Werder schlägt Wolfsburg

Big Points im Abstiegskampf: Njinmah und Backhaus lassen Werder Bremen beim VfL Wolfsburg jubeln

Sieg! Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 27. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg mit 1:0 (0:0) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.

Wolfsburg – Big Points für Werder Bremen im Kellerduell! Im so wichtigen Auswärtsspiel gegen den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune dank eines Treffers von Justin Njinmah (68.) einen knappen 1:0 (0:0)-Erfolg, was für dringend benötigte Punkte im Kampf gegen den Abstieg sorgte. Zumindest bis Sonntag sind die Bremer mit nunmehr 28 Zählern wieder auf Rang 13 geklettert und haben die Niedersachsen in der Tabelle auf sieben Zähler distanziert.

Justin Njinmah (M.) feiert mit Marco Grüll (l.) sein Tor für den SV Werder Bremen, das den Sieg gegen den VfL Wolfsburg bedeutete.

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: Ultras fehlen nach Ärger mit Ordnern und Polizei im Stadion

Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Mainz in der Vorwoche hatte Daniel Thioune seine Startelf auf drei Positionen verändert. Niklas Stark rutschte anstelle des verletzten Julian Malatini (Saisonaus nach Syndesmosebandriss) in die Startelf des SV Werder Bremen. Für den gelb-gesperrten Jens Stage rückte Samuel Mbangula nach überstandener Verletzung in die Anfangsformation gegen den VfL Wolfsburg. Der Belgier bekleidete im neuen 4-4-2-System die linke Außenbahn. Im Angriff verdrängte Justin Njinmah den zuletzt unglücklich agierenden Keke Topp auf die Bank und bildete eine Doppelspitze mit Romano Schmid.

Ohne die Unterstützung ihrer Ultras, die nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Ordnern und der Wolfsburger Polizei im Vorfeld der Partie, geschlossen auf den Support des Teams verzichteten und die Volkswagen Arena schon vor dem Anpfiff verlassen hatten, startete Werder Bremen durchaus schwungvoll in die Partie. Ein erster Torschussversuch von Schmid flog allerdings deutlich über das Gehäuse (6.). Kurz darauf kam Werder nach einem Foul an Grüll an der Strafraumkante zu einer Doppelchance. Einen strammen Freistoß von Cameron Puertas ließ VfL-Wolfsburg-Keeper Kamil Grabara vor die Füße von Yukinari Sugawara klatschen – der Nachschuss des Japaners war aber sichere Beute für den Schlussmann.

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: Justin Njinmah trifft zur schmeichelhaften Führung

Nach einer guten Viertelstunde trat auch der VfL Wolfsburg erstmals gefährlich in Erscheinung: Nach einer Ecke von Christian Eriksen zwang Stürmer Jonas Wind Werder-Keeper Mio Backhaus per Kopf zu einer guten Parade (15.). Danach verflachte die Partie zunächst zusehends, auf beiden Seiten passierte offensiv herzlich wenig, weil beide Teams das letzte Risiko scheuten. Kurz vor der Pause prüfte dann Eriksen mit einem Freistoß aus 30 Metern erneut Backhaus, der den Ball über die Latte lenkte (44.). Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, flankte Wolfsburgs Konstantinos Koulierakis von links in den Sechzehner, wo Jesper Lindström zur Direktabnahme ansetzte, die der starke Mio Backhaus mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte (45.+1). So ging es im Kellerduell torlos in die Kabinen.

Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel erwischte Werder Bremen den besseren Start, war das etwas aktivere Team, während der VfL Wolfsburg, der seit neun Spielen auf einen Sieg wartet, sich weitgehend aufs Kontern beschränkte. Das Problem: Bremer Torschüsse, geschweige denn Chancen gab es nicht. Und so gingen auf der Gegenseite beinahe die „Wölfe“ in Führung, weil Mohamed Amoura Stark auf links einfach stehen ließ, seinen Abschluss aus spitzem Winkel aber hauchzart am langen Eck vorbeischlenzte (61.). Unmittelbar danach war die Partie für Stark beendet. Thioune wechselte doppelt und brachte Karim Coulibaly für den angeschlagenen Routinier, sowie Felix Agu für den glücklosen Mbangula. Dieser Wechsel zahlte sich direkt aus, weil Bittencourt den durchstartenden Agu im Strafraum bediente und dessen von Belocian abgefälschte Hereingabe bei Justin Njinmah landete. Der Stürmer fackelte nicht lange und traf per Flachschuss den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor klatschte (68.). Mit dem ersten Torschuss der zweiten Hälfte traf der SVW zur etwas schmeichelhaften Führung.

