Belgier über die Zukunft

„Premier League? Vielleicht kann man da nicht nein sagen“: Werder-Profi Lynen über England-Traum

Senne Lynen fühlt sich wohl beim SV Werder Bremen, doch England wäre für ihn nochmal verlockend. So denkt er über einen möglichen Wechsel in die Premier League.

Bremen – Fußball-Weltstar Cristiano Ronaldo ist nicht gerade als Philosoph bekannt, doch der inzwischen 40-jährige Portugiese war es einst, der dann doch recht tiefgründig festhielt: „Träume sind nicht das, was du im Schlaf siehst. Träume sind das, was dich nicht schlafen lässt.“ Wie es um die Nachtruhe von Senne Lynen bestellt ist, ist nicht überliefert, wenngleich der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden ist und unlängst verraten hat, dass ihn der neuerliche Nachwuchs ordentlich auf Trab hält. Doch Ronaldos Worte spielten ohnehin mehr auf den eigenen Antrieb an, immer noch mehr in der Karriere erreichen zu wollen. Auch Lynen hat noch Wünsche und Ziele für seine Laufbahn, eine Nominierung für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes etwa. Auch ein Gastspiel in England klingt für ihn verlockend. Doch alles zu seiner Zeit.

Senne Lynen von Werder Bremen kann sich eines Tages einen Wechsel in die englische Premier League vorstellen.

Wechselt Senne Lynen eines Tages von Werder Bremen in die Premier League? „Kann da vielleicht nicht nein sagen“

„Ich sehe mich im Moment sehr gerne bei Werder“, betont der 26-Jährige. „Ich habe hier nicht grundlos meinen Vertrag verlängert.“ Erst im vergangenen Sommer setzte Senne Lynen seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier, obwohl er zuvor ohnehin noch bis 2027 an den SV Werder Bremen gebunden war. Doch dem Sechser gefällt es eben an der Weser, weshalb ein baldiger Wechsel derzeit auch nicht wirklich in seinem Kopf herumschwirrt, wie er erzählt. Lynen meint aber auch: „Klar, wenn irgendwann mal die Premier League anklopft, dann schaut man sich das natürlich an und kann da vielleicht nicht nein sagen – sowohl ich als auch Werder als Verein.“

Derzeit bewegen Senne Lynen aber andere Dinge. Das Abschneiden mit Werder Bremen und die eigenen Leistungen zum Beispiel. Die bisherigen 15 Saisonpartien bewertet er für sich persönlich als „nicht so super“ und ergänzt: „Ich fühle mich mitverantwortlich, wenn die Mannschaft nicht funktioniert. Ich hoffe deshalb, dass ich es besser mache im neuen Jahr.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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