Bei Sieg in Wolfsburg
Abwehr-Alarm bei Werder Bremen: Die nächsten Verletzten, aber Sonderlob für Pieper
Der SV Werder Bremen geht in der Defensive allmählich auf dem Zahnfleisch. Beim Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich auch Anthony Jung, Julian Malatini hatte zudem Krämpfe.
Update (21. Oktober, 15.15 Uhr): Werder Bremens Anthony Jung hat Adduktorenprobleme - Entwarnung bei Julian Malatini!
Wolfsburg – Als Anthony Jung am Sonntagabend die VW-Arena verließ, da machte er das zwar mit einem fröhlichen Gesicht, aber eben auch humpelnd. Der Profi des SV Werder Bremen hatte sich schon früh beim 4:2-Sieg in Wolfsburg eine Verletzung im Adduktorenbereich zugezogen. Bereits nach 22 Minuten war er durch Amos Pieper ersetzt worden. Als dann in der Schlussphase auch noch Julian Malatini angeschlagen den Platz verlassen musste, herrschte schon so etwas wie Abwehr-Alarm bei Werder. Denn von sechs etatmäßigen Innenverteidigern für die drei Plätze in der Startelf sind aktuell nur zwei kerngesund: Marco Friedl und Amos Pieper.
Auch Anthony Jung verletzt: Abwehr-Engpass beim SV Werder Bremen
„Ich kann noch nichts sagen, da müssen wir die Diagnostik am Montag abwarten“, meinte Trainer Ole Werner nach der Partie zu den Verletzten und gestand: „Die Situation da hinten ist sehr angespannt.“ Milos Veljkovic fehlt dem SV Werder Bremen schon seit Monaten wegen seiner Fußverletzung, auch Niklas Stark fällt seit ein paar Wochen wegen muskulärer Probleme aus. Immerhin befinden sich beide im Aufbautraining, waren auch schon im individuellen Training auf dem Platz zu sehen.
Amos Pieper sammelt Pluspunkte beim SV Werder Bremen, Julian Malatini mit Krämpfen ausgewechselt
Ordentlich Pluspunkte konnte Amos Pieper in Wolfsburg sammeln. „Für Amos war es heute nicht leicht, direkt reinzukommen. Er hat ein super Spiel gemacht. Das gibt ein gutes Gefühl“, lobte Werner seinen Innenverteidiger. Der hatte zu Saisonbeginn noch mit muskulären Problemen zu kämpfen, stand dann gegen die Bayern (0:5) in der Startelf des SV Werder Bremen, um anschließend wieder auf die Bank zu rutschen. Nun könnte er länger in der ersten Formation bleiben.
Bei Julian Malatini ist das inzwischen schon der Fall. Kapitän Marco Friedl rechnet auch nicht mit einem längeren Ausfall des jungen Argentiniers. „Der war einfach nur tot“, meinte der Österreicher zur Auswechslung seines Teamkollegen vom SV Werder Bremen. (kni/mbü)