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: SVW feiert ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf

In der Folge rannte der VfL Wolfsburg wütend an, blieb gegen aufopferungsvoll verteidigende Bremer aber glücklos. Sechs Minuten vor Schluss brachte Thioune noch Salim Musah für Torschütze Njinmah in die Partie, um den Sieg abzusichern. Und der Youngster setzte sich in der fünfminütigen Nachspielzeit stark gegen Wolfsburgs Jenz durch, der sich nur mit einem Foul zu helfen wusste und von Schiedsichter Benjamin Brand folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (90.+3). Kurz darauf war Schluss und der enorm wichtige Dreier im Kampf um den Klassenerhalt eingetütet. Für Werder Bremen geht es nun erstmal in die Länderspielpause, ehe am Karsamstag (15.30 Uhr) das Heimspiel gegen RB Leipzig um Ex-Werder-Trainer Ole Werner ansteht. (mwi)

SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Stark (61. Coulibaly), Friedl, Deman – Bittencourt (90.+5 Schmetgens), Puertas, Schmid – Njinmah (84. Musah), Grüll, Mbangula (61. Agu)

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

SV Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Alle Tore, News und Highlights vom Bundesliga-Abstiegskampf-Kracher heute live im Live-Ticker. Endstand: 1:0 für Werder.

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90.+7: Schluss! Werder schlägt Wolfsburg mit 1:0 und holt ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Bremer haben nun ein Polster von sieben Punkten auf den direkten Konkurrenten auf Platz 17. Gleichzeitig hat Werder zumindest bis zum morgigen Spiel des FC St. Pauli gegen Freiburg vier Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche noch einen schönen Abend! In Kürze folgt hier der Spielbericht sowie zeitnah in der DeichStube alles Weitere zum Spiel!

90.+5: Wechsel bei Werder: Schmetgens kommt für Bittencourt.

90.+4: Majer kommt nach Zweikampf im Strafraum zu Fall, aber das war viel zu wenig. Kein Elfmeter. Backhaus schlägt den Ball weg, weil Majer liegen bleibt, doch Wolfsburg spielt weiter. Einen Ertrag hat das aber nicht. Nun sieht Majer wegen Meckerns Gelb!

90.+2 Gelb-Rot für Jenz! Werder in Überzahl! Sugawara erobert in der eigenen Hälfte stark den Ball und schlägt den Ball nach vorne zu Musah, der sich gegen Jenz behauptet. Der bereits verwarnte Wolfsburger weiß sich nur noch mit einem taktischen Foul zu helfen und sieht folgerichtig die Ampelkarte!

90.+2: Grüll foult Daghim nahe der Seitenline. Nochmal Freistoß. Die Hereingabe von Eriksen segelt in den Strafraum – doch Backhaus packt zu!

90.+1: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit

90. Min: Friedl verfehlt eine Wolfsburger Flanke von der linken Seite und dann ist Belocian überrascht. Der Ball prallt ans Schienbein des Wolfsburgers und landet im Toraus.

89. Min: Werder steht jetzt nur noch hinten drin.

87. Min: Eriksen führt aus, die Mauer fälscht ab. Ecke! Nach dieser kann Werder erst klären und bei der zweiten Welle entscheidet Schiri Brand auf Offensivfoul gegen Backhaus.

86. Min: Musah geht viel zu ungestüm in den Zweikampf und verursacht durch ein Foul einen Freistoß 18 Meter vor dem Tor...

Werder im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Schlussphase! Rettet Werder die knappe Führung ins Ziel?

85. Min: Die – trotz der fehlenden Ultras – lauten Werder-Fans machen jetzt nochmal richtig Stimmung – und Thioune wechselt: Musah kommt für Torschütze Njinmah

83. Min: Bittencourt, der gerade schon einen herausgeholten Einwurf gefeiert hat, zieht nun ein Foul. Das sind wertvolle Sekunden für die Bremer!

82. Min: Eine Ecke für Wolfsburg können erst Grüll und dann Njinmah klären.

80. Min: Doppelwechsel bei Wolfsburg: Arnold und Daghim sind für Maehle und Souza neu dabei.

79. Min: Schmid bedient Njinmah auf dem rechten Flügel. Der Torschütze sieht im Rückraum den völlig blanken Deman, bei dem der erste Kontakt aber nicht stimmt. So braucht der Belgier einen weiteren, woraufhin sein Schuss zur Ecke geblockt wird. Diesen klären die Wölfe zunächst, aber im Rückraum lauert Schmid, der das Leder nicht voll trifft und am Tor vorbeischießt.

77. Min: Maehle spielt eine flache Hereingabe und findet Majer, der den Ball unbedrängt über das Tor schießt. Glück gehabt, Werder!

