Werder-Spieler in der Einzelkritik

SV Werder in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Schmid bester Bremer - Borré belohnt sich

Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Romano Schmid (am Ball) war beim Remis in der Volkswagen Arena der beste Bremer.
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Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Romano Schmid (am Ball) war beim Remis in der Volkswagen Arena der beste Bremer.

Der SV Werder Bremen hat sich einen Punkt beim VfL Wolfsburg erkämpft. In der Volkswagen Arena trennten sich die beiden Teams mit einem 2:2 (1:1). Die Werder-Spieler in der Einzelkritik mit Noten.

Michael Zetterer: Als Werders elfte Anspielstation viel mit dem Fuß gefordert, packte mit den Händen erstmals ernsthaft nach einem VfL-Freistoß zu (25.). Kassierte beim Ausgleich einen ärgerlichen Tunnel (37.), den er aber schnell abhakte und auch danach vollkommen abgeklärt die Bälle aus der Luft fischte. Note 2

Milos Veljkovic: Lange war es ein ganz abgebrühter Auftritt des serbischen Nationalspielers, bei dem er nichts anbrennen ließ. Vor dem 1:2 dann aber zu passiv gegen Maehle, doch unter dem Strich steht eine sehr solide Leistung. Note 3
 
Marco Friedl: Störte vor dem 1:1 Passgeber Maehle nicht energisch genug, rettete dann aber wichtig nach der Pause (47.). Rückte vor dem 1:2 dann zu schnell raus – und die ganze Kette mit ihm, wodurch die Heimmannschaft etliche Freiräume genoss. Note 3,5
 
Anthony Jung: Startete mit einigen Ungenauigkeiten in die Partie, fälschte dann aber gut einen Schuss aus gefährlicher Position von Cerny ab (20.). Im Pech, dass auch er vor dem Ausgleich getunnelt wurde. War nun dennoch meist auf Ballhöhe und erledigte seinen Job hochkonzentriert. Note 3

Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Jens Stage erneut ein wichtiger Faktor im Bremer Spiel

Mitchell Weiser: Es dauerte eine ganze Weile, ehe er in Offensivaktionen eingebunden wurde – weil er abermals den Fokus auf die Defensive richtete. Dort allerdings mit manch Problem gegen den beweglichen Paredes. Bereitete dann herrlich das 2:2 von Borré vor. Note 3
 
Jens Stage: Der Däne war wieder als Sechser unterwegs und kam ordentlich ins Spiel. Ließ dann aber vor dem 1:1 Torschütze Cerny laufen. Verpasste nach dem Seitenwechsel knapp per Kopf die erneute Führung (51.) und blieb ein wichtiger Faktor im Bremer Spiel. Note 2,5
 
Olivier Deman: Wechselhafte Partie des Linksaußen. Hinten mitunter zu unsauber, vorne fand er erst kaum statt. Wenn er die Chance zum Flanken hatte, traf er falsche Entscheidungen, ein eigener guter Kopfball aufs Wolfsburger Tor wurde abgeblockt. Doch der Belgier steigerte sich merklich, hatte auch noch eine gute Schusschance (54.). Note 3

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Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Romano Schmid bester Bremer

Leonardo Bittencourt (74.): Ging nach seinem Nasenanbruch mit Maske ins Spiel – und warf diese bereits nach vier Minuten an die Seitenlinie. Wieder sehr aggressiv unterwegs. Probierte einiges, hatte auch ein paar gute Aktionen, der ganz große Wirkungstreffer des eigentlichen Wölfe-Schrecks blieb aber aus. Wurde dann von Paredes ordentlich abgeräumt (66.) und ging kurz danach vom Feld. Note 3

Romano Schmid: Wieder unheimlich engagiert und mit vielen Ballaktionen, hätte zudem beinahe selbst getroffen (31.). Ein paar letzte Pässe hätten noch besser kommen können, doch an der Entstehung des 2:2 war auch er wieder mit einer guten Vorarbeit für Weiser beteiligt. Klar bester Bremer. Note 1,5
 
Marvin Ducksch (bis 86.): Schon beim Warmschießen hatte er teils herrliche Tore erzielt, im Spiel brachte er Werder dann traumhaft per Freistoß in Führung (7.). Hatte auch im weiteren Verlauf einige gute Ideen, wurde selbst mitunter vom einen oder anderen Teamkollegen aber übersehen. Noch mit guter Kopfballchance (47.), danach unauffälliger, erhielt bei seiner Auswechslung aber zu recht viel Applaus. Note 2

