Werder-Transfer-News
„Das kann wirtschaftlich wehtun“: Werder-Sportchef Clemens Fritz über weitere Transfer-Pläne
Holt der SV Werder Bremen nach Stürmer Jovan Milosevic noch weitere Winter-Neuzugänge? Das sagt Sportchef Clemens Fritz zu den Transfer-Plänen.
Dortmund – Bereits unmittelbar nach der Leihe von Stürmer Jovan Milosevic hatte Clemens Fritz, Werder Bremens Geschäftsführer Fußball, am vergangenen Sonntag gegenüber der DeichStube betont: „Wir sind auf der Mittelstürmerposition damit – für den Fall, dass uns im Sturm kein Spieler mehr verlässt oder sich verletzt – für die Rückrunde gut aufgestellt.“ Ob sich darüber hinaus auf der Zugangsseite in diesem Winter-Transferfenster, das bis zum 2. Februar geöffnet ist, noch etwas bei den Bremern tut, wollte sich der Ex-Profi offenhalten. Nachdem Werder am Dienstagabend bei Borussia Dortmund (0:3) bereits zum vierten Mal in Serie – das Testspiel gegen den FC St. Pauli eingerechnet – torlos geblieben war, äußerte sich Fritz erneut zur Möglichkeit, den Kader noch einmal zu verstärken.
Mehr Winter-Transfers? Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz: „Das kann wirtschaftlich wehtun“
„Wir haben schon eine gewisse Breite im Kader, zudem kommen noch der eine oder andere verletzte Spieler zurück“, sagte Clemens Fritz zunächst und betonte anschließend: „Aus Aktionismus heraus kann man natürlich immer weiter den Kader aufblähen. Das kann aber eben auch wirtschaftlich wehtun.“ Bekanntlich steht Werder Bremen nur noch ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung. Zwar dürften die Verantwortlichen weiterhin Spieler auf Leihbasis an die Weser holen und mögliche Abgänge von Akteuren wie Naby Keita, Skelly Alvero oder Julian Malatini könnten Gelder freisetzen – ein wirklich großer finanzieller Spielraum ist jedoch nicht vorhanden.
Hinzu kommt, dass Fritz mehrfach betonte, großes Vertrauen in die aktuelle Teamkonstellation zu haben. „Ich bin überzeugt, dass sich die Dinge wieder drehen werden. Es ist ein Kader, der in der Breite absolut konkurrenzfähig ist“, stellte der Sportchef des SV Werder Bremen klar. Die Tür für mögliche Neuverpflichtungen wollte Clemens Fritz nicht kategorisch schließen – was angesichts des noch knapp drei Wochen geöffneten Transferfensters auch verfrüht wäre –, den Eindruck, dass sich Werder weiterhin intensiv auf dem Wintermarkt umsieht, vermittelte er jedoch nicht. Zunächst soll es das bestehende Team richten und die benötigte Durchschlagskraft finden. Fritz: „Das haben wir in dieser Saison auch schon nachgewiesen. Nur müssen wir uns diesen Glauben und dieses Selbstvertrauen wieder erarbeiten.“ (bvo)
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