Ducksch, Friedl und Stark
„Werder ist wie eine Heimat für mich“: Bremer Profis gratulieren zum 125. Geburtstag des Clubs
Der SV Werder Bremen ist 125 Jahre alt geworden. So emotional gratulieren die Bremer Profis Marvin Ducksch, Marco Friedl und Niklas Stark dem Verein.
Bremen – Lange überlegen musste er nicht, Marvin Ducksch hatte schnell die passenden Worte gefunden. Und beim Blick auf den 125. Geburtstag des SV Werder Bremen am heutigen Sonntag ließ der Stürmer dann seine Gefühle sprechen: „Ich gehe mit Herz und Seele an die Sache heran, daran sieht man, was mir der Verein bedeutet. Ich wünsche Werder zum Geburtstag natürlich alles Gute“, erklärte der 29-Jährige im Nachgang des 1:0-Auswärtserfolges gegen den FSV Mainz 05, bei dem er passenderweise den entscheidenden Treffer markiert hatte. Wenig verwunderlich war ihm deshalb gleich aus doppeltem Grunde zum Feiern zumute. Grinsend wickelte er die letzten Interviewtermine ab und forderte bewusst übertrieben gestikulierend von der vereinseigenen Medienabteilung: „Beeilt euch, ich möchte jetzt was trinken!“ Und Ducksch war nicht der einzige Bremer, der den Emotionen freien Lauf ließ.
Werder Bremen-Kapitän Marco Friedl: „Wir wollen den Geburtstag mit dem vierten Sieg in Folge versüßen“
Auch Marco Friedl, der bereits seit 2018 für Werder Bremen verteidigt, ist sich darüber bewusst, bei welchem Club er seiner Arbeit nachgehen darf. „125 Jahre sind natürlich etwas ganz Besonderes. Das kommt nicht so oft vor“, erklärte er anerkennend. „Werder ist wie eine Heimat für mich.“ Und der Kapitän wagte bereits einen vorsichtigen Gedanken an das, was da am kommenden Samstag im Wohninvest Weserstadion passieren soll. Das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) steht komplett im Zeichen des Jubiläums, die Ultras der Grün-Weißen wollen die größte Choreo der Vereinsgeschichte auf die Beine stellen. „Ich habe gehört, dass sie etwas angekündigt haben. Die Stimmung ist aber immer hervorragend, egal ob auswärts oder zu Hause. Heute auch wieder“, schwärmte er in Mainz und freute sich auf die bevorstehenden Bilder – nahm aber auch die eigene Mannschaft in die Pflicht: „Ich bin schon lange bei Werder und weiß, wie die Fans ticken. Wir wollen ihnen den Geburtstag mit dem vierten Sieg in Folge versüßen.“
Im Vergleich zum Österreicher ist Niklas Stark noch relativ kurz ein Spieler bei Werder Bremen. Etwas mehr als anderthalb Jahre sind es jetzt, recht abwechslungsreich waren aber auch sie. Und diese Monate haben gereicht, um den Verein ins Herz zu schließen. „Ich wünsche mir, dass es in der näheren Zukunft so weitergeht. Wir sind dabei, eine stabile Mannschaft aufzubauen. Davon bin ich sehr, sehr gerne Teil“, unterstrich der 28-Jährige. „Der Verein hat eine große Vergangenheit. Wir müssen die Zukunft wieder so hinbekommen, dass wir wieder erfolgreich sind. Das wünsche ich dem Verein.“ (mbü)