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Oliver Burke betreibt beim Testspiel gegen US Lecce mitunter Defensiv-Verweigerung. Eine Zukunft bei Werder Bremen kann er nicht haben - doch es gibt ein Problem.
Zell am Ziller – Es lief die 53. Minute, als Oliver Burke nahe der Mittellinie den Ball ohne Bedrängnis zu einem Gegenspieler kickte – und dann einfach stehenblieb, während seine Kollegen vom SV Werder Bremen den Konter des US Lecce erst im eigenen Strafraum zum Stoppen brachten. Die Szene zeigte ganz deutlich: Burke und Werder – das hat keine Zukunft. Nur eine Lösung ist nicht in Sicht, wie Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball auf Nachfrage gestehen musste: „Aktuell liegt uns keine Anfrage vor.“
Transfer? Oliver Burke hat bei Werder Bremen keine Zukunft - aber es gibt bisher keinen Abnehmer
Vor zwei Jahren war Oliver Burke ablösefrei zum SV Werder Bremen gewechselt und hatte sofort im Zillertal bei seinem ersten Testspiel mit einem Tor für Furore gesorgt. Schon ein halbes Jahr später – und nur noch mit dem Siegtor in Dortmund als positiver Erinnerung – ließ er sich zum FC Millwall ausleihen. Im Sommer 2023 kehrte der Stürmer zurück und war schon damals nicht mehr wirklich erwünscht. Trainer Ole Werner setzte ihn als Rechtsverteidiger ein. Ein deutliches Zeichen. Damals zeigte sich Burke immerhin engagiert. Letztlich ging es für den Ex-Leipziger bei Birmingham City weiter, ehe sich die Zillertal-Geschichte in diesem Jahr wiederholen sollte. Diesmal als Achter im Mittelfeld, der eben auch mal nach hinten arbeiten muss.
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Bei Werder Bremen-Testspiel gegen US Lecce: Defensiv-Verweigerung bei Oliver Burke
„Das ist nicht unbedingt seine Paradedisziplin. Aber man kann auch mal außerhalb seiner Komfortzone agieren“, meinte Niemeyer und urteilte: „Er hat versucht, sich in das Mannschaftsgefüge einzugliedern und Akzente zu setzen.“ Was nicht falsch war, Oliver Burke verpasste per Kopf tatsächlich ein Tor. Nach vorne war gelegentlich mal eine gewisse Lust beim 27-Jährigen zu erkennen, nach hinten dagegen eher nicht. Am Ende mag es bei ihm – wie auch bei seinen Kollegen – an durchaus schweren Beinen nach den harten Trainingseinheiten gelegen haben. Bei seiner Defensiv-Verweigerung kurz nach der Pause kann das aber keine Rolle gespielt haben, da stand er gerade erst acht Minuten auf dem Platz. Werder Bremen hatte in der Halbzeit die Mannschaft komplett ausgetauscht. (kni)