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Vier Youngster überzeugen – aber bleiben sie auch in Bremen? Werders Plan mit Heitmann, Schmetgens, Erevbenagie und Soylu

Ein Talente-Quartett hat bei Werder Bremen in der Vorbereitung überzeugt. Aber bleibt es auch in Bremen? Der Plan mit Darwin Soylu und Co.!

Nein, Mats Heitmann, Mick Schmetgens, Darwin Soylu und Paul Erevbenagie standen zu Beginn des Sommers sicherlich nicht unbedingt im Verdacht, zeitnah heiße Kandidaten für Einsätze im Bundesliga-Team des SV Werder Bremen zu sein. Das sind sie vielleicht auch jetzt noch nicht alle. Und doch haben die vier Youngster die vergangenen Wochen definitiv genutzt, um fleißig Werbung in eigener Sache zu machen.

Leih-Abgang oder Verbleib? Wie Werder Bremen mit den Nachwuchstalenten Mats Heitmann, Mick Schmetgens, Paul Erevbenagie und Darwin Soylu plant.

Leihe oder Verbleib? Wie Werder Bremen mit seinen Youngstern Darwin Soylu und Co. plant

So sehr, dass der Verein jetzt sämtliche Pläne, das eine oder andere Talent noch zu verleihen, um andernorts wichtige Spielpraxis auf höchstmöglichem Niveau zu sammeln, verworfen hat. „Die Jungs haben es in der Vorbereitung gut gemacht und ihre Chance genutzt. Leihen oder gar Verkäufe sind deshalb kein Thema“, bestätigt Werder-Sportchef Clemens Fritz die Pläne nun gegenüber der DeichStube. Dass Werder Bremen sich dazu entschieden hat, so zu verfahren, hängt mit verschiedenen Gründen zusammen.

Da ist zum einen die derzeit angespannte Personallage des SV Werder Bremen zu nennen, der wieder einmal mit etlichen verletzten und angeschlagenen Spielern zu kämpfen hat, was auch den „jungen Wilden“ zugutekommt. Zudem verfolgt der Verein spätestens seit der vergangenen Saison das Ziel, möglichst viele Jungprofis und Eigengewächse zu Bundesliga-Spielern zu formen. Ein Plan, der bereits erste Früchte trägt. Auch die vier genannten Nachwuchs-Juwele halten mit ihrer Frische und Dynamik die Trainingsqualität hoch und dürfen zumindest mit einem Auge auch in Richtung Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Lüneburg in einer Woche schielen.

Allen voran der von Trainer Daniel Thioune jüngst als „Shootingstar“ betitelte Paul Erevbenagie darf sich diesbezüglich Hoffnungen machen, weil der 18-Jährige mit seinem Tempo, seinen Toren und seiner Kaltschnäuzigkeit (vier Treffer in fünf Vorbereitungsspielen) gezeigt hat, dass mit ihm zu rechnen ist. „Paul hat eine tolle Entwicklung genommen. Er hat vor allem in Sachen Torabschluss Schritte nach vorne gemacht und konnte das in der Vorbereitung unter Beweis stellen“, schwärmt Ex-Profi Clemens Fritz.

Werder Bremens Talente machen auf sich aufmerksam - bei wem reicht es schon für die Bundesliga?

Aber auch Mick Schmetgens, der bereits in der vergangenen Saison seine Bundesliga-Premiere feierte, wird durchaus zugetraut, eine klare Kaderrolle einzunehmen. Der 18-jährige Innenverteidiger zeigte auch in dieser Vorbereitung unaufgeregte Auftritte und half beim 2:2 gegen den SC Paderborn sogar als Rechtsverteidiger aus. Stark spielte bis zu seiner Knieverletzung gegen Energie Cottbus auch Abwehrmann Mats Heitmann (20) auf, der seine Sache auch positionsfremd als Aushilfssechser zweikampfstark und umsichtig löste.

Und auch der aus der U19 des VfL Wolfsburg verpflichtete Darwin Soylu deutete mit seinen Dribblings und Steckpässen mehrfach seine technischen Qualitäten mit seinem feinen linken Fuß an. Der offensive Mittelfeldspieler wird vor allem körperlich und in der Arbeit gegen den Ball aber noch zulegen müssen, um sich für Spielzeit im Team von Trainer Daniel Thioune zu empfehlen. (mwi/dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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