Werder-Noten gegen Stuttgart

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Burke überragt - auch Pieper und Weiser stark

Der SV Werder Bremen hat das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart dank eines Doppelpacks von Oliver Burke mit 2:1 (1:1) gewonnen. Die Bremer Spieler in der Einzelkritik mit Noten.

Michael Zetterer: Kam vor dem 0:1 zu spät gegen Stergiou aus seinem Tor (19.), war dann aber wichtig gegen Demirovic zur Stelle (22.). Ansonsten vornehmlich als zusätzliche Anspielstation gefragt, als die er die meisten Pässe überlegt an den Mitspieler brachte. Note 3,5

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Oliver Burke, Mitchell Weiser und Amos Pieper waren die stärksten Bremer.

Niklas Stark: Musste wie seine Verteidiger-Kollegen hellwach sein, damit kein Stuttgarter entwischte. Das gelang lange gut, doch im zweiten Abschnitt waren auch kleinere Schnitzer dabei, wodurch zu schnell der Ballbesitz verloren ging. Note 3,5

Marco Friedl: Im Dauerduell mit Ex-Bremer Woltemade, aus dem er nicht immer als Sieger hervorging. In Überzahl witterte er ganz besonders Werders Chance, trieb die Kollegen regelmäßig an und hatte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze noch das 2:1 auf dem Fuß (83.). Note 3

Amos Pieper: Rettete in höchster Not gegen den einschussbereiten Woltemade (12.), ansonsten war vor allem seine Kopfballstärke bei hohen Hereingaben des VfB gefragt. Eine fast durchgängig abgebrühte Leistung des 27-Jährigen, der fast nichts anbrennen ließ. Note 2

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Mitchell Weiser sprüht vor Ideen

Mitchell Weiser: Sah früh Gelb (6.) und bekam enorm viel Gegnerdruck. Vor dem 1:1 dann mit etwas Platz und einem präzisen Pass auf Burke. War viel unterwegs, sprühte vor Ideen und forderte immer wieder den Ball – zog dabei auch die viel diskutierte Gelb-Rote Karte für Woltemade nach Foulspiel (65.). Note 2

Senne Lynen: Vergab in der Anfangsphase eine ordentliche Kopfballchance (11.), rieb sich ansonsten in etlichen Situationen vor der Abwehrkette auf. Nicht immer war sein Einsatz dabei von Erfolg gekrönt, doch seine Intensität war unverzichtbar. Note 3

Felix Agu (bis 84.): Schaltete sich mehrfach ins Offensivspiel ein, doch er agierte dort dann nicht clever genug – so wie bei einem Konter, als er den besser postierten Schmid übersah (37.). Sein Tempo war in beide Richtungen an diesem Tag aber enorm wichtig für das Team. Vergab noch eine gute Kopfballgelegenheit (72.). Note 3

Jens Stage (bis 77.): Was war bloß mit dem Dänen los? Wirkte oft viel zu langsam in seinen Aktionen, bei Zweikampfduellen war sein Körper kaum einmal ein Faktor. Verlor erschreckend häufig den Ball. Handelte sich auch noch die neunte Gelbe Karte ein, weil er selbst die Verwarnung eines Gegenspielers forderte. Note 4,5

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Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Oliver Burke der überragende Mann

Romano Schmid (bis 90.+2): Verlor als Vertreter des aufgerückten Agu vor dem 0:1 Stergiou aus den Augen. Hatte davor gute Szene gehabt, allerdings schnellte nun kurzfristig die Ballverlustquote in die Höhe, was Werder mehrmals in Bedrängnis brachte. Doch Schmid arbeitet dagegen an und war bis zur Pause stärkster Zweikämpfer auf dem Platz mit acht gewonnenen Duellen. Probierte auch nach dem Seitenwechsel viel. Note 2,5

Marvin Ducksch (bis 84.): Wurde in der ersten Hälfte bei einem Kopfballduell unsanft abgeräumt – was lange seine auffälligste Szene war. So richtig eingebunden war er in die Bremer Angriffsbemühungen nicht, doch dann war er es, der vor dem 1:1 den Ball behauptete und so die Chance überhaupt erst ermöglichte. Note 3,5

