noch nie gegen den Club von der Brenz gewonnen hat. „Heidenheim besitzt eine sehr körperliche Mannschaft, die viel über Standardsituationen versuchen wird“, ist sich der 37-Jährige sicher. „Und aufgrund der Tabellensituation dürften sie vom ersten Moment an draufgehen und versuchen, uns in ein hektisches Spiel zu verwickeln. Das müssen wir läuferisch und körperlich annehmen.“

Der Blick aufs Klassement verspricht in der Tat Spannung. Aktuell liegt der 1. FC Heidenheim auf dem 16. Platz, ein Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz ist ausgeschlossen. Vieles deutet auf eine Zusatzschicht in der Relegation hin, doch auch der vorherige Klassenerhalt ist im Fernduell mit der TSG Hoffenheim noch möglich – zumal die Kraichgauer jetzt ausgerechnet den neuen Deutschen Meister FC Bayern München empfangen. Das könnte für die TSG trotz eines Drei-Punkte- und Sechs-Tore-Vorsprungs auf Heidenheim also nochmal knifflig werden. Einen Anreiz zur Schützenhilfe hat es aus Sinsheim in Richtung Werder Bremen aber bislang nicht gegeben, wie Ole Werner verrät: „Am Ende des Tages spielen wir für uns. Wir haben keinen Kontakt nach Hoffenheim gehabt – zumindest nichts, von dem ich wüsste.“ Überhaupt stehe für ihn fest: „Ich habe nichts gegen Heidenheim, aber ich hätte gerne die Punkte.“

Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Heidenheim: FCH bräuchte wohl Kantersieg

Das geht seinem Gegenüber Frank Schmidt allerdings ganz genauso. Der Dauerbrenner auf der FCH-Trainerbank wiegelt bei sämtlichen Eventualitäten, die für sein Team passen müssen und Chancen bieten, jedoch ab. „Mit dieser Frage beschäftige ich mich nicht. Ich beschäftige mich nur damit, dass wir unser Spiel gewinnen wollen und müssen, wenn wir überhaupt noch eine Chance dahingehend haben wollen“, sagt der 51-Jährige. „Unabhängig davon, dass wir natürlich in der Tordifferenz deutlich hinten liegen. Es wären daher auch alle gut beraten, nicht zu träumen.“ Verständlich: Bei Werder Bremen wissen sie nur zu gut, wie sich das Platzen von Träumen anfühlen kann. (mbü)

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