Werder-Transfer-News

Transfer zum HSV offiziell: Werder geht im Rennen um Damion Downs leer aus

Transfer offiziell: Der SV Werder Bremen geht im Rennen um Damion Downs leer aus - der Angreifer wechselt stattdessen zum HSV!

Bremen/Hamburg – Bereits am Dienstag hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass Damion Downs nicht zum SV Werder Bremen, sondern zum Nordrivalen Hamburger SV wechseln würde - nun ist der Transfer offiziell: Der HSV leiht den 21-jährigen Mittelstürmer bis zum Saisonende vom FC Southampton aus. Das teilte der Bundesligist am Mittwoch mit. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sicherten sich die Hamburger zudem eine Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro für den Angreifer, an dem bis zuletzt auch der SV Werder interessiert gewesen ist. Die Grün-Weißen hatten ebenfalls intensiv um Downs gebuhlt, müssen sich nun aber anderweitig nach einem neuen Mittelstürmer umsehen. Welche Probleme Werder bei der Stürmersuche hat, lest ihr hier. (nag)

Wechselt nicht zum SV Werder Bremen, sondern zum HSV: Stürmer Damion Downs.

Weiter mit der ersten Meldung:

Rückschlag bei Stürmersuche: Werder Bremen geht im Rennen um Damion Downs leer aus

Bremen – Bis zuletzt hatten sich die Verantwortlichen des SV Werder Bremen intensiv um ihn bemüht, die Entscheidung von Damion Downs fiel am späten Montagabend dann jedoch auf einen anderen Verein: Der 21-jährige Mittelstürmer vom FC Southampton wird bis zum Sommer auf Leihbasis zu Werders Nordrivalen Hamburger SV wechseln. Das berichtet die Hamburger „Bild“-Zeitung am frühen Dienstagmorgen zuerst. Die DeichStube kann es bestätigen. Noch im Laufe des Tages soll Downs an der Elbe den Medizincheck absolvieren, ehe der Deal endgültig fixiert wird. Während die Sturm-Not des HSV dadurch erheblich gemildert wird, geht Werders Suche nach einem neuen Angreifer weiter.

Werder Bremen verliert Transfer-Rennen um Damion Downs: Angreifer wechselt zum HSV

In den vergangenen Wochen hatten sich mehrere Clubs aus der Bundesliga sowie dem Ausland um Damion Downs bemüht – nach Informationen der DeichStube waren am Ende nur noch Werder Bremen und der HSV im Rennen, hatten alle anderen Interessenten ausgestochen. Dass Downs‘ Wahl am Ende auf Elbe anstatt Weser fiel, soll vor allem an den Hamburger Verantwortlichen um Sportchef Claus Costa gelegen haben, deren intensives Werben um den Spieler diesem von Beginn an enorm imponiert haben soll. Eine Zukunft in Bremen hätte sich Downs grundsätzlich aber auch gut vorstellen können – nun kommt es anders.

Bedeutet für Werder Bremen: In Sachen Mittelstürmer-Fahndung müssen zwingend neue Kandidaten in den Fokus rücken, nachdem Downs zuletzt als favorisierte Lösung gegolten hatten. Die zentrale Angriffsposition bleibt damit weiterhin die Großbaustelle im Kader von Horst Steffen. Nachdem sich im vergangenen Sommer die angestrebten Transfers von Fisnik Asllani (wechselte von Elversberg zu Hoffenheim) sowie André Silva (von Leipzig zum FC Elche) nicht hatten realisieren lassen, setzten die Bremer Bosse um Sportchef Clemens Fritz auf den körperlich nicht fitten Victor Boniface sowie auf den unerfahrenen Keke Topp, die beide bisher ohne Saisontor dastehen – eine riskante Fehleinschätzung, die nun auf dem komplizierten Winter-Transfermarkt irgendwie behoben werden muss. Für Boniface ist die sportlich aktive Werder-Zeit sogar schon wieder vorbei, weil schwerwiegende Knieprobleme weitere Einsätze verhindern.

Transfer-News: Werder Bremen muss bei der Mittelstürmer-Suche umdenken

An diesem Donnerstag entscheidet sich, ob sich der Nigerianer, der noch bis Saisonende von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen ist, operieren lässt oder nicht. Längst dürfte hinter den Kulissen über eine vorzeitige Auflösung des Leihverhältnisses mit Leverkusen gesprochen werden. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Izzy Poles/News Images

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