76. Min: Die Wölfe erobern gegen Schmid den Ball und versuchen schnell umzuschalten, doch erst Puertas, dann Grüll und schließlich Friedl gehen beherzt dazwischen. Der Einsatz der Bremer stimmt!

75. Min: Werder steht für den Moment sehr tief. Das wird eine ganz kribbelige Schlussviertelstunde + X!

73. Min: Wechsel bei Wolfsburg: Majer und Shiogai ersetzen Wind und Amoura.

71. Min: Dieser Treffer hatte sich überhaupt nicht angebahnt. Zwar feuern auch die Gastgeber hier kein Offensivfeuerwerk ab, doch Werder hatte im zweiten Durchgang zuvor gar keine Torchance. Sei es drum, Werder führt!

Werder im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Tooooor! Justin Njinmah lässt SVW jubeln

68. Min: Toooooor für Werder! Njinmah macht das 1:0! Bittencourt spielt einen tiefen Ball auf Agu, der flanken will. Jenz fälscht den Ball aber ab, wodurch die Kugel bei Njinmah landet. Der zieht halbrechts im Strafraum ab und trifft mit seinem Flachschuss ins linke Eck. Auch der Schuss war noch abgefälscht worden – und ich habe auf der Haupttribüne eine Bierdusche abbekommen. „Herrlich“

67. Min: Werder macht wieder mehr fürs Spiel und lässt den Ball laufen. Chancen bleiben bislang aber weiterhin aus.

65. Min: Auch Wolfsburg wechselt: Lindström hat Feierabend, Wimmer ist neun dabei.

64. Min: Coulibaly sortiert sich wie erwartet links neben Friedl in der Innenverteidigung ein, Agu geht links für Mbangula auf den Flügel, spielt also offensiver als gewöhnlich!

61. Min: Doppelwechsel: Coulibaly und Agu feiern ihr Comeback und ersetzen den angeschlagenen Stark und den unauffälligen Mbangula.

60. Min: Fast die VfL-Führung! Amoura dribbelt links in den Strafraum und läuft Stark davon, der mitten im Duell anfängt zu humpeln. Amoura schlenzt den Ball aus spitzem Winkel dann vorbei, doch Stark bleibt liegen und muss behandelt werden.

59. Min: Schmid schnappt sich im Mittelfeld die Kugel und will den startenden Njinmah schicken, doch das Zuspiel gerät zu ungenau. Da wäre mehr drin gewesen.

58. Min: Jetzt setzt Werder, allen voran Njinmah, den VfL mal unter Druck – und wird belohnt. Der Befreiungsschlag landet im Seitenaus. Werder hat die Kugel zurück.

56. Min: Wolfsburg kombiniert sich nach vorne und Werder ist immer einen Schritt zu spät. Am Ende wirft sich Stark aufopferungsvoll in den Schuss von Eriksen. Die Wölfe werden hier wieder – ich bitte um Entschuldigung – bissiger!

54. Min: Stark hat sich im Mittelfeld wehgetan und bleibt kurz liegen. Es scheint aber weiterzugehen.

53. Min: Nach dieser ist der Wolfsburger Schlussmann da und klärt. Im Gegenangriff natzt Lindström Friedl, doch der Bremer Kapitän kämpft sich zurück und holt im Zweikampf den Abstoß raus.

52. Min: Werder setzt Wolfsburg unter Druck und erzwingt so einen ungenauen Rückpass, den Grabara nicht erreicht. Nächste Ecke für Werder.

50. Min: Werder ist hier nun aktiver als noch unmittelbar vor der Pause.

47. Min: Grüll will von rechts flanken, wird aber geblockt. Ecke! Die bringt nichts ein.

Werder im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Die zweite Halbzeit läuft – Werder-Ultras nach Polizei-Einsatz nicht im Stadion

46. Min: Anpfiff! Weiter geht‘s! Beide Mannschaften haben nicht gewechselt.

16.32 Uhr: Die Mannschaften sind zurück auf dem Rasen. Gleich geht‘s weiter...

16.25 Uhr: Die Fanhilfe Bremen hat sich nun auch zum Fan-Vorfall geäußert: Sie berichtet von gezielten Schlägen der Polizei sowie einem aggressiven Vorgehen gegen eine größere Gruppe von Fans. Zudem seien bereits erste Verletzungen, darunter Platzwunden bekannt. Zur Vollständigkeit: Bereits während des Spiels hatten die Wolfsburger Infos geteilt: Laut VfL-Angaben gab es im Bereich des Gästeeingangs nach einem Versuch, nicht erlaubte Fanmaterialien einzuschmuggeln, einen massiven Angriff auf Wolfsburger Ordner. Anschließend folgte eine polizeiliche Maßnahme gegen Fans von Werder Bremen. Deshalb habe sich die Bremer Fanszene wohl dazu entschieden, das Stadion zu verlassen.

