Werder-Transfer-News

Werders Ultimatum für Stage: Warum jetzt vieles für einen Verbleib des Dänen spricht

Nach DeichStube-Informationen hat sich Werder Bremen intern ein Ultimatum für einen möglichen Verkauf von Jens Stage gesetzt. Dieses ist erreicht.

Es dürfte für die wenigsten Anhänger des SV Werder Bremen verwunderlich gewesen sein, dass ausgerechnet Jens Stage der erste Torschütze der Bremer in der neuen Pflichtspielsaison ist. Nach elf Minuten im Pokalspiel gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa (3:0) stand der dänische Mittelfeldspieler, der bereits in den beiden vergangenen Jahren Werders bester Torschütze gewesen war, nach einer Ecke goldrichtig und köpfte den Ball über die Linie. In der zweiten Hälfte holte Stage zudem den Elfmeter zum 2:0 heraus.

Trotz seiner ansonsten eher unauffälligen Leistung unterstrich er einmal mehr seinen Wert als Schlüsselspieler – was die ohnehin drängende Frage weiter verschärft, ob der 29-Jährige nun tatsächlich an der Weser bleibt, oder ob er Werder in den letzten knapp anderthalb Wochen des bis zum 1. September um 20 Uhr geöffneten Transferfensters doch noch verlässt. Vieles deutet inzwischen auf einen Verbleib hin.

Transfer-Ultimatum abgelaufen: Darf Jens Stage den SV Werder Bremen nicht mehr verlassen?

Transfer-Ultimatum abgelaufen: Darf Jens Stage den SV Werder Bremen nicht mehr verlassen?

Nach DeichStube-Informationen hat sich Werder Bremen intern ein Stage-Ultimatum gesetzt, welches besagt: Nach dem Pflichtspielauftakt soll der Spieler nicht mehr verkauft werden, weil es sowohl sportlich als auch zeitlich kaum noch zu kompensieren wäre. Gegenüber Stage ist dieser Standpunkt klar kommuniziert, der Däne weiß, dass ihn Werder jetzt nicht mehr ziehen lassen will und soll sich damit arrangieren können. Dabei hatte er Bremen in den vergangenen Wochen und Monaten unbedingt verlassen wollen. 

Den Schritt zur TSG Hoffenheim, deren Interesse inzwischen erloschen ist, wäre er ebenso gerne gegangen wie den nach Griechenland zu Panathinaikos Athen. 8,5 Millionen Euro Ablöse hatte der Club für Stage geboten, war damit aber genauso angeblitzt wie zuvor die Hoffenheimer mit ihren Offerten, die sich ebenfalls unterhalb von Stages Marktwert in Höhe von 14 Millionen Euro bewegt hatten. Unter anderem weil bei Panathinaikos in Jacob Neestrup Stages ehemaliger Trainer beim FC Kopenhagen auf der Bank sitzt, soll er sich bei Werder intern für den Wechsel stark gemacht haben. Ohne Erfolg. Die Bremer blieben hart und haben bisher keine nachgebesserte Offerte aus Griechenland erhalten. Nun hat der Verein das Thema gegenüber dem Spieler zugemacht.

Werder Bremens Wechsel-Ultimatum für Jens Stage - warum der Däne die Norddeutschen nicht mehr verlassen soll

Ein unmoralisches Angebot könnte die Verantwortlichen in den verbleibenden Tagen zwar noch einmal ins Grübeln bringen - danach sieht es aktuell aber nicht aus. Da Stages Vertrag noch bis Sommer 2028 läuft, hat Werder Bremen keinen Druck zu verkaufen und kann die sportliche Bedeutung des Dänen in den Vordergrund stellen.

Dass Jens Stages Ansehen innerhalb der Mannschaft trotz seiner Abwanderungsgedanken nicht gelitten hat, machte Niclas Füllkrug nach dem Pokalspiel gegen Lüneburg deutlich. „Er ist ein super Fußballer. Ich habe großen Respekt vor seiner Entwicklung, die er in den letzten Jahren gemacht hat. Ich mag ihn sehr und würde mich freuen, wenn er hier bleibt.“ Die Anzeichen dafür stehen inzwischen gut. (bvo/dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto

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