Werder-Transfer-News
„Wir hätten ein bisschen Geld, das wir investieren könnten“: Werder Bremen hofft auf Winter-Neuzugang bis zum Bochum-Spiel
Der SV Werder Bremen will im Transfer-Winter aktiv werden. „Ein bisschen Geld“ sei laut Leiter Profifußball Clemens Fritz für Neuzugänge sogar vorhanden. So sehen die Pläne aus.
Bremen – Seit dem Jahreswechsel ist das Winter-Transferfenster in der Bundesliga geöffnet. Ein neues Gesicht gab es am Morgen des 2. Januars beim Trainingsauftakt des SV Werder Bremen am Osterdeich allerdings noch nicht zu bestaunen. Das erklärte Ziel der Grün-Weißen ist es allerdings weiterhin, in den kommenden Tagen und Wochen mindestens einen Neuzugang zu präsentieren, wie Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball am Dienstag erneut betonte.
Werder Bremen-Transfers: Nicht nur Leihspieler im Winter ein Thema - „Ein bisschen Geld“ für Neuzugänge vorhanden
„Wir sind am Markt aktiv und schauen, was möglich ist. Wir sind bemüht, im Winter etwas umzusetzen“, sagte der 43-Jährige, erklärte aber auch: „Wann das sein wird, kann ich leider nicht so genau sagen.“ Das hänge in erster Linie damit zusammen, dass der Transfermarkt im Winter „nicht ganz so einfach“ sei. „Es ist grundsätzlich weniger Bewegung drin als im Sommer, die Planungen der Vereine sind anders“, erläuterte Fritz. Zudem gebe es viele Clubs, „die kein Interesse daran haben, mitten in der Saison ihre Spieler abzugeben“.
Zwar hob Fritz einmal mehr hervor, dass es bei möglichen Neuzugängen sowohl sportlich als auch wirtschaftlich passen müsse, allerdings schaue der SV Werder Bremen deshalb auf dem Markt nicht ausschließlich nur auf Leihspieler – auch ein fester Transfer sei möglich. „Wir gucken definitiv in beide Richtungen. Aber wir hätten auch ein bisschen Geld, das wir investieren könnten.“ Die favorisierte Lösung sei bei Transfers „immer, dass du jemanden fest verpflichtest, um Werte für den Verein zu schaffen“.
Werder Bremen-Winter-Transfers: Mehrere Positionen im Fokus - aber Werder hat nicht viel Zeit
Ganz oben auf der Transfer-Agenda des SV Werder Bremen dürfte nicht zuletzt wegen der schwerwiegenden Verletzung von Amos Pieper (Knöchelbruch) die Verpflichtung eines Innenverteidigers stehen. Auch nach einem zentralen Mittelfeldspieler wird nach Informationen der DeichStube weiter Ausschau gehalten. Zudem müssen die Bremer den Transfermarkt auf der Torhüter-Position und im Sturm aufgrund der möglicherweise drohenden Abgänge von Jiri Pavlenka und Rafael Borré weiter sondieren. Öffentlich konkretisieren wollte Fritz die gesuchten Positionsprofile zwar nicht, „weil dann die Spekulationen wieder losgehen“. Aber der Ex-Nationalspieler verriet auf Nachfrage der DeichStube zumindest so viel: „Wir schauen grundsätzlich auf Potenzialspieler, die sich bei uns dann noch weiterentwickeln können.“ Vertragslose Spieler seien „für uns dagegen auch weiterhin kein Thema“.
Ob der SV Werder Bremen bis zum Bundesliga-Restart gegen den VfL Bochum (14. Januar, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) einen Neuzugang präsentieren kann, bleibt also offen. „Wir haben noch zwölf Tage bis zum ersten Spiel und natürlich bleibt da nicht so viel Zeit“, gestand Fritz, „von daher will ich da jetzt nicht zu viel Hoffnung machen, dass im ersten Spiel gegen Bochum ein Neuzugang auf dem Platz stehen wird.“ Es könne aber „sicherlich sein, dass bis dahin jemand da ist“. (mwi/mbü)