16.19 Uhr: Puuuh... Werder startet auch ohne viele fehlenden Fans ordentlich und hat erste Möglichkeiten, doch sowohl Puertas mit seinem Freistoß als auch Abstauber Sugawara scheitern an Keeper Grabara. Mit fortlaufender Spieldauer gewinnt der VfL immer mehr an Oberhand und kommt vor allem nach Eriksen-Ecken gefährlich vors Bremer Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Werder dann Glück, dass Lindström nur die Latte trifft. Zudem müssen sich die Grün-Weißen bein Backhaus bedanken, der die Fingerspitzen noch am Ball hatte. Werder muss sich steigern, gleich geht‘s weiter!

45.+2: LATTE! Lindström donnert den Ball aus 17 Metern an den Querbalken. Glück für Werder! Doch auch Backhaus war am Ball noch mit den Fingerspitzen dran, richtig starke Aktion vom Schlussmann! Dann ist Halbzeit.

45.+1: Es gibt eine Minute Nachspielzeit – und der VfL kommt nochmal...

45. Min: Nach dieser ist der Keeper gleich zwei Mal zur Stelle und faustet den Ball raus. Vorne verliert dann Schmid in guter Position den Ball, doch weil Werder nachsetzt, bleiben die Grün-Weißen in Ballbesitz.

44. Min: Nach Deman-Foul gibt es Freistoß für Wolfsburg aus gut 30 Metern. Eriksen versucht es direkt, doch Backhaus klärt den zentralen Schuss zur Ecke.

43. Min: Auch auf der anderen Seite schreitet Eriksen zur Tat. Nach zu kurzer Abwehr des bedrängten Backhaus kann Werder klären, doch Wolfsburg unterbindet den Konter frühzeitig mit einer guten Rückwärtsbewegung.

42. Min: Wolfsburg kombiniert sich nach vorne und setzt auch nach Ballverlust nach. So erkämpfen sich die Gastgeber den nächsten Eckball – jetzt erstmals von links.

39. Min: Wind kommt nach der Eriksen-Hereingabe an den Ball, doch Backhaus ist da und leitet den Konter ein. Njinmah sprintet durchs Mittelfeld und wird von Jenz unfair gestoppt. Gelbe Karte!

38. Min: Friedl geht am zweiten Pfosten auf Nummer sicher und klärt eine Amoura-Hereingabe zur Ecke.

36. Min: Zurück zum Sportlichen: Da nimmt der Druck des VfL auf den Bremer Spielaufbau, so richtig gallig ist das aber auch nicht. Dennoch: Werder bekommt hier mehr und mehr Probleme und verzeichnet immer weniger Spielanteile.

34. Min: Neue Info zum Fan-Ärger: Laut VfL-Angaben gab es im Bereich des Gästeeingangs nach einem Versuch, nicht erlaubte Fanmaterialien einzuschmuggeln, einen massiven Angriff auf Wolfsburger Ordner. Anschließend folgte eine polizeiliche Maßnahme gegen Fans von Werder Bremen. Deshalb habe sich die Bremer Fanszene wohl dazu entschieden, das Stadion zu verlassen. Laut „Sky“ stehen zudem mehrere hundert Werder-Fans immer noch vor dem Stadion. Weitere Infos dazu folgen natürlich im Laufe des Tages.

33. Min: Njinmah startet auf dem rechten Flügel durch und legt zurück auf Grüll, der das ungenaue Zuspiel nur gerade noch auf Bittencourt ablegen kann. Dessen Schuss geht deutlich drüber.

32. Min: Puertas lässt sich im Aufbau jetzt immer wieder zurückfallen, um das Spiel zu sortieren. Doch bei den Bremern häufen sich zuletzt die ungenauen Zuspiele.

31. Min: Backhaus wird angelaufen und spielt dann einen ungenauen Ball ins Seitenaus. Aus dem Einwurf macht der VfL aber nichts und Werder hat die Kugel zurück.

30. Min: Abgesehen von der Standardsituation kam vom VfL offensiv bisher wenig, aber: Auch der letzte gefährliche Bremer Angriff ist eine Weile her. Insgesamt ist es eine ausgeglichene Partie. Jetzt sucht Eriksen Kumbedi mit einem Steilpass, doch das Zuspiel gerät etwas zu lang.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Ausgeglichenes Spiel

27. Min: „Steht auf für den SVW“ schallt es durchs Stadion. Und zahlreiche Bremer erheben sich fernab des Gästeblocks.

26. Min: Nächste Ecke für Wolfsburg von Eriksen. Am Ende köpft Amoura am Tor vorbei, doch der VfL-Akteur hatte sich gegen Sugawara ohnehin aufgestützt und wurde folgerichtig zurückgepfiffen.

