Werder verliert in Freiburg

Stalmach-Tor ist zu wenig: Werder Bremen kassiert klare Niederlage bei Bundesliga-Auftakt

Der SV Werder Bremen hat das erste Bundesliga-Spiel der Saison beim SC Freiburg deutlich mit 1:4 (0:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube!

Das war deutlich: Mit einer verdienten 1:4 (0:2)-Niederlage ist der SV Werder Bremen am Sonntagnachmittag beim SC Freiburg in die neue Bundesligasaison gestartet. Nach einer ordentlichen Anfangsphase hatte die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune dem enorm effizienten Conference-League-Teilnehmer nichts mehr entgegensetzen können. Zum Mann des Nachmittags avancierte der Japaner Yuito Suzuki, der drei Treffer markierte.

Bittere Pleite zum Saisonauftakt: Der SV Werder Bremen verliert deutlich mit 1:4 gegen den SC Freiburg.

Nach Hiobsbotschaft durch Jens Stage - SV Werder Bremen verpatzt Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg

Daniel Thioune hatte beim Saisonauftakt gleich drei Bundesliga-Startelfdebütanten aufgeboten. Neben dem jungen Rechtsverteidiger Mick Schmetgens zählten dazu auch die Neuzugänge Ludovit Reis und Chuki. Dass Letzterer von Beginn an spielte, war eine kurzfristige Reaktion auf den Ausfall von Leistungsträger Jens Stage. Der Däne hatte sich im Abschlusstraining am Samstag eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und wird voraussichtlich für den Rest des Jahres fehlen. Eine echte Hiobsbotschaft für Werder Bremen, noch ehe die Saison begonnen hatte. In der Anfangsphase präsentierte sich das Team davon jedoch unbeeindruckt.

Der SV Werder Bremen fand vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Europa-Park gut ins Spiel und verzeichnete durch Amos Pieper (9.) und Marco Grüll (10.) zwei frühe Abschlüsse, auch wenn beide nicht unbedingt in die Kategorie „brandgefährlich“ fielen. Werder ging konzentriert zu Werke, hielt die Passqualität hoch und agierte defensiv diszipliniert, was Freiburg zu Abschlüssen aus der Distanz zwang: Die Ex-Bremer Maximilian Eggestein (19.) und Jan-Niklas Beste (40.) sowie Mathias Ginter (25.) verfehlten jeweils ihr Ziel. Durch eine Standardsituation gingen die Hausherren dann aber doch in Führung – unter freundlicher Werder-Mithilfe bei der Entstehung.

Deutliche Niederlage: SV Werder Bremen gerät gegen SC Freiburg nach einer Ecke in Rückstand

Nach einem Eckball von Beste verlor Reis seinen Gegenspieler Suzuki im Rücken aus den Augen, zudem rückte Linksverteidiger Olivier Deman viel zu unentschlossen vom zweiten Pfosten vor, sodass Freiburgs 1,75 Meter großer Japaner per Kopf das 1:0 erzielen konnte (29.). Ein Treffer, der unmittelbar Wirkung aufs Spiel hatte, denn von Werder Bremen kam bis zur Pause nicht mehr viel. Freiburg dominierte nun die Partie, fand spielerisch aber weiterhin keine Lösungen – bis zur 45. Minute. Per Schnittstellenpass bediente Ginter urplötzlich Mittelstürmer Igor Matanovic, der zentral vor dem Tor sträflich freistand und aus rund 20 Metern eiskalt auf 2:0 erhöhte. Eine Szene, die den Qualitätsunterschied zwischen den Mannschaften deutlich werden ließ. Nach dem Wechsel wurde es dann erst so richtig bitter für Werder.

Hälfte zwei hatte kaum begonnen, da hatte der SC Freiburg per Doppelschlag des starken Suzuki auch schon auf 4:0 erhöht. Zunächst traf der Stürmer nach Flanke von Derry Scherhant, der zuvor Schmetgens auf der rechten Bremer Seite abgekocht hatte (48.). Nach einem Fehlpass von Niclas Füllkrug jubelte Suzuki kurz darauf gar zum dritten Mal: Per Doppelpass mit Matanovic filetierte der Japaner die komplette Bremer Abwehr, die nun Auflösungserscheinungen zeigte (55.).

