Talente gegen Bielefeld dabei?

Vor Pokal-Auftakt: Diesen beiden Werder-Youngstern traut Steffen bereits Startelf-Einsatz zu

Startelfeinsätze für Talente: Welche beiden Youngster laut Trainer Horst Steffen beim SV Werder Bremen ganz nah dran sind.

Bremen – Es gibt im Fußball wohl kaum größere Drucksituationen als ein K.o.-Spiel. Vor dem Auftritt im DFB-Pokal bei Zweitligist Arminia Bielefeld am Freitagabend (20.45 Uhr im DeichStube-Liveticker) spricht vieles dafür, dass dem SV Werder Bremen ein echter Krimi vor aufgeheizter Kulisse bevorsteht. Neben spielerischer Klasse braucht es dafür vor allem Nervenstärke und die notwendige Abgeklärtheit. Zwei Eigenschaften, die bei den vielen Nachwuchstalenten im Bremer Kader naturgemäß aufgrund des jungen Alters noch nicht vollständig ausgeprägt sein dürften. Kommt der wichtige Pokal-Auftakt also für Werders Talente zu früh, um direkt in der Startelf zu stehen? „Ich finde, auch Bundesligaspiele vor 50.000 oder 60.000 Zuschauern werden eine Herausforderung darstellen“, hält Cheftrainer Horst Steffen zunächst dagegen und betont: „Den Jungs, die leistungsmäßig sehr nah dran sind, ist zuzutrauen, dass sie auch von Beginn an spielen können.“

Nah dran an der Startelf beim SV Werder Bremen: Horst Steffen lobt Karim Coulibaly (li.) und Patrice Covic.

Startelf-Einsätze beim SV Werder Bremen: Talente Patrice Covic und Karim Coulibaly sind nah dran

Zwei Namen nennt Horst Steffen dabei ausdrücklich: „Dazu gehören sowohl Patrice Covic als auch Karim Coulibaly.“ Beide Jung-Profis hatte der Trainer in der Vorbereitung bereits mehrfach gelobt, folgerichtig gelten sie aktuell als jene Nachwuchsspieler mit den größten Chancen auf einen Startelfeinsatz beim SV Werder Bremen. „Darüber hinaus haben wir noch ein paar Jungs, die schon gut sind, aber noch etwas brauchen, um mir zu zeigen, dass sie auch von Beginn an eine Option sind“, erklärt Steffen mit Blick auf die weiteren Talente Wesley Adeh, Mick Schmetgens oder Salim Musah.

Der Bremer Cheftrainer gilt allgemein als jemand, der jungen Spielern früh eine Chance gibt. „Ich bin der Meinung, dass wenn mir ein Spieler zeigt, dass er so weit ist, wir es auch probieren sollten. Nach dem Spiel werden wir dann sehen, ob er in der Lage war, die Nerven zu bewahren“, erläutert Horst Steffen seine Marschroute im Umgang mit Talenten. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben des SV Werder Bremen bedeutet das: „Es ist sowohl möglich, dass ein Youngster zügig in der Startelf steht, als auch, dass er zunächst noch von der Bank kommt.“ Einige Talente werden derweil wohl am Samstag (12 Uhr/DeichStube-Liveticker) im Testspiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Osnabrück zum Einsatz kommen. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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