24. Min: Nach einem Wolfsburger Freistoß macht Backhaus das Spiel schnell und sucht Njinmah, doch weil ein Wolfsburger neben den Ball haut, scheint der Bremer überrascht und verfehlt selbst das Leder.

23. Min: Werder lässt den Ball laufen, bis Mbangula und Puertas am gegnerischen Strafraum eine Idee haben. Letzterer bedient dann Njinmah, der aus unvorteilhaftem Winkel zu hektisch abschließt – deutlich daneben.

21. Min: Szenenapplaus für Backhaus! Ein abgefälschter Amoura-Schuss trudelt in Richtung Toraus, doch Backhaus hechtet hinterher, hält den Ball im Spiel und verhindert so die Ecke.

19. Min: Friedl spielt einen viel zu ungenauen Pass genau in den Fuß von Wolfsburgs Kumbedi, der plötzlich viel Wiese vor sich hat. Schmid arbeitet aber gut nach hinten und schnappt sich die Kugel. Glück gehabt!

17. Min: Mega-Chance! Eriksen bringt den Ball perfekt auf Wind, der flach in Richtung rechtes Eck köpft. Backhaus reagiert glänzend und pariert. Nach einer weiteren Eriksen-Hereingabe klärt Stark per Kopf.

15. Min: Wolfsburg kombiniert sich durchs Mittelfeld und sucht dann Lindström mit einem Steckpass. Zum Glück hat Friedl aufgepasst und kann den Ball abfangen. Das wäre gefährlich worden. Jetzt klärt Deman mit beherzter Grätsche im Strafraum gegen Kumbedi. Ecke für den VfL.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Cameron Puertas und Yukinari Sugawara mit Bremer Doppelchance

12. Min: Puertas! Der Mittelfeldspieler versucht es, doch Grabara kann parieren. Den Abpraller nimmt Sugawara halbrechts im Strafraum direkt, doch wieder ist der Wolfsburger Schlussmann zur Stelle!

11. Min: Ein Wolfsburger spielt einen üblen Fehlpass genau in die Füße von Grüll, der zentral Richtung Strafraum läuft und dort von den Beinen geholt wird. Freistoß aus zentraler Position, 17 Meter vor dem Tor...

10. Min: Puertas schlägt den Ball gut in Richtung ersten Pfosten, wo Bittencourt völlig frei hochsteigt, allerdings gut zehn Zentimeter zu klein ist. Aus der zweiten Welle versucht es Mbangula mit einer Hereingabe, doch wieder ist der VfL dazwischen.

10. Min: Auch Werder lässt den Ball laufen, nach Stark-Zuspiel räumt Koulierakis dann aber Grüll nahe der Seitenlinie weg. Es gibt Freistoß für Werder von Höhe der Strafraumkante.

8. Min: Nach dem etwas wilden Beginn beruhigt sich das Spiel nun. Wolfsburg setzt auf Ballbesitz, spielt nun aber einen unsauberen Ball. Es gibt Einwurf für Werder. Danach hat es Sugawara zu eilig mit einem langen Ball in Richtung Njinmah, den der Stürmer allerdings nicht erreichen kann.

6. Min: Mbangula setzt den hinterlaufenen Deman ein, der eine Flanke ins Zentrum schlägt. Schmid kommt an den Ball, trifft das Leder unter Gegnerdruck aber nicht richtig. Deutlich drüber, dennoch: gute Aktion.

4. Min: Nach kurzer Behandlung geht es weiter. Die Ecke kommt von Puertas, doch Kumbedi klärt. Wolfsburg kann kontern, spielt aber nicht zielstrebig genug. Am Ende spielt Wind zu ungenau in Richtung von Maehle. Abstoß.

3. Min: Grüll erhält auf der rechten Seite den Ball und geht ins Dribbling., doch Koulierakis klärt zur Ecke. Bis zur Ausführung dauert es aber noch. Bittencourt hat sich nach einem Zweikampf mit Lindström verletzt und liegt nahe der Mittellinie in der eigenen Hälfte am Boden.

2. Min: Bei all dem Fan-Durcheinander ist das im Vorlauf untergegangen: Leo Bittencourt absolviert heute sein 300. Bundesliga-Spiel!

1. Min: Njinmah wird von Deman auf die Reise geschickt und hebt den Ball links in den Strafraum, wo er den mitgelaufenen Schmid erwartet hatte. Der stand jedoch weiter im Zentrum – Wolfsburg kann klären.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Das Spiel läuft – viele SVW-Fans fehlen

1. Min: Anpfiff! Wolfsburg stößt an, das Spiel läuft!

15.28 Uhr: Zahlreiche Werder-Fans scheinen tatsächlich direkt vorm Stadion zu stehen. Mal schauen, ob sie noch reinkommen.

