Werder-Remis beim VfB
Punktgewinn nach Pausenführung: Werder Bremen holt Zähler in Stuttgart, verpasst aber Riesenschritt in Richtung Rettung
Werder Bremen erkämpft sich ein 1:1-Remis und damit einen wichtigen Punkt gegen den VfB Stuttgart - der Spielbericht der DeichStube.
Zwischenzeitlich hatte es richtig gut ausgesehen, in der Live-Tabelle war der SV Werder Bremen bis auf Rang elf gekraxelt und hatte 34 Zähler auf dem Konto. Die Gefahr eines direkten Abstiegs wäre endgültig gebannt gewesen. Anstelle eines großen Schrittes in Richtung Rettung wurde es beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart dann aber „nur“ ein Mini-Sprung nach vorne – weil ein früher Führungstreffer von Jens Stage am Ende nicht zu einem Sieg reichte. Letztlich erkämpften sich die Grün-Weißen aber gegen immer stärker werdende Gastgeber ein 1:1 (1:0). Es war der erste Punktgewinn gegen ein Topteam in dieser Saison. Und einer, der im Ligaendspurt richtig wichtig sein kann.
Werder Bremen holt Remis gegen den VfB Stuttgart ohne Kapitän Marco Friedl
Bevor der Ball überhaupt rollen konnte, hatte Daniel Thioune einmal mehr seine Abwehr umbauen müssen. Denn anders als gedacht kehrte Kapitän Marco Friedl nach abgesessener Rotsperre keineswegs zurück in die Startelf, sondern fiel wegen muskulärer Probleme aus. Da Werder Bremens Coach obendrein taktisch umstellte, begannen in Amos Pieper, Niklas Stark und Karim Coulibaly gleich drei zentrale Verteidiger. „Wir wissen um die Stuttgarter Qualität. Sie agieren sehr hoch und oft mit fünf Leuten auf der letzten Linie. Daher haben wir uns für drei Innenverteidiger entschieden, um sie gut zu markieren. Wir wollen sie etwas spiegeln“, begründete Thioune vor der Partie am „Dazn“-Mikrofon seine Abkehr von der zuletzt gut funktionierenden Viererkette. Flankiert wurde das Abwehrtrio von Yukinari Sugawara (rechts) und Olivier Deman (links), die Arbeit im defensiven Mittelfeld teilten sich Senne Lynen, Cameron Puertas und Jens Stage. Komplettiert wurde das Team in der Offensive durch Romano Schmid und Jovan Milosevic, Justin Njinmah saß ebenso auf der Bank wie Samuel Mbangula und – erstmals seit seiner Knie-OP – Victor Boniface.
Die Bremer kamen gut in die Begegnung, nach nicht einmal sechs Minuten gab es die erste gefährliche Doppelchance – doch als vermeintlicher Vollstrecker war Senne Lynen im Strafraum des VfB aufgetaucht und tat das, was seine bisherige Werder-Karriere mitprägt: Er trifft das gegnerische Tor nicht. Zwei Minuten später schickte dann Schmid eine gefühlvolle Flanke auf die Reise, doch Derbyheld Jens Stage bekam den Ball per Kopf nicht genau genug in Richtung Ziel. Auf der Gegenseite nahm sich der Achimer Deniz Undav den ersten Abschluss der Gastgeber, aber der Nationalstürmer schoss weit über den Kasten (12.).
Jens Stage trifft schon wieder: Werder Bremen holt Punkt gegen den VfB Stuttgart
Und dann war plötzlich wieder der Mann an der Reihe, der mehr als nur Werder Bremens Lebensversicherung ist: Jens Stage. Der Däne spielte erst Doppelpass mit Sugawara und traf dann ganz überlegt per Flachschuss zur Führung (18.). Wie in der Vorsaison steht der 29-Jährige nun bei zehn Treffern – eine zweistellige Ausbeute in zwei direkt aufeinanderfolgenden Spielzeiten war nicht einmal den Mittelfeld-Vereinslegenden Johan Micoud, Torsten Frings oder Andreas Herzog gelungen. Doch der knappe Vorsprung wackelte: Nur vier Minuten später brauchte es einen ganz starken Backhaus-Reflex, um den schnellen Ausgleich per Kopfball aus kurzer Distanz von Bilal El Khannouss zu verhindern.
