Werder-Trainer über Debütant Kaboré
Issa Kaboré mit gelungenem Werder-Debüt: „Er ist für uns eine ernsthafte Alternative, auch für längere Einsätze“
Issa Kaboré hat im Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig (2:4) sein Debüt für den SV Werder Bremen gefeiert - so bewertet Trainer Ole Werner den Auftritt der Leihgabe von Manchester City.
Bremen – Issa Kaboré ist im zarten Alter von 23 Jahren etwas gelungen, dass vielen Fußball-Profis in ihrer kompletten Karriere nicht gelingt. Der neue Außenverteidiger des SV Werder Bremen ist durch seine Einwechslung bei der 2:4-Auswärtsniederlage gegen RB Leipzig nun schon in fünf großen Fußball-Ligen Europas (England, Belgien, Frankreich, Portugal und Deutschland) zum Einsatz gekommen. In der 67. Spielminute brachte ihn Werder-Trainer Ole Werner für Linksverteidiger Derrick Köhn ins Spiel. „Issa hat seine Sache ordentlich gemacht. Er kann sicherlich noch mutiger sein, aber vieles hat natürlich auch mit der Abstimmung mit den Kollegen zu tun“, sagte Werner nach der Partie über das Debüt des Neuzugangs.
Werder Bremens Clemens Fritz über Issa Kaboré: „Er ist erst seit ein paar Tagen bei uns und dafür hat er es wirklich gut gemacht“
Und nicht nur dem Cheftrainer des SV Werder Bremen hatten die ersten Minuten von Issa Kaboré im grün-weißen Trikot gefallen. „Issa ist erst seit ein paar Tagen bei uns und dafür hat er es wirklich gut gemacht. Man sieht schon seine Fähigkeiten, speziell seine Leichtfüßigkeit“, gab Sportchef Clemens Fritz zu Protokoll. Dabei hatte der Nationalspieler Burkina Fasos gar nicht auf seiner angestammten Position auf der rechten Außenbahn gespielt, sondern war auf links zum Einsatz gekommen. Für Mitspieler Niklas Stark kann Kaboré dort auch seine Stärken ausspielen: „Er ist schwierig zu verteidigen, weil er mit rechts die Flanken bringen kann, aber auch mit Schnelligkeit in die Tiefe geht.“
Zur Erinnerung: Erst am vergangenen Mittwoch trainierte Issa Kaboré erstmalig mit den neuen Kollegen. „Für ihn ist es jetzt wichtig, über Trainingseinheiten bei uns richtig anzukommen“, betonte Clemens Fritz. Viel Zeit zum Trainieren bleibt dem Außenverteidiger allerdings erstmal nicht, denn schon am Mittwochabend steht für Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim (20.30 Uhr/ DeichStube-Liveticker) die nächste Partie auf dem Programm. Möglich, dass der Neuzugang dann sogar noch mehr Minuten auf dem Feld steht. „Er muss bereit sein, so wie es alle anderen auch sind. Er ist für uns eine ernsthafte Alternative, auch für längere Einsätze“, sagte Ole Werner. (bvo/dco)