15.27 Uhr: Da kommen die Mannschaften. Auch die dezimierten Bremer Fans haben hier gerade ordentlich Stimmung gemacht. Pünktlich zum Einlaufen sind aber auch die VfL-Anhänger erwacht.

15.26 Uhr: Schiedsrichter ist heute übrigens Benjamin Brand. Gleich dürfte der junge Mann aus Schwebheim die Mannschaften aufs Feld führen.

15.24 Uhr: Bevor es hier gleich losgeht, nochmal ein Blick beziehungsweise Ohr auf den Bremer Trainer. Daniel Thioune sagte vor Anpfiff bei Sky: „Wir haben in den Wochen davor ausgeteilt, jetzt mussten wir einmal was einstecken. Wir hoffen, dass es ein Wachrüttler war.“

15.22 Uhr: Noch ein Blick auf die Tribüne: Von „ausverkauft“, wie es der VfL vermeldet hat, ist das hier meilenweit entfernt. Obwohl im Gästeblock zahlreiche Bremer fehlen, sind die Löcher auf der Heim-Tribüne schätzungsweise noch größer. Ich erlaube mir daher eine kleine Meinung zum Ticket-Vorgehen der Wolfsburger: Es reimt sich auf reinlich...

15.20 Uhr: An der Stelle noch ein ungefragter Service-Hinweis: Die VfL-Lieder bestechen nicht gerade durch besondere Lyrik. Hier ein kleiner Auszug eines gerade abgespielten Songs: „Wir sind die Jungs von der Aller, ja wir sind der aller, aller, allergrößte Knaller. Wir sind die Jungs auf dem grünen Rasen, die jede Woche zur Attacke blasen.“ Nunja, muss ja jeder selbst wissen...

15.17 Uhr: Übrigens: In einigen Bereichen des Stadions, die nicht zum Gästeblock gehören, sind auch zahlreiche Werder-Fans.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Wieder Fan-Ärger? SVW-Ultras nicht im Stadion

15.15 Uhr: Es scheint so, als wären einige Werder-Fans von der Polizei festgesetzt worden. Das genaue Ausmaß ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ersichtlich. Wir bleiben da natürlich dran. Trotzdem wurde die Bremer Mannschaft gerade lautstark von den mitgereisten Fans, die es ins Stadion geschafft haben, in die Kabine verabschiedet.

15.05 Uhr: Ein etwas verwunderlicher Anblick: Der Gästeblock ist noch ziemlich leer. Bisher sind keine Fahnen oder weitere Fan-Utensilien zu sehen. Schauen wir mal, ob sich der Block noch füllt. Im Voraus hatte es ja reichlich Gesprächsbedarf wegen der Ticketvergabe vor diesem Duell gegeben. Um hier ein Bremer Heimspiel zu verhindern, hatte der VfL erstmals eingeführt, dass es keinen freien Ticketverkauf gibt. Stattdessen konnten lediglich Mitglieder und Dauerkarteninhaber Karten ordern. Als dann zahlreiche Werder-Fans eine VfL-Mitgliedschaft abgeschlossen haben, um sich Tickets zu sichern, verschärfte der VfL die Regeln und entschied, dass diese Mitgliedschaft bereits vor einem gewissen Stichtag abgeschlossen werden musste. Bei allem Verständnis für die Sorge einer Werder-„Invasion“ mutet das schon etwas seltsam an.

15 Uhr: Das heutige Spiel ist tabellarisch enorm wichtig. Der VfL liegt vier Zähler hinter Werder auf dem Abstiegsplatz 17. Bedeutet: Gewinnen die Bremer heute, hätte man ein komfortables Sieben-Punkte-Polster. Bei einer SVW-Niederlage würde es dagegen richtig eng werden. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt derweil nur einen Zähler. Dort steht der FC St. Pauli, der erst morgen den SC Freiburg ermpfängt.

14.50 Uhr: Interessant übrigens: Bei den letzten vier Aufeinandertreffen im deutschen Oberhaus wechselten sich die Clubs mit dem Siegen jeweils ab. Nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel müsste dieser Gesetzmäßigkeit nach heute also eine Werder-Niederlage folgen. Aber wie sagte gefühlt jeder Fußball-Trainer schon? Serien sind dafür da, gebrochen zu werden. Hoffen wir mal, dass es heute so weit ist!

14.45 Uhr: Kein Vorlauf ohne Statistiken: Werder gegen Wolfsburg – die Bilanz ist aktuell exakt gleich: Beide Teams gewannen je 22 Bundesliga-Partien, elf endeten unentschieden. Sogar nach Toren sind beide exakt gleichauf: 98:98.

