Marktwert-Gewinner und -Verlierer
Neue Marktwerte für Werder Bremen: Coulibaly knackt nächste Marke – dickes Minus für Mbangula, Friedl und Co.
Vier Gewinner und viele Verlierer: Das Branchenportal „transfermarkt.de“ hat die Marktwerte des SV Werder Bremen aktualisiert.
Das neueste Marktwert-Update von „transfermarkt.de“ sorgt beim SV Werder Bremen erneut für ein gemischtes Bild. Zwar konnten vier Profis ihren Wert steigern, gleichzeitig mussten allerdings mehrere Spieler teils deutliche Verluste hinnehmen. Unter dem Strich büßt der Werder-Kader insgesamt rund 5,8 Millionen Euro an Marktwert ein und liegt somit nun nur noch bei 170,5 Millionen Euro Gesamtwert. Der große Gewinner bei den Grün-Weißen bleibt weiterhin Karim Coulibaly. Das Innenverteidiger-Talent steigerte seinen Marktwert erneut deutlich – dieses Mal von 22 auf 28 Millionen Euro. Damit baut der 19-Jährige seine Rolle als wertvollster Spieler im Bremer Kader weiter aus. Der junge Abwehrspieler gilt als einer der spannendsten Nachwuchsprofis der Bundesliga und könnte den Grün-Weißen bereits in diesem Sommer eine enorme Ablösesumme einbringen. Nach DeichStube-Informationen liegt allerdings trotz des Interesses namhafter ausländischer Clubs weiterhin kein konkretes Angebot bei Werder für Coulibaly vor.
Mit Karim Coulibaly: Höhere Marktwerte für insgesamt vier Spieler vom SV Werder Bremen
Ebenfalls nach oben ging es für Mio Backhaus. Der inzwischen zum SC Freiburg gewechselte deutsche U21-Nationaltorwart legte von zwölf auf 15 Millionen Euro zu, was somit ungefähr den Bereich berührt, für den er in den Breisgau gewechselt ist. Auch Salim Musah gehört zu den Gewinnern des Updates. Der Offensivspieler machte den größten prozentualen Sprung im Kader des SV Werder Bremen und steigerte seinen Marktwert von 500.000 Euro auf nun zwei Millionen Euro. Zudem wurde der Betrag bei Olivier Deman leicht nach oben korrigiert – von drei auf 3,5 Millionen Euro.
Neue Marktwerte für Werder-Bremen-Spieler: Minusfür Samuel Mbangula, Marco Friedl und Co.
Dem gegenüber stehen allerdings zahlreiche Marktwert-Verlierer. Besonders deutlich erwischte es erneut Samuel Mbangula. Der Belgier fiel nach seiner insgesamt enttäuschenden ersten Saison bei Werder Bremen von zehn auf acht Millionen Euro zurück. Auch Justin Njinmah (7 auf 5 Mio. Euro), Marco Grüll (6 auf 4 Mio. Euro) und Yukinari Sugawara (7,5 auf 5,5 Mio. Euro) verloren deutlich an Wert. Zudem mussten mehrere erfahrene Spieler Abwertungen hinnehmen. Kapitän Marco Friedl fiel von zwölf auf zehn Millionen Euro zurück, Senne Lynen büßte ebenfalls zwei Millionen ein und steht nun bei acht Millionen Euro. Felix Agu (6 auf 4,5 Mio. Euro), Niklas Stark (3,5 auf 2,5 Mio. Euro), Mitchell Weiser (3,5 auf 3 Mio. Euro) sowie Leonardo Bittencourt (1,2 Mio. auf 900.000 Euro) wurden ebenfalls herabgestuft. Dazu verloren auch Keke Topp, der aktuell an einem Kreuzbandriss laboriert (3,5 auf 3 Mio. Euro), und Leihspieler Cameron Puertas (8 auf 7 Mio. Euro) an Marktwert.
Insgesamt stehen den Marktwert-Steigerungen in Höhe von elf Millionen Euro die Abwertungen von 16,8 Millionen Euro gegenüber. Dadurch sinkt der Gesamtmarktwert des Kaders vom SV Werder Bremen von zuvor 176,3 Millionen Euro auf nun rund 170,5 Millionen Euro. Hier geht es zu allen Marktwerten des SV Werder Bremen auf transfermarkt.de!
So entstehen die Marktwerte des SV Werder Bremen bei „transfermarkt.de“:
Die Marktwerte des SV Werder Bremen entstehen nach Angaben von „transfermarkt.de“ unter Berücksichtigung verschiedener Preisfindungsmodelle sowie eines starken Einbezugs der Transfermarkt-Community, die sich in detaillierten Diskussionen mit den Werten auseinandersetzt. Die Transfermarkt-Marktwerte sind nicht pauschal mit tatsächlich gezahlten Ablösesummen gleichzusetzen. Bei der Berechnung spielen unter anderem sportliche Leistungen, Alter, Entwicklungspotenzial und die Nachfrage am Transfermarkt eine Rolle. Auch bisherige Ablösesummen, Prestige oder marketingtechnische Faktoren fließen in die Bewertung mit ein. (bvo)
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