Erneuter Ausfall?

Nach hoher Belastung gegen St. Pauli: Einsatz von Niklas Stark im Werder-Heimspiel gegen Heidenheim wackelt

Niklas Stark hat gegen den FC St. Pauli länger für Werder Bremen auf dem Platz gestanden als geplant. Droht jetzt direkt der nächste Ausfall?

Bremen – Die Antwort war schonungslos ehrlich und ihr Inhalt für den SV Werder Bremen keine allzu gute Nachricht. Auf die Frage, ob Innenverteidiger Niklas Stark seinen 90-minütigen Einsatz beim FC St. Pauli gut verkraftet habe, entgegnete Trainer Daniel Thioune: „Das glaube ich nicht.“

Stellte sich gegen den FC St. Pauli in den Dienst der Mannschaft: Niklas Stark spielte – anders als geplant – für den SV Werder Bremen durch.

Droht Werder Bremen der nächste Ausfall von Niklas Stark?

Es folgten lobende Worte für den Routinier des SV Werder Bremen („Großes Kompliment an Niklas, er gibt alles für den Verein“) sowie ein dickes Fragezeichen beim Blick auf einen möglichen Einsatz von Niklas Stark am Samstag während des nächsten Bremer Abstiegsduells gegen den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker). „Inwieweit wir am Wochenende wieder auf ihn zurückgreifen können, wird sich in den nächsten Tagen zeigen“, sagte Thioune.

Zur Erinnerung: Erst im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München war Niklas Stark nach sechs Spieltagen Zwangspause zu seinem Comeback gekommen. Eine Halbzeit lang stand der 30-Jährige beim 0:3 auf dem Platz, nachdem er zuvor letztmals kurz vor Weihnachten Bundesliga-Minuten hatte sammeln können. Seitdem plagt sich Stark erneut mit hartnäckigen Hüftbeschwerden, die immer noch nicht restlos ausgestanden sind.

Niklas Stark plagt sich seit langer Zeit mit Hüftproblemen – fehlt er dem SV Werder Bremen nun erneut?

„Dass er gegen St. Pauli durchspielt, war eigentlich nicht vorgesehen“, berichtete Thioune. Dennoch hatte sich der 51-Jährige ob des Spielverlaufs und der Personallage dafür entschieden, den zentralen Mann der Bremer Dreierkette auf dem Platz zu lassen. „Wie wertvoll er für uns ist, haben wir gegen St. Pauli gesehen“, hielt Thioune fest. Nun hofft Werder Bremen darauf, dass die ungeplant hohe Belastung bei Niklas Stark nicht zu einem Rückschlag führt. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/DeFodi.de

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