14.40 Uhr: Im Angriff des SV Werder sollen heute dagegen Justin Njinmah, Marco Grüll und Samuel Mbangula wirbeln. Daniel Thioune setzt also anders als Dieter Hecking nicht auf einen klassischen Neuner. Mbangula feiert unterdessen sein Comeback, nachdem er zuvor zwei Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung verpasst hatte. Für 90 Minuten wird es beim dribbelstarken Flügelspieler aber sicherlich noch nicht reichen...

14.35 Uhr: Jener Jonas Wind ist in dieser Saison noch torlos, in der vergangenen Spielzeit netzte er aber immerhin neun Mal. Bei so manchem Werder-Fan mag es gerade klingeln... Jonas Wind? Da war doch was! Richtig, der 27-Jährige war in der Saisonvorbereitung beim Werder-Testspiel gegen Udine gesichtet worden. Manch einer vermutete daraufhin gar einen bevorstehenden Transfer. Tatsächlich besuchte Wind aber nur seinen Bremer Kumpel Jens Stage. Letzterer fehlt wie bereits erwähnt heute derweil gelbgesperrt.

14.30 Uhr: Im Vergleich zum 1:1 des VfL gegen die TSG Hoffenheim nimmt Trainer Dieter Hecking also nur eine Veränderung vor: Jonas Wind stürmt anstelle von Dzenan Pejcinovic. Der Däne steht damit erstmals seit dem 8. Spieltag wieder in der Anfangsformation, zwischenzeitlich war Wind mehrere Monate mit einer Oberschenkelverletzung ausgefallen. Gegen Hoffenheim hatte er zuletzt sein Comeback gegeben.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Die Aufstellungen sind da – Saison-Aus für Karl Hein!

14.25 Uhr: Und auch die Startelf des VfL Wolfsburg liegt uns vor – so sieht sie aus: Grabara – Belocian, Jenz, Koulierakis – Kumbedi, Eriksen, Souza, Maehle – Lindström, Amoura, Wind. Auf der Bank sitzen zunächst: Müller, Vavro, Arnold, Gerhardt, Majer, Wimmer, Shiogai, Daghim, Pejcinovic.

14.20 Uhr: Somit sitzt in Markus Kolke heute der 3. Torwart des SV Werder Bremen auf der Ersatzbank. Außerdem nehmen dort folgende Spieler Platz: Coulibaly, Schmetgens, Agu, Schmidt, Covic, Musah, Topp. Insgesamt nimmt Daniel Thioune also drei Veränderungen in der Startelf vor: Stark kehrt nach seiner Verletzung zurück und ersetzt den nun wiederum verletzten Malatini in der Innenverteidigung. Außerdem starten Njinmah und Mbangula für den gesperrten Stage und den zuletzt glücklosen Topp. Schmid dürfte derweil eine Reihe nach hinten auf die Stage-Position gehen.

14.18 Uhr: Moin aus der Volkswagen Arena! Die DeichStube ist vor Ort und hat soeben die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen erfahren. Diese Mannschaft schickt Trainer Daniel Thioune gegen den VfL Wolfsburg ins Rennen: Backhaus – Sugawara, Stark, Friedl, Deman – Bittencourt, Puertas, Schmid – Njinmah, Grüll, Mbangula. Karl Hein sitzt verletzungsbedingt indes heute nicht auf der Bank – und wird es auch in dieser Saison nicht mehr tun. Wie die Bremer soeben verkündet haben, muss der Keeper sich wegen einer Verletzung am Daumen operieren lassen.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg. Anpfiff des Bundesliga-Duells ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr in der Wolfsburger Volkswagen Arena, der Live-Ticker startet bereits gegen 14.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights vom wichtigen Werder-Auswärtsspiel gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Boxkampf gegen Lehrmeister: Werder Bremens Daniel Thioune und VfL Wolfsburgs Dieter Hecking verbindet besondere Geschichte

Werder Bremen spielt am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen den VfL Wolfsburg. Der Vorbericht zum Abstiegskampf-Kracher.

