Werder-Transfer-News
Werder Bremen ging leer aus: Warum Asllani sich gegen einen Wechsel entschied
Fisnik Asllani hat dem SV Werder Bremen im Sommer abgesagt. Jetzt verrät der Stürmer der TSG Hoffenheim, warum es nicht zum Transfer kam.
Es ist eine dieser im Fußball häufig gestellten „Was wäre, wenn“-Fragen. Was wäre passiert, wenn es dem SV Werder Bremen im vergangenen Sommer gelungen wäre, Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim zu verpflichten? Stünden die Bremer jetzt besser da? Die Antwort darauf wäre natürlich rein hypothetisch, einige Werder-Anhänger dürfte sie dennoch umtreiben. Dafür war der Stürmer eine zu große Wunschlösung der Verantwortlichen, die den kosovarischen Nationalspieler im vergangenen Jahr liebend gerne an den Osterdeich geholt hätten – auch, um ihn wieder mit dem damaligen Neu-Werder-Trainer Horst Steffen zu vereinen. Beide hatten erst in der Saison zuvor mit der SV Elversberg in der 2. Bundesliga für ordentlich Furore gesorgt – das sollten sie aus Bremer Sicht an der Weser möglichst wiederholen. Aus einem Wechsel wurde jedoch bekanntlich nichts: Stattdessen verlängerte Asllani seinen Vertrag bei seinem Stammverein Hoffenheim, zu dem er nach seiner Leihe nach Elversberg zurückkehrte. Weshalb es damals nicht zu einem Wechsel nach Bremen kam, verriet der Stürmer nun in einem Podcast.
Kein Transfer zum SV Werder Bremen: Hoffenheims Fisnik Asllani erklärt Absage im Sommer
„Da gab es schon Kontakt“, sagt Fisnik Asllani im BILD-Podcast „Phrasenmäher“. Die Gründe für seine Transfer-Absage erläutert der 23-Jährige wie folgt: „Ich habe gelernt, Entscheidungen nach meinem Gefühl zu treffen. In den Gesprächen mit Hoffenheim hatte ich das Gefühl: Das kann ein gutes Jahr werden. Ich habe mich daher am Ende nicht gegen Bremen, sondern für Hoffenheim entschieden.“ Wirklich unrecht sollte der gebürtige Berliner damit nicht gehabt haben: Mit der TSG steht Asllani, der bislang acht Tore und sieben Vorlagen beisteuerte, nach 26 Spieltagen auf Platz drei und ist damit auf Kurs Champions-League-Qualifikation, während Werder Bremen acht Spieltage vor Schluss um den Klassenerhalt kämpft.
Auch sein einstiger Trainer aus Elversberger Zeiten, Horst Steffen, ist mittlerweile nicht mehr am Osterdeich tätig. Dessen Entlassung hat auch Fisnik Asllani nicht kaltgelassen. „Das hat mir sehr leidgetan, da habe ich schon mitgelitten“, betont der Angreifer. „Ich glaube, dass sie eigentlich keine so schlechte Mannschaft haben. Ich habe sie schon häufiger verfolgt, und als es dann nicht lief, kam auch noch Pech dazu.“ Unter anderem die fehlenden Treffer eines Mittelstürmers waren einer von mehreren Faktoren, weshalb es für Steffen bei Werder Bremen letztlich nicht funktionieren sollte. Inwiefern eine Verpflichtung von Asllani daran etwas geändert hätte, wird jedoch eine dieser klassischen „Was wäre, wenn“-Fragen bleiben. (bvo)
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