Joker Dariusz Stalmach erzielt Ehrentreffer für schwachen SV Werder Bremen gegen SC Freiburg

Auf der anderen Seite hätte Niclas Füllkrug seinen Fehler wiedergutmachen und zumindest den Ehrentreffer erzielen können, ließ sich frei vor dem Tor aber viel zu viel Zeit, sodass Freiburgs Lukas Kübler noch klären konnte (57.). Später war es dann der eingewechselte Neuzugang Dariusz Stalmach, der wenigstens Ergebniskosmetik für Werder Bremen betrieb und nach einem Eckball von Marco Grüll per Kopf das 1:4 erzielte (76.). Ex-Bremer Mio Backhaus im Freiburger Tor machte dabei eine unglückliche Figur.

Weiter geht es für Werder Bremen nun am kommenden Wochenende mit dem ersten Heimspiel der Saison: Am Samstag, 15.30 Uhr, ist Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig (gewann zum Auftakt mit 3:0 gegen Gladbach) im Weserstadion zu Gast. (dco) 

SV Werder Bremen: Hein – Schmetgens, Pieper, Friedl, Deman – Lynen (46. Stalmach), Reis (85. Covic), Chuki – Njinmah (61. Musah), Füllkrug (61. Itten), Grüll (85. Dinkci)

Der Liveticker zum Nachlesen:

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Schluss! Werder verliert zum Bundesliga-Auftakt

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Alle Tore, News und Infos - alles zum Bundesliga-Duell live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 4:1 für Freiburg.

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17.25 Uhr: Viel schlechter hätte der SV Werder Bremen nicht in die Bundesliga-Saison 2026/27 starten können. Gegen den SC Freiburg setzt es eine deutliche 1:4-Niederlage. Drei Tore durch Suzuki sowie ein Treffer von Matanovic brachten den SCF auf die Siegerstraße, Stalmachs Ehrentreffer war nur Ergebniskosmetik. Insgesamt war das zu wenig von Werder, um gegen Freiburg zu bestehen.

90.+3 Minute: Dann ist Schluss, Werder verliert 1:4 in Freiburg.

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit. Derweil packt Backhaus bei einer Schmetgens-Flanke sicher zu.

84. Minute: Dinkci darf nochmal ran und gibt seine Werder-Rückkehr im Stadion seines Stammclubs. Auch Covic bekommt noch ein paar Minuten, Grüll und Reis gehen runter.

82. Minute: Eggestein fast mit dem 5:1 für Freiburg. Der Ex-Werderaner zieht satt aus 20 Metern ab, Reis kommt angeflogen und fälscht den Ball leicht, aber entscheidend an den Pfosten ab.

79. Minute: Die Freiburger feiern Suzuki, der nach seinen drei Toren in den wohlverdienten Feierabend geht. Für ihn kommt Goto.

Werder im Liveticker gegen SC Freiburg: Mio Backhaus bei Kopfball von Dariusz Stalmach machtlos

75. Minute: Stalmach verkürzt auf 1:4. Der eingewechselte Neu-Bremer steigt nach einer Grüll-Ecke am höchsten und nickt aus kurzer Distanz ein. Backhaus ist zwar dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern.

73. Minute: Auch Höler bekommt noch ein wenig Spielzeit, Matanovic macht für ihn Platz.

70. Minute: Scherhant will sich auch noch in die Torschützenliste eintragen, sein Distanzschuss stellt Hein aber vor keine Probleme.

69. Minute: Auch SCF-Trainer Schuster bringt frische Kräfte: Treu kommt für Kübler, während Rosenfelder für Lienhart den Platz betritt.

66. Minute: Das ist dann auch einfach zu wenig, was Werder hier anbietet. Die Luft ist spätestens seit dem vierten Gegentreffer raus. Ein zaghafter Vorstoß über links inklusive doppelter Flanke von Deman ist viel zu ungefährlich.

63. Minute: Friedl klärt einen Lienhart-Einwurf per Kopf zur Ecke, die bringt aber nichts ein.

61. Minute: Doppelwechsel beim SVW. Mit Musah und Itten kommen zwei neue Offensivkräfte, Njinmah und Füllkrug haben Feierabend.

57. Minute: Füllkrug wird auf die Reise geschickt und läuft frei auf Backhaus zu, zwei schlechte Kontakte später hat Kübler aufgeholt und kann zur Ecke klären. Kurz darauf ist es wieder Füllkrug, der den Ball nicht im Tor unterbekommt.

