Bleibt Werders Routinier doch?
Kommt es zur Kehrtwende? Leonardo Bittencourt offen für Werder-Verbleib – doch auch dieser Bundesligist ist dran
Kehrtwende im Fall Leonardo Bittencourt? Der Routinier kann sich einen Verbleib bei Werder Bremen vorstellen - doch auch ein Bundesligist hat Interesse!
Über mehr Erfahrung verfügt kein anderer Spieler im Aufgebot des SV Werder Bremen: Mit seinem 300. Einsatz in der Bundesliga hat Leonardo Bittencourt am vergangenen Wochenende einen besonderen Karriere-Meilenstein erreicht. Dabei hatte vor ein paar Wochen nur noch wenig bis gar nichts mehr darauf hingedeutet, dass der 32-Jährige in seinem letzten Jahr bei Werder noch einmal ein sportliches Hoch erlebt. Unter dem ehemaligen Cheftrainer Horst Steffen spielte Bittencourt am Ende keine Rolle mehr, bei Nachfolger Daniel Thioune ist das anders. Der 51-Jährige setzt auf die Qualitäten des Routiniers, betont öffentlich dessen große Bedeutung für die Mannschaft – was die Frage aufwirft: Geht es für Bittencourt bei Werder womöglich doch weiter?
Anfang Dezember hatte Werder Bremen mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit mit Leonardo Bittencourt im Sommer 2026 endet
Zur Erinnerung: Anfang Dezember hatte der Verein offiziell mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit mit Bittencourt im Sommer 2026 enden, der Vertrag des Mittelfeldspielers nicht mehr verlängert wird. Wie zu erfahren ist, soll Leonardo Bittencourt Wert auf eine frühe Entscheidung gelegt haben, die angesichts seiner damaligen Rolle unter Trainer Horst Steffen gegen Werder Bremen ausfiel. Da der erfahrene Profi bereits im Sommer als heißer Abgangskandidat gegolten hatte, kamen beide Seiten in punkto Trennung schnell überein. Nun hat sich die Ausgangslage allerdings verändert.
Nach Informationen der DeichStube wäre Leonardo Bittencourt offen für Gespräche darüber, seinen auslaufenden Vertrag doch zu verlängern. Entsprechende Signale soll es hinter den Kulissen bereits gegeben haben. Dass es zur Kehrtwende kommt, ist allerdings unwahrscheinlich. So soll es bei der sportlichen Führung des SV Werder Bremen keine Gedanken in diese Richtung geben – im Sommer wird es für den Routinier also wie geplant andernorts weitergehen. Schon jetzt ist klar, dass es ihm nicht an Optionen mangeln wird. Einen erfahrenen Profi ablösefrei bekommen zu können, ruft viele Interessenten auf den Plan.
Nach DeichStube-Informationen soll Union Berlin seine Fühler nach Leonardo Bittencourt vom SV Werder Bremen ausstrecken
Wie die DeichStube erfahren hat, liegen Leonardo Bittencourt schon jetzt mehrere Anfragen vor – aus der Bundesliga hat unter anderem der 1. FC Union Berlin seine Fühler nach dem 32-Jährigen ausgestreckt. Auch Spitzenclubs aus Liga zwei haben bereits das Gespräch gesucht. Alternativ dazu bleibt dem Noch-Profi des SV Werder Bremen die Variante eines Auslandswechsels. Nachdem sich Bittencourt in der Winterpause gegen den Schritt nach Brasilien entschieden hatte, haben inzwischen Clubs aus der US-amerikanischen MLS bei ihm angeklopft. (dco)
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