Zukunft von SVW-Profi noch offen

Noch nicht alle Details final geklärt: Keita-Entscheidung bei Werder Bremen vertagt!

Naby Keita ist zurück am Weserstadion. Die Entscheidung über seine Zukunft wurde beim SV Werder Bremen allerdings vertagt.
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Naby Keita ist zurück am Weserstadion. Die Entscheidung über seine Zukunft wurde beim SV Werder Bremen allerdings vertagt.

Beim SV Werder Bremen ist noch immer keine finale Entscheidung über die Zukunft von Naby Keita gefallen. So ist der aktuelle Stand der Dinge.

Update vom 8. August 2024 (10.45 Uhr): Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Naby Keita hat bei Werder Bremen keine Zukunft mehr und darf auch weiterhin nur individuell trainieren!

Bremen – Eigentlich hatte am Dienstag endgültig Klarheit herrschen sollen. Eigentlich. Doch die Causa Naby Keita geht nun doch noch ein wenig in die Verlängerung. Nach DeichStube-Informationen sind weiterhin letzte Details mit dem Berater des Mittelfeldspielers des SV Werder Bremen zu klären, auch das eigentlich anberaumte persönliche Gespräch mit dem 29-Jährigen haben die Verantwortlichen der Grün-Weißen deshalb noch nicht geführt.

Noch keine Entscheidung beim SV Werder Bremen über die Zukunft von Naby Keita

Keita war am Montag nach seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen und dem vorzeitigen Aus beim dortigen Fußballturnier an den Osterdeich zurückgekehrt und hatte dort auch die obligatorischen Leistungstests im Vorfeld einer jeden Saison absolviert. Eine Rückkehr in die Mannschaft ist nach der Suspendierung während der vergangenen Rückrunde aber weiterhin unwahrscheinlich. Der Nationalspieler Guineas hatte bekanntlich im Vorfeld des Auswärtsspiels bei Bayer 04 Leverkusen die Busfahrt an den Rhein boykottiert, weil er nicht für die Startelf der Bremer vorgesehen war. Ein Streik, der intern und extern für viel Wirbel gesorgt hat – schließlich war Naby Keita im Vorsommer als großer Hoffnungsträger verpflichtet worden. Doch der verletzungsanfällige Akteur erfüllte nie die Erwartungen, lediglich fünf Partien mit nur 107 Einsatzminuten sammelte er bei Werder Bremen zusammen. Eine schnelle Trennung lässt aber wohl auch deshalb bislang auf sich warten, weil es für Keita schlichtweg aktuell keinen Markt beziehungsweise die passenden Angebote gibt. Bei Werder besitzt er noch einen Vertrag bis 2026, der zwar stark leistungsbezogen, aber bei einem Grundgehalt von 1,5 Millionen Euro auch nicht eben mickrig ist.

Innerhalb der Mannschaft wird übrigens noch immer auf eine Entschuldigung für den Busstreik gewartet. „Vielleicht kommt das noch“, erklärte Stürmer Marvin Ducksch am Dienstag während einer Medienrunde. „Er hatte ja noch nicht die Möglichkeit, sich bei uns zu entschuldigen.“ Zur Erinnerung: Naby Keita war durch die Suspendierung auch der Zugang zur Kabine des SV Werder Bremen verboten worden, der enge Kontakt zu den bisherigen Kollegen fehlte. „Klar kann man das immer per WhatsApp oder so machen“, sagte Ducksch, „aber da ist bei mir auf jeden Fall noch nichts angekommen“. (mbü)

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