Gibt‘s noch Verstärkung?

Transfer-Endspurt im Winter: Schlägt Werder nochmal zu? Das sagt Trainer Steffen

Verpflichtet der SV Werder Bremen im Winter noch einen Neuzugang? Wie Trainer Horst Steffen über weitere Transfers denkt.

Noch genau eine Woche, bis zum 2. Februar, ist das Winter-Transferfenster in Deutschland geöffnet. Die Verantwortlichen des SV Werder Bremen rund um Sportchef Clemens Fritz hätten also noch etwas Zeit, um den Kader für die verbleibenden vier Monate der Saison zu verstärken und einen Impuls gegen die sportliche Negativserie zu setzen. Aktuell deutet allerdings wenig darauf hin, dass ein Neuzugang bereits in den Startlöchern steht. Angesprochen auf mögliche Verpflichtungen sagte Cheftrainer Horst Steffen auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Dienstag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker): „Ich kann mit den Jungs, die hier sind, gut arbeiten. Über Verstärkungen kann ein Trainer sich nie beschweren, das ist auch klar. Aber grundsätzlich haben wir da eher einen Haken dran.“

Mögliche Neuzugänge für den SV Werder Bremen? Trainer Horst Steffen rechnet aktuell nicht mit weiteren Transfers.

Weitere Transfers beim SV Werder Bremen? So denkt Trainer Horst Steffen

Gänzlich auszuschließen ist ein später Transfer dennoch nie – zu häufig haben die Bremer in den vergangenen Jahren auf den letzten Drücker noch Profis verpflichtet. Speziell im Winter ist das für einen Verein wie Werder Bremen, der wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet ist, jedoch besonders schwierig. „Wenn du dich in der Spitze verstärken willst, ist es enorm teuer. Spieler, die du im Winter bekommst, sind in der Regel welche, die woanders nicht gespielt haben“, erklärte Fritz bereits am vergangenen Samstag nach der 0:1-Niederlage bei Bayer Leverkusen und ergänzte: „Wer gibt denn jetzt seinen Stammspieler ab, bei dem wir sagen, dass er uns in der Spitze besser macht?“

Hinzu kommt, dass Werder Bremen womöglich zunächst einen der Abgangskandidaten wie Skelly Alvero, Olivier Deman oder Isak Hansen-Aaröen ziehen lassen müsste, um finanziellen Spielraum im Gehaltsbudget zu schaffen. Doch selbst dann wären Neuzugänge keineswegs garantiert. Das Vertrauen in den aktuellen Kader sei intern weiterhin vorhanden, wie Horst Steffen abschließend betonte: „Die Jungs, die da sind, sind gut genug.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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