Werder-Transfer-News

Alveros nächste Werder-Chance: „Auch Skelly hat die Möglichkeit, sich zu zeigen“

Transfer oder überraschender Durchbruch: Startet Skelly Alvero im dritten Anlauf bei Werder Bremen endlich richtig durch?

Knapp eine halbe Stunde bekam Skelly Alvero dann doch, um sich zu zeigen. Nachdem der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen zu Wochenbeginn die Anreise der Grün-Weißen ins Zillertal krankheitsbedingt verpasst hatte, reiste er bereits am Dienstagabend nach. Nach zunächst individuellen Einheiten und seinem Fehlen im ersten Testspiel gegen Fagiano Okayama brachte ihn Cheftrainer Daniel Thioune im XXL-Test gegen den VfL Bochum (2:0) am Samstag für rund 30 Minuten. Es waren die ersten echten Spieleindrücke, die sich der Bremer Coach vom Franzosen verschaffen konnte.

Bekommt trotz fraglicher Zukunft bei Werder Bremen aktuell die nächste Chance, sich zu zeigen: Skelly Alvero.

Skelly Alveros nächste Chance bei Werder Bremen: „Auch er hat die Möglichkeit, sich zu zeigen“

Im Anschluss zeigte sich Thioune auf die Frage nach seinen ersten Eindrücken und den Chancen des großgewachsenen Sechsers allerdings eher zurückhaltend. „Alle Jungs sind da und können sich zeigen. Solange sie unter Vertrag stehen, arbeite ich mit ihnen und bewerte ihre Leistung“, sagte der Coach des SV Werder Bremen und ergänzte: „Auch Skelly hat die Chance, sich bei mir zu zeigen.“

Wie ihm das gegen Bochum gelungen ist, wollte Thioune allerdings nicht näher bewerten. Zwar zeigte sich Alvero sowohl im Spiel als auch in den Trainingseinheiten engagiert, wirklich auffällige Impulse lieferte er allerdings erneut nicht. Nach DeichStube-Informationen würden die Bremer den einstigen 4,75-Millionen-Euro-Einkauf deshalb in diesem Sommer gerne abgeben.

Das Problem: Wirklich großes Interesse am 24-Jährigen gibt es bislang nicht. Die Hoffnung am Osterdeich war groß, dass die Leihe in der vergangenen Rückrunde zum französischen Zweitligisten Amiens SC nicht nur Spielpraxis bringt, sondern auch Alveros Marktwert und Stellenwert auf dem Transfermarkt wieder steigen lässt. Dieses Vorhaben ging jedoch nicht auf. Skelly Alvero stieg mit Amiens ab und machte zudem mit einer Roten Karte negativ auf sich aufmerksam.

Warum Skelly Alvero das Trainingslager des SV Werder Bremen nicht wirklich für sich nutzen konnte

So bietet sich dem defensiven Mittelfeldspieler nun die nächste Chance, sich nach Ole Werner und Horst Steffen – die beide nicht auf ihn setzten – sich unter Daniel Thioune zu beweisen. Ob ihm der Durchbruch bei Werder Bremen diesmal gelingt, dürfte allerdings auch davon abhängen, ob sich in den kommenden Wochen doch noch eine passende Transferlösung findet. Seine Einsatzchancen dürften zumindest nach dem einwöchigen Zillertal-Trainingslager nur bedingt gestiegen sein. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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