Die Schwaben erhöhten nun den Druck, doch Werder Bremen überstand diese Phase und setzte selbst wieder Nadelstiche. Kurz vor der Pause segelte ein herrlicher Schmid-Pass direkt in den Lauf von Milosevic – und die Stuttgarter Leihgabe entledigte sich auch geschickt der gegnerischen Bewachung, schoss dann aber zu ungenau (41.). In der Nachspielzeit hatte dann nochmal Undav den Ausgleich auf dem Fuß, doch er zirkelte aus der Drehung knapp am Tor vorbei (45.+1).
Werder Bremen erkämpft sich gegen VfB Stuttgart ein wichtiges Remis im Bundesliga-Abstiegskampf
Die Gäste nahmen den zweiten Abschnitt zunächst personell unverändert in Angriff und hatten es nun mit einem Gegner zu tun, der wesentlich aktiver agierte. Eine Viertelstunde lang brachte das aus Sicht des VfB Stuttgart nicht den erwünschten Ertrag, doch dann war es der kurz zuvor eingewechselte Ermedin Demirovic, der sich erst bei einem Kopfballduell gegen Pieper durchsetzte und dann das 1:1 markierte (61.) – zuvor hatten die Bremer viel zu passiv dem Stuttgarter Aufbau zugesehen. Daniel Thioune reagierte prompt, brachte Justin Njinmah und zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison Maximilian Wöber. Stark und Milosevic gingen dafür vom Feld. Es waren aber auch weiterhin die Süddeutschen, die das Geschehen kontrollierten. Die Hanseaten bauten derweil nur noch auf Konter – und hätten damit beinahe Erfolg gehabt, als eine Deman-Hereingabe durchrutschte, doch Abnehmer Jens Stage keinen brauchbaren Abschluss zustande brachte (71.). Dann musste Backhaus auf der anderen Seite einen direkten Freistoß von Badredine Bouanani entschärfen (81.). Sekunden später hatte dann Jens Stage Feierabend, für ihn kam Samuel Mbangula ins Spiel.
Auch in der Schlussphase hing Werder Bremens Punktgewinn am seidenen Faden, da die Stuttgarter das Tempo hochhielten. Backhaus musste nach einem Demirovic-Kopfball nochmal eingreifen (89.). Danach galt es noch eine vierminütige Nachspielzeit zu überstehen – doch auch diese Prüfung bekamen die Bremer mit vereinten Kräften gemeistert. Und durften sich über einen ebenso wertvollen wie hart erarbeiteten Zähler freuen. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper, Stark (65. Wöber), Coulibaly, Deman – Lynen, Puertas, Stage (83. Mbangula) – Schmid (90.+4 Musah), Milosevic (65. Njinmah)
Weiter mit dem Liveticker:
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Schluss! SVW holt erstmals Punkt gegen ein Topteam
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel - alles live im Bundesliga-Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 1:1
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Schluss! Werder spielt 1:1 gegen Stuttgart und holt einen Punkt - den ersten in dieser Saison gegen ein Topteam! Die Grün-Weißen erkämpfen sich diesen wichtigen Zähler, nach einer guten ersten Hälfte samt Pausenführung ging es im zweiten Durchgang in erster Linie ums Verteidigen. Demirovic kam noch zum Ausgleich - mehr war für den VfB nicht drin. Werder ist damit nach dem 31. Spieltag Zwölfter.
