Großes Lob
Vor Wiedersehen in Leipzig: Werder-Profi Stage würdigt Ex-Coach Werner
Am kommenden Wochenende trifft der SV Werder Bremen erstmals wieder auf seinen Ex-Trainer Ole Werner. Wie Jens Stage über den Leipzig-Coach denkt.
Bremen – Insgesamt 96 Pflichtspiele haben Jens Stage und Ole Werner gemeinsam für den SV Werder Bremen bestritten. Als der dänische Mittelfeldspieler im Sommer 2022 an den Osterdeich kam, war Werner bereits da – und setzte nach einer halbjährigen Findungsphase ununterbrochen auf den heute 29-Jährigen. Gemeinsam sorgten beide mit dafür, dass Werder sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga dort nicht nur etablierte, sondern auch zweimal denkbar knapp das internationale Geschäft verpasste. In diesem Sommer trennten sich die Wege bekanntlich: Werner steht nun nicht mehr in Bremen, sondern bei RB Leipzig als Cheftrainer unter Vertrag. In genau einer Woche (23. November, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) kommt es zum erstmaligen Wiedersehen beim Bremer Gastspiel in Werners neuer sportlicher Heimat.
Vor Duell zwischen Werder Bremen und RB Leipzig: Jens Stage schwärmt von Ex-Trainer Ole Werner
„Jeder, der mit Ole gearbeitet hat, wird sagen können, dass er ein super Trainer und ein toller Mensch ist“, lobt Jens Stage seinen ehemaligen Coach bei Werder Bremen in den höchsten Tönen. Besonders er selbst habe – aufgrund des großen Vertrauens, das Ole Werner ihm entgegenbrachte – enorm von der Zusammenarbeit profitiert, wie Stage betont: „Er hatte auch auf mich einen großen Einfluss. Dafür habe ich ihm zum Abschluss im Sommer auch Danke gesagt.“
Seitdem habe es allerdings keinen Kontakt mehr gegeben, verriet der Mittelfeldspieler. Schließlich hat der 29-Jährige seit Anfang Juli in Horst Steffen einen neuen Übungsleiter, dessen Anweisungen er nun befolgt. Doch wie viel Ole Werner steckt eigentlich noch im aktuellen SV Werder Bremen? „Es sind ein komplett neues Trainerteam und auch viele neue Spieler da, weshalb es natürlich schon etwas anders ist als vorher“, so Stage. „Wir müssen ihm aber trotzdem dankbar sein für die Arbeit, die er hier geleistet hat.“ Und Jens Stage schob mit einem Lächeln hinterher: „Aber auch nicht so dankbar, dass wir ihm am nächsten Wochenende die Punkte geben.“ (bvo)
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