Werder im Liveticker gegen SC Freiburg: Werder droht Debakel - Yuito Suzuki schießt SVW ab

55. Minute: 4:0 für Freiburg und Suzuki schnürt den Dreierpack. Füllkrug unterläuft eine schwache Ablage und Freiburg fährt den Konter. Matanovic legt sich den Ball am herausstürzenden Pieper vorbei, behält im Strafraum die Übersicht und legt für den mitgelaufenen Suzuki auf, der nur noch einschieben muss.

53. Minute: Mal wieder eine etwas zwingendere Offensivaktion der Bremer. Grüll legt eine missglückte Kopfballverlängerung von Füllkrug stark durch Reis, der von links einen Haken nach innen schlägt und abzieht, aber links daneben schießt.

50. Minute: Reis holt sich die Gelbe Karte ab. Erste Verwarnung der Partie.

48. Minute: Freiburg erhöht auf 3:0. Auf der linken Seite setzt sich Scherhant gegen Schmetgens durch. Der Freiburger legt den Ball an den Fünfmeterraum zurück, wo Suzuki komplett blank steht und nur noch den Fuß hinhalten muss. Da hat die Werder-Defensive im Verbund keine gute Figur gemacht.

47. Minute: Chuki zieht den Freistoß und übernimmt 25 Meter vor dem Tor selbst, Lienhart köpft den Chipball aus dem Sechzehner.

46. Minute: Auch der SCF hat gewechselt, Irie ersetzt Beste.

46. Minute: Weiter geht´s, die zweite Hälfte läuft! Geht hier noch was für den SV Werder?

16.31 Uhr: Nein, Senne Lynen wird etwas überraschend für Stalmach in der Kabine bleiben. Ob der Sechser verletzungsbedingt ausscheidet, ist so jetzt aber nicht zu erkennen.

16.27 Uhr: Aufseiten des SV Werder macht sich Dariusz Stalmach intensiv warm. Könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Neuzugang zur zweiten Halbzeit eingewechselt wird. Möglicherweise für Chuki, der im ersten Abschnitt doch etwas blass geblieben ist.

16.22 Uhr: Dann ist auch Pause im Europa-Park-Stadion. Werder kam gut in die Partie und hatte durch Grüll die erste ordentliche Chance des Spiels. Die Gastgeber kamen nach der Anfangsviertelstunde zwar besser ins Spiel, so richtig zwingend wurden sie aber nicht. Das vermeidbare 0:1 aus Werder-Sicht durch Suzuki konnten die Grün-Weißen im weiteren Spielverlauf kaum abschütteln und bekamen noch vor dem Halbzeitpfiff die eiskalte Dusche durch Matanovic. Gleich geht‘s mit dem zweiten Durchgang weiter.

Werder im Liveticker gegen SC Freiburg: Igor Matanovic erhöht unmittelbar vor der Pause

45. Minute: Tor für Freiburg, es steht 0:2. Und das tut so kurz der Pause richtig weh. Lynen kommt gegen Matanovic nicht richtig in den Zweikampf, Friedl rückt zu zögerlich raus. Der Freiburger Stürmer lässt sich nicht lange bitten, visiert aus halbrechter Position das lange Eck an und erzielt von der Strafraumkante sehenswert seinen ersten Bundesliga-Treffer der Saison.

42. Minute: Erst stark von Reis, der nach einem SCF-Freistoß den Ball in der eigenen Hälfte erobert und direkt den Konter einleitet. Sein Pass auf rechts gerät aber viel zu ungenau und wird abgefangen.

40. Minute: Beste, der die Ecke vor dem Freiburger Treffer schlug, zeigt seine Abschlussqualitäten. Knapp 25 Meter vor dem Kasten fasst sich der Ex-Bremer ein Herz und zieht mit dem starken Linken ab. Sein satter Schuss geht knapp drüber.

39. Minute: Stark von Scherhant, der sich auf der rechten Bremer Seite durchsetzt und den Ball von der Grundlinie in die Mitte bringt. Einen Abnehmer findet er da aber nicht.

37. Minute: Es wirkt zwar nicht so, als würde das 0:1 die Bremer aus der Bahn werfen. Eine richtige Reaktion bleibt aber aus. Die Hausherren haben aktuell mehr vom Spiel, Werder läuft eher hinterher.

32. Minute: Das ist ein herber Rückschlag für die Thioune-Elf. Zwar kam Freiburg Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel, so richtig angekündigt hatte sich der Treffer trotzdem nicht. Bitter: Das Gegentor wäre vermeidbar gewesen.

