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Bremen - Erst Fin Bartels, dann Philipp Bargfrede – Werder hat in dieser Woche zwei Leistungsträger langfristig an den Club gebunden und mit neuen Verträgen ausgestattet. Aber was ist eigentlich mit Max Kruse?
Der Vertrag des besten Bremers läuft im Sommer 2019 aus. So war es ursprünglich auch bei Bartels und Bargfrede, und Werder reagierte. „Max soll natürlich noch ein paar Jahre für uns spielen“, sagt Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit der DeichStube: „Wir wollen ihn davon überzeugen, dass Werder weiterhin der richtige Verein für ihn ist.“ Aktuell gibt es aber keine Gespräche – und es würde in den nächsten Tagen auch nichts verkündet, sagt Baumann.
Der Sportchef wirkt dabei ziemlich entspannt. Er macht sich offenbar keine großen Sorgen, dass Kruse schon in diesem Sommer den Verlockungen eines anderen Clubs erliegen könnte. Dafür gibt es auch keine Hinweise. Kruse selbst hat immer wieder betont, wie wohl er sich in Bremen fühlt. Das liegt auch an Florian Kohfeldt.
Werder braucht Kruse - auch für bessere Zeiten
Der Trainer lässt Offensivfußball spielen, das schmeckt natürlich einem Freigeist wie Kruse ganz besonders gut. Der 30-Jährige nimmt dabei eine absolute Sonderrolle ein, er ist Kohfeldts verlängerter Arm auf dem Spielfeld, dirigiert die Mannschaft. Wenn Kapitän Zlatko Junuzovic nicht in der Startelf steht, trägt Kruse die Binde. So hat es Kohfeldt entschieden.
Durch die guten Ergebnisse in den vergangenen Woche dürfte es für Kruse nun auch sportlich wieder besser passen. Natürlich will der Ex-Nationalspieler im internationalen Wettbewerb dabei sein. In der Hinrunde war Werder davon Lichtjahre entfernt. Der Aufschwung macht nun Hoffnung auf bessere Zeiten. Für die brauchen die Bremer aber dringend einen Max Kruse. Es wäre also nicht das schlechteste, wenn auch er bald langfristig verlängern würde.