Werder-Transfer-News
Sommer-Transfer wird konkreter: Dieser Top-Club jagt Werder-Juwel Karim Coulibaly
Karim Coulibaly dürfte Werder Bremen im Sommer verlassen - nach DeichStube-Infos macht jetzt ein Top-Club im Werben um das Abwehrtalent Ernst!
An den vergangenen vier Spieltagen konnte er verletzungsbedingt nur zuschauen, gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) ruhen die Hoffnungen des SV Werder Bremen nun wieder auf Karim Coulibaly. Rechtzeitig vor dem Saison-Schlussspurt steht der 18-jährige Innenverteidiger wieder zur Verfügung – im Abstiegskampf soll er die Bremer Defensive sicherer machen. Auch unabhängig vom Ausgang der Saison ist längst klar, dass Coulibaly den Osterdeich im Sommer verlassen wird. Darauf haben sich Verein und Spielerseite verständigt. Gleich mehrere Top-Clubs buhlen um die Dienste des Bremer Abwehrjuwels – jetzt wird der erste große Name bekannt.
Nach DeichStube-Informationen hat Paris Saint-Germain gesteigertes Interesse an einer Verpflichtung von Werder Bremens Karim Coulibaly
Nach Informationen der DeichStube zeigt der französische Serienmeister Paris Saint-Germain gesteigertes Interesse an einer Verpflichtung Coulibalys und hat den Senkrechtstarter schon wiederholt live vor Ort beobachten lassen. Bei PSG-Trainer Luis Enrique steht der Innenverteidiger ganz weit oben auf dem Wunschzettel für die kommende Saison. Kontakt zwischen PSG und der Spielerseite soll es bereits gegeben haben, gegenseitige Vorstellungen wurden dabei ausgetauscht. Ein offizielles Angebot von PSG liegt dem SV Werder Bremen noch nicht vor. Vorab müsste Karim Coulibaly, der jüngst erstmals für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert wurde, auch sein Go für einen Wechsel in die französische Hauptstadt geben.
Final festgelegt hat sich Karim Coulibaly in seiner Zukunftsplanung noch nicht, schließlich stehen ihm mehrere Türen offen. Verständlich, dass er vor dem entscheidenden Karriereschritt sorgsam abwägt – auch wenn Werder Bremen gerne zeitnah Klarheit hätte. Wie zu erfahren ist, würden die Grün-Weißen den Deal nur ungern bis weit in den Sommer auf dem Tisch liegen haben, weil es die eigenen Personalplanungen hemmen würde.
Neben Paris Saint-Germain haben Karim Coulibaly auch andere namhafte Vereine auf der Liste. Die Interessenten kommen dabei aus dem In- und Ausland. Allein in England sollen mehrere Clubs interessiert sein, auch in Spanien hat der 1,91 Meter große Linksfuß einen Markt. Was dem SV Werder Bremen wiederum nur recht sein kann. Gegen ein Wettbieten hätte der Club ganz sicher nichts - zumal Coulibalys Vertrag keine Ausstiegsklausel beinhaltet, die Ablöse also frei verhandelt werden kann.
Transfer von Karim Coulibaly könnte Werder Bremen eine Ablösesumme zwischen 40 und 50 Millionen Euro bescheren
Gerade erst wurde der Marktwert von Karim Coulibaly durch das Branchenportal „transfermarkt.de“ von 20 auf 22 Millionen Euro nach oben korrigiert, womit er seinen Status als wertvollster Spieler des Bremer Kaders in seiner ersten Bundesligasaison weiter ausgebaut hat. Werders Chancen stehen also mehr als gut, den bisher teuersten Spielerverkauf der Clubgeschichte – 2007 wechselte Diego für 27 Millionen Euro zu Juventus Turin – deutlich toppen zu können. Innerhalb der Branche ist zu erfahren, dass die mögliche Ablöse bei einem Coulibaly-Transfer mittlerweile mit einer Summe zwischen 40 und 50 Millionen beziffert wird. Geld, mit dem sich der SV Werder Bremen im Sommer wirtschaftlich und somit auch sportlich ganz neu aufstellen könnte. Ein Abstieg aus der Bundesliga dürfte die Summe allerdings empfindlich drücken.
Acht Spieltage hat Werder Bremen noch Zeit, dieses Szenario zu verhindern. Ab sofort dann auch wieder mit einem einsatzbereiten Karim Coulibaly, der seine Abschiedstournee am Samstag beim Bremer Auswärtsspiel in Wolfsburg (live im TV) starten wird. (dco)
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