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Olivier Deman und Ludovit Reis sehen bei Gegentor nicht gut aus

29. Minute: Werder kassiert das 0:1. Im Anschluss an die dritte Ecke lässt Reis seinen Gegenspieler Suzuki am zweiten Pfosten laufen, Deman klebt auf der Linie und rückt nicht rechtzeitig raus. So hat der Japaner leichtes Spiel und köpft aus wenigen Metern ins linke Eck ein, Hein ist ohne Abwehrchance.

27. Minute: Einen Matanovic-Abschluss klärt Friedl mit der Brust zur Ecke, bei der Hereingabe ist erneut der SVW-Kapitän zur Stelle. Nächster Versuch für den SCF von der anderen Seite.

23. Minute: Ganz stark von Grüll, der seinem Gegenspieler an der eigenen Torauslinie den Ball abnimmt und direkt aufdreht. Den Konter bekommt Freiburg aber unterbunden. Trotzdem lässt sich insgesamt festhalten: Was der SV Werder anbietet, ist bislang mehr als solide.

19. Minute: Erster etwas gefährlicher Versuch der Hausherren. Der Ball wird vor die Füße von Eggestein geklärt, der mit dem schwächeren linken Fuß aus 20 Metern abzieht. Sein Schuss geht knapp rechts am Kasten vorbei, Hein wäre aber wohl da gewesen. Kurz darauf gibt‘s die erste Ecke für Freiburg, die Hein aus der Gefahrenzone boxt.

15. Minute: Stark von Njinmah, der mit zurückarbeitet, Scherhant am eigenen Strafraum den Ball wegschnappt und das Foul zieht.

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Justin Njinmah auffällig - SCF tut sich schwer

12. Minute: Bislang ist das ganz ansehnlich, was der SV Werder Bremen hier anbietet. Die Anfangsphase gehört den Grün-Weißen, die schon das ein oder andere Mal in der gegnerischen Hälfte auftauchten. Vor allem Njinmah macht ordentlich Betrieb auf rechts.

9. Minute: Grüll wird von Engelhardt gelegt. Den Freistoß übernimmt der Österreicher selbst, seine Hereingabe sorgt für keinerlei Gefahr. Über Umwege landet der Ball bei Pieper, der es aus der Distanz versucht und den Ball in Backhaus‘ Arme chippt. Kurz darauf ist es wieder Grüll, der auf links in den Strafraum eindringt und das kurze Eck anvisiert, aber verzieht.

5. Minute: Werder meldet über Njinmah erste offensive Ansprüche an. Der Angreifer legt sich die Kugel am Gegenspieler vorbei und bringt sie scharf auf den zweiten Pfosten, dort bekommt Grüll aber keine Kontrolle über das Spielgerät.

3. Minute: Das könnte erstmals gefährlich werden. Friedl stellt gegen Matanovic das Bein rein, Siebert gibt 25 Meter vor dem Tor zurecht Freistoß. Beste verzieht aber deutlich.

1. Minute: Es geht los!

15.28 Uhr: Die Teams betreten den Rasen, gleich beginnt auch für den SV Werder Bremen die Bundesliga-Saison 2026/27.

15.25 Uhr: Der Gästeblock ist trotz der eher unbeliebten Anstoßzeit am Sonntag um 15.30 Uhr wieder komplett gefüllt. Um die 3.000 Werder-Fans haben die lange Reise in den Südwesten der Republik angetreten, um den SVW im Stadion zu unterstützen.

15.22 Uhr: Was will Heimtrainer Julian Schuster von seinem Team heute sehen? Auf jeden Fall „volle Energie“ und „gutes Pressing“, explizit erwähnte der SCF-Coach zudem das „hohe Tempo“ auf den Außenbahnen der Grün-Weißen.

15.19 Uhr: In ziemlich genau zehn Minuten rollt der Ball im Breisgau. Gelingt dem SV Werder dort endlich mal wieder ein Sieg zum Saisonauftakt? Letztmals startete man 2013 mit einem Dreier in die neue Spielzeit.