90. Min + 5: Stuttgart verdaddelt die vielleicht letzte Szene.
90. Min + 4: Musah kommt noch für Schmid. Boniface bleibt also draußen.
90. Min + 3: Werder will nach abgeblocktem Undav-Schuss kontern, Njinmah verschleppt das Tempo.
90. Min + 3: Boah, das ist kribbelig. Anderthalb Minuten noch.
90. Min + 1: Backhaus faustet eine Flanke hinten raus. Einen Konter spielt Njinmah nicht sauber.
90. Min + 1: Es gibt vier Minuten oben drauf.
90. Min: Nartey kommt bei Stuttgart für Chema Andres.
89. Min: Jetzt wieder auf der anderen Seite: Backhaus hat die Finger am Demirovic-Kopfball, der aber wohl rüber gegangen wäre.
88. Min: Wow: Starke Flanke von Schmid auf Wöber, der im Strafraum des VfB auftaucht und zum Seitfallzieher (!) ansetzt, die Kugel aber nicht richtig trifft.
87. Min: Mbangula kommt über die rechte Seite und bringt einen scharfen Ball - der keinen Abnehmer findet.
85. Min: Es geht hier langsam in die Crunchtime. Der VfB ist dem Tor fraglos näher.
83. Min: Stage ist platt und macht Platz. Mbangula kommt ins Spiel. Lynen trägt jetzt die Binde.
82. Min: Bouanani schießt direkt und zwingt Backhaus zu einer Parade. Stuttgart steht inzwischen bei zwölf Ecken.
81. Min: Puertas will an der eigenen Strafraumkante ein Foul ziehen, kriegt aber keinen Pfiff, und foult dann selbst. Unnötig gute Position für den VfB.
79. Min: Lynen schießt links vorbei. Eher Kategorie Halbchance.
78. Min: Backhaus sieht Gelb für Zeitspiel - seine erste Karte in der Bundesliga.
78. Min: Vierter Wechsel bei den Stuttgartern. Bouanani kommt für Leweling.
74. Min: Werder will das Spiel per Konter schnell machen, Schmid spielt auf Puertas, der möglicherweise frei durchgehen würde, aber der Ball ist ein wenig in den Rücken gespielt. Stuttgart holt auf und bereinigt die Szene.
73. Min: El Khannouss lässt Puertas beim Weg in den Strafraum wie eine Slalomstange stehen, Stage geht dazwischen.
71. Min: Stage vergibt eine Riesenchance! Demans Flanke von der linken Seite rutscht bei Mittelstädt durch, am zweiten Pfosten ist Stage ganz frei, kann mit seiner Direktabnahme aus spitzem Winkel Nübel aber nicht überwinden.
69. Min: Ein Sugawara-Einwurf segelt direkt in die Arme von Nübel.
68. Min: In der aktuellen Situation mit so vielen angeschlagenen Verteidigern kommt das Wöber-Comeback gewiss gelegen. Aber der Österreicher war auch echt lange raus - bzw. bei Werder eigentlich auch noch nie wirklich drin.
65. Min: Doppelwechsel bei Werder! Stark und Milosevic gehen runter, Wöber und Njinmah kommen. Für den so lange verletzten Wöber ist es der erste Bundesliga-Einsatz für Werder.
64. Min: Stuttgart erhöht weiter den Druck. Führich findet keinen Abnehmer.
64. Min: Eine abgefälschte Leweling-Flanke landet auf dem Tordach.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Ermedin Demirovic gleicht aus
61. Min: Stuttgart gleicht durch Demirovic aus - 1:1. Stuttgart hat zu viel Platz, Stiller chippt die Kugel auf El Khannouss, der auch zu zögerlich gestellt wird. Demirovic setzt sich gegen Pieper durch und nickt ein.
57. Min: Tomas und Assignon haben beim VfB Feierabend, Demirovic und Führich kommen. Stuttgart bringt also nochmal mehr Offensivpower, die wir sonst aus der Startelf kennen.
