Nach 4:1 am Sonntag
„Top-Leistung und sehr reifer Vortrag“: Die Stimmen zum Werder-Sieg gegen Union Berlin
Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 4:1 (2:1) gewonnen. Die Stimmen zum Spiel von Trainer Daniel Thioune und Co..
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen): „Ich freue mich natürlich. Es war unser Ziel, nach letzter Woche nachzulegen. Wir wussten natürlich um die Aufgabe hier in Berlin. Wenn man dann 0:1 in Rückstand liegt und unsere Historie kennt, dann würde ich sagen, war das heute eine Top-Leistung meiner Mannschaft und ein sehr reifer Vortrag. Wir haben sehr konzentriert Fußball gespielt. Der Rucksack war nach 0:1 und Roter Karte wieder ein bisschen voller, als der eine oder andere erahnen könnte.“
Jens Stage (Profi SV Werder Bremen): „Wir können heute stolz auf uns sein. Es sind drei ganz wichtige Punkte für uns. Unser Auftritt war von Beginn an gut, jetzt muss es in den nächsten Wochen genauso weitergehen. Wir haben auch schon vor dem Spiel gegen Heidenheim gute Ansätze gehabt. Jetzt schießen wir endlich wieder Tore und fahren Ergebnisse ein.“
Werder Bremen-Stimmen nach Sieg gegen Union Berlin - Olivier Deman: „So muss es jetzt weitergehen“
Olivier Deman (Profi SV Werder Bremen): „So muss es jetzt weitergehen. Wir haben die richtige Mischung aus vorhandener Qualität in der Mannschaft und dem nötigen Spirit auf dem Platz wiedergefunden.“
... über sein Traumtor: „Es war einfach Instinkt. Ich habe früher in der Jugend als Rechtsaußen gespielt. Da bin ich öfter in solche Situationen gekommen. Einfach keine Gedanken machen und schießen. Als ich den Ball getroffen hatte, wusste ich schon, dass er gefährlich wird.“
Marco Grüll (Profi SV Werder Bremen): „Es startet nicht gut für uns. Wir hatten die Kontrolle, bekommen dann aber einen Elfmeter gegen uns und liegen plötzlich 0:1 hinten. Sowas ist nie einfach. Danach spielt uns der Platzverweis gegen Union in die Karten, aber wir haben es in der Saison schon öfter gehabt, dass wir aus solchen Situationen nichts machen konnten. Heute haben wir es abgeklärt gespielt und bis zum Schluss unsere Chancen genutzt. Wir haben verdient gewonnen. Das Selbstvertrauen ist wieder da. Wenn man Spiele gewinnt, wächst der Glauben an weitere Siege.“
Patrice Covic (Profi SV Werder Bremen): „Wir haben einfach dieses eine Spiel gebraucht, in dem das Glück auch mal wieder auf unserer Seite ist. Wenn du so lange nicht gewinnst, ist das Selbstvertrauen irgendwann nicht mehr so vorhanden. Heute war zu merken, wie gut uns der Sieg gegen Heidenheim getan hat. Jetzt wollen wir auch gegen Mainz drei Punkte holen.“
Werder Bremen gegen Union Berlin - Stimmen zum Spiel: „Echt gut und sehr ruhig heruntergespielt“
Clemens Fritz (Geschäftsführer Profifußball SV Werder Bremen): „Sehr reif, da die Ruhe zu behalten. Wir haben das Tempo bestimmt, wir waren ein Mann mehr und haben uns Räume erarbeitet, erspielt und waren vor allem auch ruhig: Wir haben immer wieder den Ball laufen lassen. Auch der Wechsel, den Daniel in der Halbzeit vorgenommen hat: Das Zentrum zu überlagern, Leo zu bringen mit seiner fußballerischen Qualität. Man hat auch gesehen, im Zentrum waren die Räume heute und das haben wir echt gut und sehr ruhig heruntergespielt.“
Steffen Baumgart (Trainer Union Berlin): „Nach einer Niederlage geht einem viel Negatives durch den Kopf. Du gehst mit einem Elfmeter in Führung, dann kriegst du gefühlt zwei Minuten später eine Rote Karte, dann läuft so ein Spiel mit einem Mal in eine andere Richtung. Aus einer Situation, die aus dem Nichts kommt, gibt es eine komplette Veränderung des Spiels.“
Horst Heldt (Geschäftsführer Profifußball Union Berlin): „Es ist natürlich sehr enttäuschend. Wir haben eigentlich gut angefangen. Sicherlich war die Rote Karte ein Schlüssel zur Niederlage. Nichtsdestotrotz haben wir zwei Standardtore bekommen und die kann man eigentlich auch in Unterzahl verteidigen. Da haben wir zu schnell die Tore bekommen, gerade mit zehn Mann. Dann dem Rückstand hinterherzulaufen, ist nicht so einfach. Am Ende war es dann vielleicht ein Tor zu hoch.“
Derrick Köhn (Profi Union Berlin): „Wir wollten das Spiel gewinnen und sind mit viel Energie auf den Platz gekommen. Wir sind durch den Elfmeter in Führung gegangen und haben versucht nachzulegen. Die Rote Karte hat uns dann ein bisschen außer Gefecht gesetzt. Das hat man gesehen. Zum Ende hin war es sehr schwer, Bremen zu bespielen, die haben es dann sehr gut gemacht.“
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