Werder-Verteidiger außen vor

Trotz Umstellung auf Dreierkette: Stark bei Werder aktuell nur zweite Wahl

Trainer Horst Steffen hat beim SV Werder Bremen auf Dreierkette umgestellt - warum Niklas Stark aktuell trotzdem nur zweite Wahl ist!

Bremen – Ginge es allein um Erfahrung, müsste Niklas Stark in der Innenverteidigung des SV Werder Bremen gesetzt sein. Weder Marco Friedl (171 Bundesliga-Spiele) noch Amos Pieper (125) und schon gar nicht Youngster Karim Coulibaly (14) können Stark (277) bei der Anzahl der absolvierten Bundesligapartien das Wasser reichen. Dennoch deutet aktuell vieles darauf hin, dass der gebürtige Franke beim Bundesliga-Re-Start am Wochenende im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) im Bremer Weserstadion zunächst erneut auf der Bank Platz nehmen wird – und das, obwohl Cheftrainer Horst Steffen zuletzt auf eine Dreierkette setzte und damit sogar einen zentralen Verteidiger mehr aufbot als zuvor. Doch im Testspiel beim FC St. Pauli (0:0) gehörte Stark zuletzt nur zur zweiten Garde, beim letzten Bundesliga-Auftritt in Augsburg (0:0) kurz vor Weihnachten gehörte er zur Anfangsformation, weil Coulibaly gesperrt war.

Niklas Stark ist beim SV Werder Bremen aktuell nur zweite Wahl - obwohl Trainer Horst Steffen auf eine Dreierkette umgestellt hat.

Werder Bremens Horst Steffen über Niklas Stark: „Mit seiner Art zu spielen, geht er immer voran“

An seinem Standing innerhalb der Kabine ändert das allerdings nichts, wie Horst Steffen betonte: „Mit seiner Art zu spielen, geht er immer voran. Er hat zudem einen sehr großen Einfluss in der Kabine. Tagtäglich will er sich in den Dienst der Mannschaft stellen und seinen Einfluss geltend machen.“ Dass Niklas Stark diese Rolle unabhängig von seiner Spielzeit ausfüllt, ohne Unruhe ins Team zu bringen, machte der Trainer des SV Werder Bremen ebenfalls deutlich: „Er weiß Bescheid über seine Rolle. Es gibt von ihm kein Murren, sondern eher die Frage, was er für die Gruppe tun kann. Das macht er gut.“

Unter der Woche hatte bekanntlich Senne Lynen lobende Worte für das neue System der Bremer gefunden und gesagt. „Durch die Umstellung vor dem Augsburg-Spiel war das Gefühl auf dem Platz schon viel besser.“ Der Coach des SV Werder Bremen erklärte einmal mehr, wie es zum Wechsel gekommen war: „Der Impuls für die Dreierkette kam nach dem Stuttgart-Spiel in der Trainerkabine. Wir führen natürlich immer Gespräche mit den Spielern. Am Ende ist aber das Trainerteam der Entscheider.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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