55. Min: Undav zieht aber, aber Pieper bekommt den Kopf dazwischen. Die folgende Ecke angelt sich mal wieder Backhaus.
54. Min: Das Spiel findet gerade zwischen den Strafräumen statt.
51. Min: Stuttgart übernimmt hier wieder die Kontrolle. El Khannouss zieht nach innen und dann ab - der Ball geht flach einen Meter links am Tor vorbei.
49. Min: Stage kommt wach aus der Pause und grätscht Mittelstädt weg.
46. Min: Weiter geht‘s! Stuttgart wechselt einmal: Hendriks kommt für Zagadou.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: SVW führt zur Halbzeit
In der Live-Tabelle klettert Werder auf Platz elf. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt acht Zähler, auf den ersten direkten Abstiegsplatz sogar neun. Weil Wolfsburg und St. Pauli am letzten Spieltag gegeneinander spielen, wäre ein direkter Abstieg für Werder nicht mehr möglich. Aber langsam, hier ist noch lange zu spielen.
Halbzeit! Werder macht hier ein gutes Spiel gegen den VfB Stuttgart. Jens Stage (wer sonst?) vollstreckte zum 1:0, Jovan Milosevic vergab noch eine weitere dicke Chance. Hinten lässt sich aber auch nicht alles verteidigen, die Gastgeber hatten durchaus ein paar gute Möglichkeiten auf ein Tor.
45. Min + 2: Es gibt nochmal Ecke für Werder, doch die bringt nichts ein. Dann ist Pause!
45. Min + 1: Bitte lass hier jetzt mal Pause sein! Undav mit der nächsten dicken VfB-Chance. Der Ex-Bremer wird von Stiller in Szene gesetzt und nimmt den Ball direkt - knapp am langen Pfosten vorbei.
45. Min + 1: Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.
44. Min: Puh, und da war wieder Stuttgart! Stark verteidigt erst stark gegen Tomas, der holt sich dann aber den Ball vom nachlässigen Deman. Tomas spielt Leweling an, der mit der Hacke vollstrecken will, aber von Pieper entscheidend gestört wird.
41. Min: Mega-Chance für Milosevic! Der Leihstürmer nimmt einen langen Ball super mit, kocht Zagadou ab und zieht mit links ab - vorbei. Er macht da SO viel richtig, nur der Abschluss passte nicht. Da hätte er seinem Stammclub wehtun können.
38. Min: Tiago Tomas dreht sich um Stark und will mit Tempo in den Strafraum, aber Stark fährt eine gut getimete Grätsche aus - stabil.
35. Min: Werder mal wieder. Milosevic gewinnt den Ball, die Bremer schalten um. Stage legt auf Sugawara, der eine Fackel abfeuert, aber Nübel reißt die Hände hoch.
32. Min: Lynen verliert den Ball im Aufbau, gewinnt ihn aber zum Glück direkt wieder zurück.
31. Min: Mittelstädt ballert die Kugel durch die Mauer, die den Ball abfälscht. Backhaus hat ihn im Nachfassen - und tut sich dabei etwas weh.
30. Min: Stuttgart schnürt Werder gerade ein bisschen ein. Puertas foult Stiller, gute Position für den VfB aus vielleicht 18 Metern.
26. Min: Stuttgart hat eine Ecke nach der anderen. Backhaus pflückt diese sicher herunter.
24. Min: Stuttgart wird jetzt aktiver, Zagadou versucht es wieder aus der zweiten Reihe. Sein Schuss wird zur Ecke geblockt.
22. Min: Backhaus reaktionsschnell! Nach einer Assignon-Flanke köpft El Khannouss mit Wucht aufs Bremer Tor, aber Bakchaus reißt die Faust fix hoch und pariert den etwas zu zentralen Kopfball über die Latte. Das war gefährlich!