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Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg: Rafael Borré belohnt sich mit Kopfballtor für seine Leistung

Rafael Borré (bis 90.+2): Holte den Freistoß vor dem Bremer 1:0 heraus und gefiel mit vielen Störversuchen beim Gegner. Machte den Ball zudem gut fest. Sein erster eigener Abschluss verkümmerte (34.), doch er blieb dran und belohnte sich mit einem schönen Kopfballtor zum 2:2 (65.). Note 1,5
 
Senne Lynen (ab 74.): Kam noch für die Schlussviertelstunde. Note –

Justin Njinmah (ab 86.): Sorgte direkt für einen Platzverweis gegen Wolfsburgs Lacroix. Note -

Nick Woltemade (ab 90.+2): Kam auch noch. Note -

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Weiter mit der Aufstellung:

Werder Bremens Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg: Leonardo Bittencourt bleibt trotz angebrochener Nase in der Startelf

Der SV Werder Bremen tritt am Sonntag um 15.30 Uhr beim VfL Wolfsburg an. So sieht die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner aus.

Update (5. November, 14.30 Uhr): Jetzt ist die Werder-Aufstellung da - Leonardo Bittencourt bleibt trotz angebrochener Nase in der Anfangsformation! Die ganze Startelf und alles Weitere zum Spiel lest Ihr im Live-Ticker zur Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg!

Bremen – Die Maske hatte sich Leonardo Bittencourt direkt wieder vom Gesicht gerissen, der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen wollte sie am Samstagmittag nicht länger tragen als nötig. Doch während der vorherigen Abschlusseinheit im Vorfeld des Auswärtsspiels beim VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) konnte der 29-Jährige nicht auf den Schutz verzichten. Denn wie Werder auf Nachfrage der DeichStube mitteilte, hat sich Bittencourt am Freitag im Training die Nase angebrochen. Die gute Nachricht: Der Bremer wird ganz normal im Kader stehen und dürfte auch dieses Mal wieder Teil der Startelf sein.

Die finalen Übungen am Samstag hat Leonardo Bittencourt jedenfalls allesamt problemlos überstanden. Er nahm wie gewohnt die Zweikämpfe an, scheute keinerlei Kopfballduelle und ließ sich auch von einem Schuss an den Schädel nicht ausbremsen. Insofern sieht es stark danach aus, dass Ole Werner, Cheftrainer des SV Werder Bremen, auch gegen den VfL Wolfsburg auf jene Aufstellung setzen kann, die in der vergangenen Woche den so wichtigen Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin (2:0) auf den Weg gebracht hat.

Werder Bremen-Aufstellung gegen VfL Wolfsburg: Rafael Borré und Marvin Ducksch dürften erneut gemeinsam in der Startelf stehen

Im Tor fällt abermals Jiri Pavlenka aufgrund von Adduktorenproblemen aus, Ersatzmann Michael Zetterer hat seine kurze Erkrankung unter der Woche gut überstanden und ist einsatzbereit für die Partie beim VfL Wolfsburg. Nach zuletzt nur einem Gegentreffer in zwei Spielen gibt es eigentlich auch keinen Grund zum Wechseln in der Abwehr. Amos Pieper hat nach seiner Rückkehr zwar eine weitere Trainingswoche in den Beinen, dürfte aber ebenso zunächst auf der Bank sitzen wie Niklas Stark, der erstmals wieder im Kader steht. Ole Werner hatte allerdings bereits am Freitag angekündigt, dass der Innenverteidiger allenfalls für einen Kurzeinsatz in Frage kommt. Somit sollten abermals Milos Veljkovic, Kapitän Marco Friedl und Anthony Jung die Dreierkette in der Bremer Aufstellung bilden. Auf den Außenbahnen sind die Stammplätze in der Bremer Startelf derzeit an Mitchell Weiser (rechts) und Olivier Deman (links) vergeben, Jens Stage beweist seit zwei Wochen, dass er dem Spiel des SV Werder Bremen als Sechser gerade sehr guttut.

Da Leonardo Bittencourt, wie erwähnt, wieder als Achter in der Startelf des SV Werder Bremen aufgeboten werden dürfte, bildet er gemeinsam mit Romano Schmid die Zentrale. In der Offensive sollten erneut Marvin Ducksch und Rafael Borré den Zuschlag als Gespann erhalten – zumal Trainer Ole Werner dort gegen den VfL Wolfsburg eine Alternative weniger zur Verfügung steht: Dawid Kownacki hat sich ganz kurzfristig krankheitsbedingt abgemeldet. (mbü)

So konnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg aussehen.

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