Gruselige Werder-Statistik

Keine Chance - buchstäblich: Werder Bremen stellt gegen die Bayern eigenen Negativrekord ein

Gruseliger Negativ-Rekord: Keke Topp und die Offensive des SV Werder Bremen brachten gegen den FC Bayern München keinen einzigen Torschuss zustande.
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Gruseliger Negativ-Rekord: Keke Topp und die Offensive des SV Werder Bremen brachten gegen den FC Bayern München keinen einzigen Torschuss zustande.

Gruselige Statistik: Der SV Werder Bremen hat gegen den FC Bayern München (0:5) einen Negativrekord eingestellt - in den 90 Minuten gelang kein einziger Torschuss!

Bremen – Nach 92 Minuten war der Spuk aus Sicht des SV Werder Bremen endlich vorbei: Schiedsrichter Bastian Dankert beendete mit seinem Schlusspfiff das Heimspiel gegen den FC Bayern München, das für die Hausherren mehr als unerfreulich verlaufen war. 0:5. Nicht einmal ansatzweise hatte Werder gegen den formstarken Rekordmeister eine Chance gehabt, was in diesem Falle buchstäblich zu verstehen ist: keine Chance! Während der gesamten Partie gaben die Bremer nicht einen einzigen Schuss auf das Tor des Gegners ab, womit sie ihren alten Negativrekord einstellten.

Negativrekord eingestellt: Werder Bremen blieb bereits in der Saison 2014/15 ohne Torschuss gegen den FC Bayern München

In der Saison 2014/15 war der SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München ebenfalls mächtig unter die Räder gekommen. Damals hieß der Trainer noch Robin Dutt, und in München setzte ein 0:6, nach dem in der Torschussstatistik bei den Bremern ebenfalls eine fette Null prangte. Seit der Datenerfassung in der Bundesliga, die zur Spielzeit 1993/94 eingeführt wurde, hatte es das noch nie gegeben. Nun hat Werder den schlechtestmöglichen Wert in dieser Hinsicht ein zweites Mal „erreicht“. Was Cheftrainer Ole Werner nach dem Spiel am Samstag nüchtern zur Kenntnis nahm. 
 
„Der Wert ist eine Konsequenz aus dem Unterschied, den man heute zwischen den Mannschaften gesehen hat“, hielt der 36-Jährige fest und verwies auf „ein paar Situationen“, in denen sein Team „hätte abschließen können“. Über den Konjunktiv war der SV Werder Bremen auf dem Platz allerdings nicht hinausgekommen. Ole Werner: „Wir haben es ja kaum mal geschafft, einen Weg nach vorne zu finden.“

Werder Bremens Mitchell Weiser über Pleite gegen Bayern München: „Wir dürfen es nicht zu hoch hängen und zu nah an uns heranlassen“

Bei allem Frust, bei aller Enttäuschung über Ergebnis und den eigenen Auftritt - überbewerten will der SV Werder Bremen die Bruchlandung gegen den Rekordmeister nicht. „Wir dürfen es nicht zu hoch hängen und zu nah an uns heranlassen“, forderte Mitchell Weiser, „denn es war ein Spiel gegen die Bayern“. Inzwischen sind es 15 Heimduelle in Serie, die Werder gegen die Münchner verloren hat. Insgesamt endeten von den letzten 34 Pflichtspielen gegen den FC Bayern München 33 sieglos. Da hilft wohl tatsächlich nur: schnell abhaken. Niklas Stark hatte direkt eine Idee, wie das gelingen könnte.
 
Angesichts des für Sonntag geplanten Oktoberfest-Besuches des FC Bayern München wurde der Verteidiger gefragt, ob ein Gang über das Volksfest nicht auch bei der Bremer Frustbewältigung helfen würde. Starks Antwort: „Das wäre das Beste, glaube ich. Denn dabei kommt man auf andere Gedanken und kann mit dem Spiel schneller abschließen. Es ist aber leider nicht geplant.“ Die kommenden Tage des SV Werder Bremen sehen laut Niklas Stark vielmehr so aus: „Wir werden das Spiel analysieren und es danach schnell abhaken, denn es war ein Ausrutscher, der uns nicht von unserem Weg abbringen wird.“ (dco/kni)

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