Verteidiger noch ohne Pflichtspiel für Werder

„Viele Dinge sind nicht optimal gelaufen“: Wöber kämpft um Werder-Comeback

Der verletzungsgeplagte Maximilian Wöber kämpft um sein Comeback beim SV Werder Bremen: Jetzt spricht der Verteidiger über seine Leidenszeit!

Vor gut zwei Wochen war Maximilian Wöber kurz auf den Trainingsplätzen des SV Werder Bremen zu sehen. Nicht im Mannschaftstraining, aber bei leichten Lauf- und Passübungen. Unübersehbar war dabei eine große grüne Bandage an seinem rechten Bein. Seit fast genau zwei Monaten fehlt der gebürtige Wiener nun schon laut offiziellen Vereinsangaben mit muskulären Problemen in der Wade. Diese entstanden, nachdem Wöber Anfang des Jahres 45 Minuten im Testspiel gegen den FC St. Pauli absolviert hatte. Damals sah alles danach aus, als hätte der österreichische Nationalspieler seine lange Leidenszeit am Osterdeich nach einem schweren Muskelbündelriss – den er sich in der ersten DFB-Pokalrunde zugezogen hatte – endlich hinter sich gelassen. Doch stattdessen folgte der nächste bittere Rückschlag für den 28-Jährigen.

Der verletzungsgeplagte Maximilian Wöber kämpft um sein Comeback beim SV Werder Bremen: Jetzt spricht der Verteidiger über seine Leidenszeit!

Werder Bremens Maximilian Wöber: „Es sind viele Dinge in der Reha nicht optimal gelaufen“

„Nach dem Testspiel habe ich Probleme in der Wade bekommen“, sagt Maximilian Wöber im Podcast „1x1Sport Fußballtrainer“. „Am Anfang hieß es, es wäre eine kleine Zerrung, aber es hat dann länger gedauert als gedacht. Dann ist es ein Faserriss geworden und schließlich ein Faserriss mit Sehnenbeteiligung.“ Die Konsequenz: Wöber musste erneut kürzertreten. Aus dem anvisierten Comeback – nachdem er kurz vor Weihnachten bei der Partie in Augsburg zumindest einmal im Spieltagskader gestanden hatte – wurde nichts. Stattdessen bestand der Alltag wieder aus Reha-Übungen und Behandlungen. „Es sind viele Dinge in der Reha nicht optimal gelaufen“, macht der Profi des SV Werder Bremen deutlich.

Werder Bremens Maximilian Wöber: „Hoffentlich habe ich nach der Länderspielpause zumindest noch fünf oder sechs Spiele“

Um sich eine Zweitmeinung einzuholen, flog der Österreicher vor dem Heidenheim-Spiel zu einem Spezialisten nach London. „Ich bin nicht weit weg vom Platz, aber trotzdem komme ich noch nicht richtig schmerzfrei ins Laufen und Fußballspielen. Ich hoffe, dass mir der Termin hilft und ich in zwei Wochen wieder auf dem Platz stehen kann“, betont der 28-jährige Verteidiger des SV Werder Bremen. Sein Ziel ist es schließlich, in dieser Saison für die Grün-Weißen noch einmal auf dem Rasen zu stehen. „Hoffentlich habe ich nach der Länderspielpause zumindest noch fünf oder sechs Spiele, in denen ich alles für den Verein geben kann“, so Maximilian Wöber.

Ob daraus tatsächlich etwas wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. „Wir müssen da geduldig sein und ihm die Zeit geben. Es gibt daher keine genaue Prognose“, sagte Daniel Thioune, Cheftrainer des SV Werder Bremen, am Freitag zu einer möglichen Rückkehr von Maximilian Wöber. Doch auch Thioune betonte: „Das Einzige, was wir uns wünschen können, ist, dass Max so schnell wie möglich gesund wird und allen im grünen Trikot noch einmal zeigen kann, wie gut er eigentlich ist.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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