Mannschaftsabend im Zillertal
Topp singt die Flippers, Njinmah macht den Mario - so feiert Werder Bremen
Mannschaftabend beim SV Werder Bremen im Zillertal: Das Team hat gefeiert, die Neuzugänge mussten singen. So lief die Party im Zillertal.
Zell am Ziller – Die ganz große Sause war es nicht, aber ganz gewiss ein schöner und auch musikalischer Abend in den österreichischen Bergen: Der SV Werder Bremen hat nach der Testspielpleite gegen US Lecce (0:3) wie vorher geplant am Fichtensee ein bisschen gefeiert – mit der Mannschaft und dem ganzen Staff. Höhepunkt waren natürlich die Gesangseinlagen der Neulinge, das hat bei den Grün-Weißen schon Tradition.
Mannschaftsabend beim SV Werder Bremen im Zillertal: Neuzugänge müssen singen
„Einige Jungs haben sehr gut performt – Skelly hat ein französisches Lied gesungen, Justin ,Let me love you‘ von Mario“, lobte Milos Veljkovic seine Teamkollegen Skelly Alvero und Justin Njinmah. Letzterer hatte sich vor einem Jahr offenbar gedrückt und musste nun nachsitzen, wie zu hören war. Topp ist dagegen ein echter Neuzugang des SV Werder Bremen in diesem Sommer und musste natürlich auch ran. „Irgendetwas mit 40“, glaubte sich Veljkovic zu erinnern und bestätigte beim Hinweis auf den Song „40 Jahre die Flippers“ von der gleichnamigen Gruppe: „Ja, genau. Er war auch gut, obwohl ich Schlager nicht mag.“
Milos Veljkovic über Teamabend bei Werder Bremen: „Das ist sehr wichtig für die Chemie“
Der Spaßfaktor war also groß an diesem idyllischen Ort über dem Zillertal. Für Veljkovic sind solche Mannschaftsabende natürlich nichts Neues bei Werder Bremen, er spielt schon seit acht Jahren für die Grün-Weißen. Doch er möchte diese Momente nicht missen: „Das ist sehr wichtig für die Chemie. Da mischt man mal durch, spricht mit den jungen Spielern oder mit dem Staff, sitzt an dem und mal an dem Tisch. Das macht Spaß.“
Anders als im Vorjahr gibt es allerdings keine Videos oder Bilder von diesem Abend. Damals hatte Naby Keita seine feiernden und trinkenden Kollegen gefilmt und bei Instagram gepostet. Seine Kollegen und der Verein fanden das weniger gut, denn eigentlich sollen solche Momente intern bleiben. Die Songauswahl der Neulinge darf aber verraten werden. (kni)