Nie mehr für Werder?
Werder-Profi Sugawara entschuldigt sich für Rote Karte – und akzeptiert DFB-Sperre
Nach seiner Roten Karte gegen Hoffenheim entschuldigte sich Yukinari Sugawara bei den Kollegen des SV Werder Bremen. Nun ist klar, wie lange er gesperrt wird.
Es war nicht nur die früheste Rote Karte in der Vereinsgeschichte des SV Werder Bremen, sondern auch persönlich für Yukinari Sugawara eine besonders bittere. Schließlich wird sie nach aktuellem Stand seine letzte Aktion für die Grün-Weißen gewesen sein. Denn: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Rechtsverteidiger wegen seines heftigen Einsteigens gegen Hoffenheims Bazoumana Touré für zwei Spiele gesperrt. Damit ist nun auch offiziell, was nach dem Platzverweis am vergangenen Samstag ohnehin schon klar war: Im letzten Bremer Saisonspiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wird der Japaner fehlen – und möglicherweise nie wieder für die Grün-Weißen auflaufen.
Rote Karte als letzte Aktion beim SV Werder Bremen? Yukinari Sugawara für zwei Spiele gesperrt – und dann?
Schließlich endet die Ausleihe von Yukinari Sugawara zum SV Werder Bremen nach Saisonende. Danach wird der 25-Jährige zum FC Southampton zurückkehren, weil die Bremer die Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro nach DeichStube-Informationen nicht ziehen wollen. Ob sie anschließend in freien Verhandlungen den Zuschlag erhalten und der Außenbahnspieler also doch nochmal im Werder-Trikot aufläuft, bleibt abzuwarten.
Mit seiner frühen Roten Karte in Sinsheim hatte Yukinari Sugawara den Matchplan von Trainer Daniel Thioune bekanntlich früh über den Haufen geworfen. „Er hätte als Teil des Teams dazu beitragen können, dass wir in Hoffenheim Punkte mitnehmen“, sagt der Coach des SV Werder Bremen und fügt hinzu: „Es ist keine Schuldzuweisung, aber so etwas darf in dieser Form eben nicht passieren.“
Nach früher Roter Karte für Werder Bremen: Daniel Thioune lobt Charaker von Yukinari Sugawara
Dessen war sich auch Yukinari Sugawara bewusst, wie Thioune verrät: „Yuki war in der Besprechung derjenige, der sich bei der Mannschaft entschuldigt hat.“ Eine Geste, die der Bremer Cheftrainer nicht für nötig hält. „So etwas muss man meiner Meinung nach grundsätzlich nicht tun, weil wir ihm alle keine Absicht unterstellen“, sagt Thioune, betont zugleich aber: „Es zeigt nochmal, was für ein Charakter er ist.“ Einer, den die früheste Rote Karte der Vereinsgeschichte als womöglich letzte Aktion im Trikot des SV Werder Bremen sicherlich ärgern wird... (tos/dco)
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