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Ausfall von Jens Stage eine „Hiobsbotschaft“

15.12 Uhr: Kurz nach der Busankunft am Europa-Park-Stadion wurde Kapitän Marco Friedl zum Stage-Ausfall befragt und war merklich geknickt. „Er war die letzten Jahre mit unser wichtigster Spieler. Es ist eine Hiobsbotschaft für den Verein und für ihn sehr bitter“, so der Österreicher am DAZN-Mikrofon. Kurz darauf ordnete Coach Thioune zu einem „Kopf der Mannschaft“ ein: „Inhaltlich haben wir den Top-Torjäger der letzten beiden Jahre verloren. Wir müssen Tore auffangen, wir müssen Box-to-Box-Läufe auffangen.“

15.05 Uhr: Beim SV Werder Bremen gibt mit Mick Schmetgens heute ein Grün-Weißer sein Bundesliga-Startelf-Debüt. „Das ist, wovon ich geträumt habe. Es wäre eine riesige Chance für mich, mich zu zeigen, mich weiterzuentwickeln und mich an das Niveau und auch an die Stadien und die Lautstärke zu gewöhnen“, sagte der 18-Jährige noch unter der Woche im DeichStube-Interview. Dieser Traum geht in wenigen Minuten in Erfüllung.

15.00 Uhr: Kurz zum Schiedsrichter: Geleitet wird die heutige Partie von Daniel Siebert, ihm assistieren Jan Seidel und Rafael Foltyn. Als Vierter Offizieller ist Daniel Schlager im Einsatz. Ergänzt wird das Gespann durch Benjamin Cortus (VAR) und Markus Häcker (VAR-Assistent).

14.55 Uhr: Freiburg ist für den SV Werder kein gutes Pflaster. Von den vergangenen fünf Gastspielen konnte keines gewonnen werden, vier dieser Partien wurden sogar verloren. Der letzte Sieg beim SCF gelang im Mai 2020, den 1:0-Siegtreffer erzielte Leo Bittencourt.

Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Jens Stage fällt monatelang aus - Chuki von Beginn an

14.45 Uhr: Für Backhaus und Dinkci ist es ein schnelles Wiedersehen mit den jeweiligen Ex-Kollegen. Der neue Freiburg-Torhüter wechselte zu dieser Saison von der Weser in den Schwarzwald, Flügelstürmer Dinkci ging für ein Jahr auf Leihbasis den umgekehrten Weg.

14.38 Uhr: Derweil hat auch der Sport-Club seine Startelf veröffentlicht. Mit Mio Backhaus, Yannik Engelhardt, Jan-Niklas Beste und Maxi Eggestein dürfen vier Ex-Werderaner von Beginn an ran. Die komplette Aufstellung: Backhaus - Kübler, Ginter, Lienhart, Makengo - Eggestein, Engelhardt - Beste, Suzuki, Scherhant - Matanovic. Als Ersatzspieler stehen bereit: Müller (TW), Höler, Irie, Yilmaz, Treu, Günter, Grifo, Rosenfelder und Goto bereit.

14.32 Uhr: Zur Causa Jens Stage wird Cheftrainer Daniel Thioune im Vereinsstatement wie folgt zitiert: „Es tut mir wahnsinnig leid für Jens und wir werden nun alles tun, damit seine Genesung bestmöglich verläuft und er so bald wie möglich wieder fit wird. Aufgrund der Schwere der Verletzung gehen wir allerdings nicht davon aus, dass Jens in diesem Jahr noch mal auf dem Platz stehen wird. Für uns als Mannschaft ist es natürlich auch ein harter Schlag, weil Jens natürlich auf und neben dem Platz ein absoluter Leistungsträger unseres Teams ist.“

14:30 Uhr: Nicht mit in den Breisgau gereist ist Niklas Stark, der noch immer einen Trainingsrückstand aufweist. Auch Felix Agu (Muskelverletzung im Wadenbereich), Oskar Wojcik (muskuläre Probleme) und Keke Topp (Kreuzbandriss). Auf der Bank nehmen Schlager (TW), Mbangula, Dinkci, Malatini, Stalmach, Covic, Itten, Musah und Erevbenagie Platz.

14.20 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da! So spielt der SVW in Freiburg: Hein - Schmetgens, Pieper, Friedl, Deman - Lynen - Chuki, Reis - Njinmah, Füllkrug, Grüll. Nahezu zeitgleich verkündete Werder Bremen eine Hiobsbotschaft: Jens Stage, der wohl wichtigste Spieler, fällt mit einer Oberschenkelverletzung für mehrere Monate aus. Für ihn darf Chuki auf der Acht ran.

