Verletzten-Update
Grüll muss genäht werden, Jung zwickt es im Oberschenkel: So sieht Werders Personallage nach dem Sieg in Wolfsburg aus
Anthony Jung wurde gegen den VfL Wolfsburg früh verletzt ausgewechselt, auch für Julian Malatini war vorzeitig Schluss, Marco Grüll musste nach einem rüden Foul genäht werden: So sieht es bei den Profis des SV Werder Bremen am Tag danach aus - das Personal-Update.
Bremen – Die Partie beim VfL Wolfsburg war erst wenige Minuten alt, da griff sich Anthony Jung bereits an den Oberschenkel. Ein paar Aktionen hielt der Verteidiger des SV Werder Bremen noch durch, kurz nach dem zwischenzeitlichen 0:1 musste er dann aber doch verletzt vom Platz. Frisch geduscht humpelte er nach dem 4:2-Erfolg gegen den VfL schon wieder lächelnd durch die Katakomben, wann der 32-Jährige aber wieder einsatzbereit ist, steht noch nicht fest. „Tony konnte mit Adduktorenproblemen nicht mehr weitermachen. Bei ihm müssen wir unter der Woche schauen, wie es sich entwickelt und ob ein Einsatz gegen Leverkusen möglich ist“, wird Trainer Ole Werner in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Werder empfängt am kommenden Samstag um 18.30 Uhr (im DeichStube-Liveticker) den amtierenden Meister im Weserstadion. Bessere Nachrichten gibt es derweil von Julian Malatini.
Werder Bremen-Profi Anthony Jung verletzt sich gegen VfL Wolfsburg - Entwarnung bei Julian Malatini
Der junge Argentinier hatte die Schlussphase der Partie ebenfalls nur noch als Zuschauer erlebt, unter dem Applaus der Bremer Fans schleppte sich der 23-Jährige abgekämpft zur Bank. Eine Verletzung liegt trotz längerer Behandlungspause aber nicht vor, wie Werder Bremen mitteilte, schon kurz nach der Partie hatte Marco Friedl über seinen Abwehrkollegen gesagt, dass dieser aufgrund des intensiven Spiels vermutlich einfach nur komplett ausgelaugt sei – und der Kapitän sollte Recht behalten.
Werder Bremen-Verletzungen gegen VfL Wolfsburg: Risswunde bei Marco Grüll muss genäht werden
Marco Grüll kam derweil nicht ganz ungeschoren davon. Der Schütze des vierten Bremer Treffers war in der 68. Minute rüde von Wolfsburgs Patrick Wimmer gefoult worden und zog sich dabei nach Vereinsangaben eine Risswunde am Fuß zu. „Der Österreicher musste genäht werden und wird den Beginn der Trainingswoche individuell arbeiten“, erklärten die Grün-Weißen. Auch der ohnehin schon fehlende Niklas Stark (muskuläre Probleme) wird weiter als Solist unterwegs sein, dagegen sollen Milos Veljkovic (Fußbeschwerden) und Justin Njinmah (Sprunggelenksverletzung) in dieser Woche wieder ins Teamtraining des SV Werder Bremen einsteigen. (mbü)