Berater-Wechsel steht bevor
Trotz mehrerer Interessenten: Warum Karim Coulibaly noch immer bei Werder ist – und wie die Bremer mit ihm planen
Karim Coulibaly soll den SV Werder Bremen im Sommer verlassen. Wie es aktuell um einen Transfer steht und welcher wichtige Schritt bevorsteht.
Hätte im Frühjahr jemand behauptet, dass Karim Coulibaly auch Anfang August noch beim SV Werder Bremen unter Vertrag stehen würde, wäre er dafür wohl eher belächelt worden. Zu sehr deuteten die Anzeichen damals darauf hin, dass es den Innenverteidiger nach seiner guten ersten Bundesliga-Saison zeitnah zu einem internationalen Top-Club ziehen würde. Die Zahl der Interessenten schien beinahe täglich zu wachsen. Doch passiert ist bislang vergleichsweise wenig. Das wirft die Frage auf: Könnte der 19-Jährige am Ende womöglich doch am Osterdeich bleiben?
Berater-Problem fast gelöst: Der Stand beim Transfer von Werder Bremens Karim Coulibaly
Nach DeichStube-Informationen geht man bei Werder Bremen jedoch weiterhin davon aus, dass Karim Coulibaly den Verein noch in diesem Transferfenster verlassen wird. Zwar liegt nach wie vor kein konkretes Angebot für den Youngster auf dem Tisch, im Hintergrund laufen die Gespräche jedoch intensiv. Vor allem Clubs aus dem Ausland beschäftigen sich weiterhin mit dem gebürtigen Oldenburger – das wird auch am Osterdeich registriert.
Ein Problem bremste die Personalie allerdings in den vergangenen Wochen aus: Bis zuletzt war noch nicht endgültig geklärt, wer Karim Coulibaly künftig offiziell beraten wird. Seit Wochen laufen im Hintergrund Gespräche zwischen seinem bisherigen Management von Total Sports Agency und dem US-Unternehmen Roc Nation, dem sich der Innenverteidiger gerne anschließen möchte. Nach DeichStube-Informationen befinden sich diese nun allerdings auf der Zielgeraden, sodass Coulibaly demnächst von Roc Nation vertreten wird.
Werder Bremen hofft weiterhin auf Millionen-Erlös durch Transfer von Karim Coulibaly
Für Werder Bremen ist die Situation alles andere als einfach, schließlich spielt Karim Coulibaly eine zentrale Rolle in den Transferplanungen. Zwar werden die zwischenzeitlich öffentlich gehandelten 40 Millionen Euro Ablöse inzwischen auch am Osterdeich als nur schwer realisierbar eingeschätzt. Dennoch würde ein Verkauf des Abwehrtalents weiterhin eine erhebliche Ablösesumme in die Kassen spülen – Geld, das nicht nur Löcher stopfen soll, sondern auch weiteren Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt verschaffen könnte. Dass dieses Szenario in den verbleibenden Wochen des Transferfensters noch eintritt und Coulibaly, der sich in der Vorbereitung bislang sehr engagiert präsentiert, den Verein verlässt, davon sind die Verantwortlichen bei Werder weiterhin überzeugt. (bvo)
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