14.00 Uhr: Schlechte Nachrichten für den SV Werder Bremen vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg – Jens Stage fällt nach DeichStube-Informationen für die Partie des ersten Spieltags aus! Der Däne ist bei der Bremer Ankunft am Europa-Park-Stadion nicht mit aus dem Bus ausgestiegen und folglich gar nicht erst mit den Grün-Weißen in den Breisgau gereist. Stage hatte das Abschlusstraining am Samstag abgebrochen, nachdem er zuvor am Oberschenkel behandelt worden war. Damit müssen die Bremer beim Saisonstart auf ihren wohl wichtigen Spieler verzichten.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg. Anpfiff im Europa-Park-Stadion in Freiburg ist um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung! Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Duell gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Werder Bremens Traum von der Augenhöhe: Zum Ligastart geht es gegen den SC Freiburg – der den Bremern längst enteilt ist

Es gab Zeiten, da sank die Laune beim SC Freiburg schon, wenn nur der Name SV Werder Bremen zu hören war. Die Norddeutschen waren ein echter Angstgegner des Sport-Clubs, zu holen gab es kaum etwas. Doch das ist längst vorbei. Während von den ersten 27 Duellen noch deren 19 verloren wurden, waren es von den folgenden 23 Partien nur noch fünf. Und mehr noch: Die Bremer Sehnsucht nach einer Teilnahme am internationalen Wettbewerb wird seit Jahren nicht gestillt, die Breisgauer mischten dagegen zuletzt gehörig das europäische Parkett auf und sind auch jetzt wieder unter der Woche gefordert.

Aus dem einstigen Zwerg ist ein konstanter Top-Sieben-Verein der Liga geworden. „Wir hatten sehr gute zehn, herausragende fünf Jahre. Es ist klar, dass wir unseren Weg nicht verändern“, sagte SC-Finanzvorstand Oliver Leki jüngst dem Bundesliga-Magazin. Das erwirtschaftete Eigenkapital soll demnächst bei 200 Millionen Euro liegen. Summen, von denen an der Weser nur geträumt werden kann. „Natürlich führt planvolles und stringenteres Handeln im Fußball zum Erfolg – alles andere sind Ausreden“, sagte Leki über den Freiburger Kurs.

Werder Bremen gegen SC Freiburg im Liveticker: SVW-Trainer Daniel Thioune erwartet Mut im Ballbesitz

Wie also will Werder Bremen die immer größer werdenden Baden-Württemberger am Sonntag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) an der Dreisam überhaupt stoppen? Zuletzt gelang das jedenfalls kaum noch. In sieben der vergangenen neun Begegnungen blieben die Hanseaten gar ohne eigenen Treffer, die vier jüngsten Partien gewann allesamt der SC Freiburg. Und dann ist da auch noch die Misere des 1. Spieltags, die gegen Werder spricht: Letztmals wurde 2013 zum Liga-Einstieg gewonnen, danach gab es im Oberhaus nur noch vier Remis und satte sieben Niederlagen.

„Wenn man sieht, was da für eine Mannschaft auf uns zukommt, die nahezu doppelt und gleichwertig besetzt ist auf jeder Position, die in den letzten Jahren ständig in Europa vertreten war, muss man einfach sagen, dass sie sehr gut ist“, sagt Werder Bremens Trainer Daniel Thioune (lies auch: so könnte die Startelf-Aufstellung von Werder gegen Freiburg aussehen). „Wir wissen, dass die Freiburger in allen Bereichen nahezu an 100 Prozent kommen können, aber wir wissen auch, dass sie sicherlich Probleme bekommen können, wenn man selbst im Ballbesitz sehr mutig Fußball spielt.“ Entsprechend ist genau das der Auftrag an sein eigenes Team.

SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen SC Freiburg: Coach Daniel Thioune sieht „Riesenchance“ und hofft auf Augenhöhe

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Coach diese Herangehensweise wünscht – mit der Umsetzung haperte es aber schon häufiger. Doch die neue Saison soll auch eine Art Neuanfang beim SV Werder Bremen darstellen. „Ich weiß, dass wir nicht gut gestartet sind in den letzten Jahren“, sagt der 52-Jährige vor der Partie gegen den SC Freiburg (so sehen Fans das Werder-Spiel live im TV und Livestream). „Aber das ist ja Fluch und Segen zugleich. Wir haben eine Riesenchance, direkt schon zu zeigen, dass wir gelernt haben aus der letzten Saison. Dass wir da sind und auf Augenhöhe agieren können. Wir haben eine Chance, auch dort zu bestehen beziehungsweise zu punkten.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Arne Amberg

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