18. Min: Für Stage ist es das zehnte Saisontor - schon in der zweiten Saison in Serie. Leser unseres Angeberwissens wissen: Das haben nicht einmal andere Mittelfeld-Asse wie Herzog oder Micoud geschafft.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Jens Stage bringt SVW in Führung
18. Min: TOOOOOR FÜR WERDER! STAAAGE! Nach einem Einwurf von Deman verlagert Werder schnell die Seite, Stage nimmt Sugawara mit, der dann auf Stage an der Strafraumgrenze zurücklegt. Der Däne nimmt Maß und vollstreckt ins lange Eck!
17. Min: Nach einer Mittelstädt-Ecke wird es im Bremer Strafraum kurz hektisch, dann aber wird der Ball hinten rausgeschlagen.
14. Min: Und plötzlich ist Stuttgart gefährlich da. El Khannouss mit einer präzisen Flanke, in der Mitte erreicht ihn Tomas mit der Fußspitze, aber er bekommt so keinen echten Druck dahinter.
13. Min: Werder macht das eigentlich ganz gut bisher, ist in vielen Zweikämpfen da, steht recht stabil und sucht hier und da den Weg nach vorne.
12. Min: Auch Undav schießt aus der Distanz - auch nicht besser.
10. Min: Stuttgart spielt um den Strafraum herum, Jaquez zieht aus der zweiten Reihe mal ab. Der geht deutlich drüber.
8. Min: Nächste Chance für Werder: Schmid schlägt eine Flanke in die Mitte, wo Stage mit dem Hinterkopf an den Ball kommt - knapp vorbei.
6. Min: Dicke Chance Lynen! Werder kommt über mehrere Stationen in den Strafraum, wo Lynen doppelt zum Abschluss kommt. Erst schießt er Zagadou an, den Abpraller jagt er dann über die Kiste.
4. Min: Werder mit dem ersten Vorstoß, Schmid treibt den Ball nach vorne und legt raus auf Deman, dessen flache Hereingabe aber zu ungenau ist und von Nübel abgefangen wird.
3. Min: Werder spielt in der Tat mit Dreierkette: Pieper rechts, Stark in der Mitte, Coulibaly links.
2. Min: Stuttgart hat von Beginn an erst mal mehr Ballbesitz. Darauf kann man sich heute vermutlich eh einstellen.
1. Min: Anpfiff!
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Anpfiff - Bundesliga live
15.28 Uhr: Stage und Undav führen ihre Mannschaften als Kapitäne aufs Feld.
15.27 Uhr: Die Teams stehen im Tunnel bereit, jetzt geht‘s raus auf den Rasen.
15.21 Uhr: Ein Blick in den Kalender zeigt: Heute vor 40 Jahren war nicht nur der Tag der Tschernobyl-Katastrophe, sondern auch ein bitterer Tag in der Werder-Geschichte. In Stuttgart verloren die Bremer am letzten Spieltag die Deutsche Meisterschaft.
15.07 Uhr: Thioune sagt mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz: „Ein Punkt kann uns sicherlich helfen, aber drei noch mehr.“ Er wolle bestenfalls noch so nah wie möglich an zwölf Punkte aus vier Spielen herankommen.
15.06 Uhr: Grund für die Formation mit Dreier- bzw. Fünferkette ist, dass Werder das System von Stuttgart spiegeln möchte, erklärt Thioune.
15.05 Uhr: Daniel Thioune sagt bei DAZN über Jens Stage: „Es ist gerade ein bisschen Einzelbetreuung für ihn, wir müssen ihn langsam heranführen.“ Marco Friedl derweil musste gestern das Abschlusstraining abbrechen.
15.00 Uhr: Auf einen Namen müssen wir nochmal kurz besonders gucken: Victor Boniface steht das erste Mal seit Anfang Dezember wieder im Werder-Kader. Nach der langwierigen Knieverletzung war er vor einigen Wochen außer Form bei Werder ins Training zurückgekehrt. Gegen den HSV fehlte er noch erkältet. Jetzt könnte er erstmals auch wieder eingewechselt werden. Für mehr als ein paar Minuten kommt er aber sicher nicht infrage.