Oliver Burke: Ließ früh eine Topchance unüberlegt liegen (7.) und streute danach einige Ungenauigkeiten ein. Beim Treffer zum 1:1 dann aber ganz abgezockt gegen VfB-Keeper Nübel (32.). Lief auch danach unermüdlich und belohnte sich spät tatsächlich auch noch mit dem zweiten Treffer. Der Schotte ist endgültig ein Sieggarant. Note 1,5

Leonardo Bittencourt (ab 77.): Zusätzlicher Kämpfer für die Schlussphase mit dem entscheidenden Traumpass vor dem SiegtorNote –

André Silva (ab 84.): Stach nicht mehr als Joker. Note -

Derrick Köhn (84.): Durfte auch mal wieder ran. Note -

Marco Grüll (ab 90.+2): Feierte auf dem Platz mit. Note -

Weiter mit dem Aufstellungstext:

So könnte Werder Bremens Startelf-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart aussehen

Update vom 13. April 2025 (14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - es gibt erneut keine Änderungen. Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen VfB Stuttgart!

Bremen – Eine kurze Drehung, ein zackiger Abschluss – fertig war ein unhaltbarer Abschluss, bei dem der Ball über den Innenpfosten schließlich den Weg ins Tor fand. Und so hatte André Silva am Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein während des Abschlusstrainings des SV Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) noch ein kleines Ausrufezeichen gesetzt. Chefcoach Ole Werner dürfte seine Startelf bereits im Vorfeld im Kopf gehabt haben, doch die kleine, aber feine Szene des Portugiesen unterstrich erneut, dass die Leihgabe aus Leipzig trotz zweier Zuschauerrollen zuletzt weiter um eine Rückkehr in die Anfangsformation kämpft. Nur helfen dürfte es ihm aktuell nichts.

Werder Bremen-Startelf-Aufstellung gegen VfB Stuttgart: Nimmt Ole Werner Änderungen im Vergleich zur Vorwoche vor?

„Wir haben sechs Stürmer, die alle von Beginn an spielen wollen und das auch können“, meint Werner mit Blick auf das Duell im „Ländle“. „Das macht die Möglichkeiten für mich als Trainer größer und hilft der Mannschaft, wenn alle damit gut umgehen.“ Aktuell stimmen die Ergebnisse, also wird auch nicht gemurrt – zumindest nicht öffentlich. Persönliche Unzufriedenheiten gehören dazu, aber auch hintenangestellt, wenn der ganzheitliche Erfolg da ist. Und da Werder Bremen aus den vergangenen vier Partien bekanntlich drei Siege ohne Gegentor holte, gibt es für Ole Werner bei der Startelf-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart im Grunde auch keinen Grund zum Wechsel. Es ist schlichtweg nicht der Zeitpunkt für Experimente.

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Oliver Burke erneut in der Startelf?

Im Angriff des SV Werder Bremen dürfte gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr, live im TV) André Silva somit erneut auf die Bank müssen – ebenso wie seine Kollegen Keke Topp, Marco Grüll und Justin Njinmah. Das Sturmduo sollten in Stuttgart erneut Marvin Ducksch und Oliver Burke bilden, hinter ihnen wird erneut Romano Schmid auflaufen, den auch ein kleiner Zusammenprall beim Training nicht stoppen konnte. Die medizinische Abteilung hatte sich nach einem etwas härteren Zweikampf bereits auf den Weg zum am Boden liegenden Österreicher gemacht, doch der rappelte sich am Samstag schnell wieder auf und suchte Abschluss um Abschluss beziehungsweise Steilpass um Steilpass.

Komplettiert werden dürfte die Startelf-Aufstellung im Mittelfeld abermals durch Jens Stage und Senne Lynen, auf den Flügeln bilden Mitchell Weiser (rechts) und Felix Agu (links) die Stammbesetzung. In der Dreierkette vor Torhüter Michael Zetterer würde es schon sehr überraschen, wenn nicht erneut Niklas Stark und Amos Pieper an der Seite von Kapitän Marco Friedl den Zuschlag erhalten. (mbü)

Die Aufstellung des SV Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: So könnte die Startelf am Sonntag aussehen.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Steinsiek / gumzmedia

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