Den Tag versaut hatte der SV Werder Bremen beiden Männern. Aber ganz gehörig. Immerhin waren Daniel Thioune und Dieter Hecking ihrem großen Ziel schon sehr nahe gewesen – das Weserstadion verließen sie dennoch als Verlierer. Mit dem VfB Lübeck hatten der Spieler Thioune und der Trainer Hecking eine denkbar bittere 2:3-Niederlage im DFB-Pokalhalbfinale kassiert, nach Verlängerung, in der die Gäste zwischenzeitlich mit 2:1 geführt hatten. Ziemlich lange her ist das, 22 Jahre. Vergessen wird Werders heutiger Cheftrainer Daniel Thioune das Spiel aus dem März 2004 aber nie mehr. „Das war nicht so schön für uns. Werder hatte damals eine sensationelle Mannschaft“, sagt der 51-Jährige, der in seiner aktiven Laufbahn insgesamt 52 Pflichtspiele unter Dieter Hecking bestritten hat und das Verhältnis zum 61-Jährigen bis heute als „sehr gut“ beschreibt. Bereits dreimal standen sich beide Männer mittlerweile als Trainer gegenüber. Klar ist: Größer als vor Duell Nummer vier war der Druck dabei nie.

Am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) trifft Trainer Daniel Thioune mit dem SV Werder Bremen auf Dieter Hecking und den VfL Wolfsburg – beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit beim VfB Lübeck, wo Hecking Coach von Thioune war.

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg aussehen!

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg im Liveticker: Daniel Thioune macht Abstiegskampf zum „Boxkampf“

Wenn Thiounes SV Werder Bremen am Samstag um 15.30 Uhr (im DeichStube-Live-Ticker) bei Heckings VfL Wolfsburg antritt, dann ist das Abstiegskampf in seiner reinsten Form. Hier die Wölfe, mit 21 Punkten Tabellenvorletzter und seit Wochen zahnlos, dort der 15. Werder, immerhin 25 Zähler, der zuletzt beim 0:2 gegen Mainz aber einen bösen Rückfall in alte Muster erlebt hat. „Wolfsburg ist ein bedeutendes Spiel“, betont Daniel Thioune. Was die Sache aus gleich zweierlei Gründen treffend beschreibt. Erstens: Mit einem Sieg können die Bremer stolze sieben Punkte zwischen sich und die Niedersachsen schieben, was ein angenehmes Polster ist, auf dem sich – zweitens – die folgende Länderspielpause halbwegs entspannt verbringen ließe.

„Unsere Aufgabe ist es, die Mannschaft darauf vorzubereiten, dieses wichtige Spiel zu gewinnen“, sagt Thioune, ehe er für ein sprachliches Bild kurz die Sportart wechselt – allerdings nicht um zusätzlichen Druck vor dem Spiel des SV Werder Bremen auf-, sondern selbigen abzubauen. „Wir müssen das mit einem Boxkampf vergleichen. Als ich gekommen bin, haben wir in den ersten Runden sehr viel einstecken müssen, haben dann aber auch zwei Runden lang ausgeteilt. Mainz war dann wieder eine Runde, in der wir nicht gepunktet haben – und jetzt kommt in Wolfsburg die nächste. Entschieden ist aber auch danach noch nichts.“ Was faktisch stimmt. Und doch weiß auch Daniel Thioune, „dass wir eine große Chance haben“.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen VfL Wolfsburg: Zahlreiche Ausfälle vor Thiounes Duell mit Lehrmeister Hecking

Das Problem: Der Boxer Werder Bremen wird angesichts etlicher Ausfälle maximal angeschlagen in den Ring Volkswagen Arena steigen. Stage, Lynen, Malatini, Milosevic, Boniface, Weiser, Wöber, Pieper. „Ich muss auch schlucken, wenn ich diese Liste sehe“, sagt Daniel Thioune – und flüchtet sich in Galgenhumor: „Das liest sich ja fast wie eine Mannschaftsaufstellung. Aktuell laufen wir einfach auf der Felge. Das bedeutet aber nicht, dass wir ohne Rad unterwegs sind.“ Soll heißen: Leicht machen will es Werder Heckings VfL Wolfsburg nicht. Erst Anfang März hatte der erfahrene Coach den kriselnden Werksclub übernommen, bei seinem Debüt gab es ein achtbares 1:1 gegen Hoffenheim.

„Auch wenn Dieter noch nicht ganz so viel Zeit hatte, ist er mit all seiner Erfahrung in der Lage, eine Mannschaft so vorzubereiten, dass sie erfolgreich sein kann“, weiß Thioune, auch aus eigener Erfahrung. Wie gesagt: Beide Männer verbindet eine lange Geschichte, die durchaus auch emotionale Züge hat. „Ich habe mir im Laufe der Jahre viele Hinweise von Dieter geholt“, sagt Werders Cheftrainer. „Der wichtigste davon war, dass man seinen Traum, eines Tages Bundesligatrainer zu werden, beschützen und weiter beharrlich verfolgen sollte.“ Für Daniel Thioune ist er bei Werder Bremen kürzlich in Erfüllung gegangen. Gegen Dieter Hecking wird er nun wie ein Boxer dafür kämpfen, dass er nicht weiter in Gefahr gerät. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Franziska Gora

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