14.55 Uhr: Bei Werder fehlen neben Friedl heute auch Marco Grüll und Leonardo Bittencourt - beide gelbgesperrt.
14.54 Uhr: Der VfB Stuttgart kämpft weiter um die Champions League. Durch die Ergebnisse des Spieltags sind die Schwaben in der Live-Tabelle auf Platz fünf abgerutscht. Mit nur einem Punkt heute würden die Stuttgarter aber wieder klettern. Aktuell hat der VfB 56 Punkte - das ist grob überschlagen fast doppelt so viel wie Werder (31)...
14.50 Uhr: Wir wissen alle, wie schwer die Aufgabe für Werder heute wird. Aber: Die Bremer könnten heute im besten Fall einen ganz dicken Schritt zum Klassenerhalt machen. Die Konkurrenz hat nicht allzu viel gepunktet und indirekt die Tür weit aufgemacht. Der FC St. Pauli auf dem Relegationsrang verlor gegen Schlusslicht Heidenheim, der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach trennten sich 0:0, außerdem verloren Köln und der HSV.
14.35 Uhr: Ein paar Personalien gilt es noch zu klären: Schiedsrichter ist heute Christian Dingert. Ihm assistieren Benedikt Kempkes und Stefan Lupp an den Seitenlinien. Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger. Im Kölner Video-Keller sitzen Arne Aarnink und Christian Fischer.
14.27 Uhr: Am Donnerstag waren die Stuttgarter im DFB-Pokal-Halbfinale (2:1 n.V. gegen Freiburg) noch 120 Minuten gegangen, jetzt rotiert Trainer Sebastian Hoeneß also ein bisschen. Trotzdem: Da steht eine Menge Qualität auf dem Platz.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Die Aufstellungen sind da - Bundesliga heute live
14.26 Uhr: Die Stuttgarter Bank sieht so aus - und kann sich sehen lassen: Bredlow (ET), Hendriks, Vagnoman, Demirovic, Führich, Karazor, Chabot, Bouanani, Nartey.
14.22 Uhr: Und so sieht die erste Elf des VfB Stuttgart aus: Nübel – Jaquez, Zagadou, Mittelstädt – Assignon, Chema, Stiller, Leweling – El Khannouss, Undav - Tomas.
14.18 Uhr: Kapitän Marco Friedl war nach abgesessener Sperre eigentlich wieder in der Startelf erwartet worden, fehlt laut Vereinsangaben nun aber aufgrund muskulärer Probleme. Schon irre, wie sich das Thema in letzter Zeit durch den ganzen Kader zieht. In der Aufstellung sieht es nun stark nach Dreier- bzw. Fünferkette aus - in Pieper, Stark und Coulibaly starten gleich drei Innenverteidiger.
14.16 Uhr: Auf der Bank sitzen Kolke (ET), Mbangula, Njinmah, Schmidt, Covic, Musah, Schmetgens, Wöber und - Achtung - Boniface!
14.15 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker für das Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen beim VfB Stuttgart. Hier kommt schon die Werder-Aufstellung: Backhaus – Sugawara, Pieper, Stark, Coulibaly, Deman – Lynen – Stage, Puertas – Schmid, Milosevic. Marco Friedl fehlt!
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart. Anpfiff des Bundesliga-Duells gegen den VfB ist um 15.30 Uhr in der MHP Arena, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Daniel Thioune setzt auf „Derby-Boost“: Wie Werder Bremen beim VfB Stuttgart endlich die schwarze Bilanz gegen Topteams aufbessern will
Es ist spät geworden am Donnerstagabend im Stadion des VfB Stuttgart – und damit auch auf dem Sofa von Daniel Thioune. „Das wurde ja fast schon zur Nachtschicht“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen tags darauf, der sich das DFB-Pokalhalbfinale zwischen den Schwaben und dem SC Freiburg in voller Länge angesehen hatte, inklusive Stuttgarter Last-Minute-Siegtreffer in der 119. Minute. Für Thioune nicht nur ein äußerst unterhaltsamer Fernsehabend, sondern darüber hinaus noch viel mehr – nämlich die Gelegenheit, den nächsten Gegner seines Teams kurz vor dem direkten Duell zwischen Werder und Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) noch einmal in Aktion zu erleben. „Alle in Stuttgart werden nach dem Finaleinzug sehr euphorisiert sein“, ahnt der 51-Jährige, der sein Team in diesem Punkt aber ebenfalls gut aufgestellt sieht: „Wir kommen ja auch nicht aus der schlechtesten Situation und wollen den Derbysieg als Boost für uns nutzen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart - Daniel Thioune: „Wir sind noch nicht am Ziel angekommen“
Mit 3:1 gegen den Erzrivalen HSV gewonnen, vor fantastischer Kulisse, zwar mit wenig fußballerischem Glanz, dafür aber mit viel Leidenschaft und wunderbaren Toren – diese Bilder haben den SV Werder Bremen durch die Woche getragen. Als dringend benötigter Stimmungsaufheller im Abstiegskampf, der aus Zweifeln wieder Selbstvertrauen, aus Angst Zuversicht werden ließ, auch wenn die Lage weiterhin angespannt ist. „Wir sind noch nicht angekommen am Ziel und gehen weiterhin sachlich-seriös mit unserer Situation um“, versichert Daniel Thioune, dem natürlich bewusst ist, dass Werder nicht unbedingt als Favorit gen Stuttgart reist. Als Tabellenvierter stellt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß hinter dem Meister FC Bayern München vor dem 31. Spieltag die zweitbeste Offensive der Bundesliga, ist zudem das drittstärkste Heimteam. Lediglich die Bayern und Dortmund konnten bisher beim VfB Stuttgart gewinnen – und jetzt Werder? Es wäre fraglos eine große Überraschung, an der Thioune mit seinen Spielern arbeiten will.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart aussehen!
Werder Bremen im Live-Ticker gegen den VfB Stuttgart - Daniel Thioune: „Wir brauchen wieder die Energie aus dem Derby“
„Wir brauchen wieder die Energie aus dem Derby“, betont der Chefcoach, der das nicht etwa als frommen Wunsch, sondern als „Erwartungshaltung“ an seine Spieler verstanden wissen will. Die Tatsache, dass Werder Bremen vor dem Aufeinandertreffen sieben, die Stuttgarter wegen des Pokalspiels gegen Freiburg hingegen nur zwei Tage Zeit zur Regeneration hatten, betrachtet Thioune indes nicht als Vorteil. „Das Pokalspiel hat sie sicher ein paar Körner gekostet“, sagt Daniel Thioune, betont aber zugleich: „Eine Mannschaft, die europäisch aufgestellt ist, hat eine derart große Tiefe im Kader, sodass wir ausgeruhte und voll motivierte Stuttgarter erwarten.“ Wichtiger Zusatz: „Das erwarte ich aber auch von uns.“ Im Hinspiel war es Werder gegen den VfB Stuttgart nicht geglückt. Mitte Dezember setzte es ein 0:4 gegen den VfB, das Teil der erschreckenden Bremer Bilanz gegen die Top-Fünf-Teams ist: In bisher sieben Duellen gab es keinen einzigen Punkt, Torverhältnis: 1:20.
Gemessen daran klingt Daniel Thiounes Einschwören auf den VfB Stuttgart nach dem berühmten Pfeifen im Walde. Seine Idee, wie es mit einem Sieg des SV Werder Bremen funktionieren kann: „Es ist wichtig, dass wir widerstandsfähig sind, so wie wir es in den vergangenen Wochen vermehrt schon waren. Wenn wir dazu noch eine gewisse Effizienz haben, dann wächst bei mir der Glaube, außer der Reihe mal etwas mitnehmen zu können.“ Nämlich Punkte aus Stuttgart und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. (dco)
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