Werder-Kapitän hofft auf Transfers
Zu wenig Außenverteidiger: Werder-Kapitän Friedl wünscht sich weitere Verstärkungen
Beim DFB-Pokalspiel in Lüneburg wurde deutlich: Werder Bremen muss personell nachlegen – auch Kapitän Marco Friedl hofft auf weitere Transfers!
Nicht blamiert, aber definitiv auch nicht überzeugt: Beim SV Werder Bremen herrschte nach dem 3:0-Erfolg gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa in der ersten Runde des DFB-Pokals eine gemischte Gefühlslage vor. Unter die grundsätzliche Freude über das Weiterkommen mischte sich deutlich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Auftritt. Kapitän Marco Friedl sprach sich in diesem Zuge für weitere Verstärkungen auf dem Transfermarkt aus.
Werder Bremens Marco Friedl: „Wir haben im Moment nur wenig Außenverteidiger“
„Es gibt sicher ein zwei Sachen, die wir noch machen können“, sagte der Österreicher, der in der vergangenen Woche von Daniel Thioune öffentlich als Kapitän der Mannschaft bestätigt worden war. Vor allen in seinem Mannschaftsteil, der Abwehr, sieht der Innenverteidiger des SV Werder Bremen Bedarf. „Wir haben im Moment nur wenig Außenverteidiger“, sagte Marco Friedl. Auch im Mittelfeld „könnte noch etwas passieren“. Wie eine Forderung formulierte der 28-Jährige seine Aussagen bewusst nicht – für Unruhe dürfte er nach dem ersten Pflichtspiel kaum sorgen wollen.
„Ich bin zufrieden, wie es gerade ist“, sagte Marco Friedl stattdessen und lobte etwa die jüngsten Verstärkungen durch Ludovit Reis, Niclas Füllkrug und Eren Dinkci. „Wir haben eine Mannschaft, die konkurrenzfähig ist, wenn alle fit sind. Darauf arbeiten wir hin“, hielt der Kapitän des SV Werder Bremen fest. Nicht ganz unwichtiger Zusatz: „Und trotzdem hoffe ich natürlich, dass noch etwas passiert.“ Bis zum 1. September ist Zeit dafür.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Wir haben für uns den Bedarf analysiert und müssen schauen, was noch möglich ist“
Der Mann, der diese Hoffnung wahrmachen könnte, heißt Clemens Fritz. Angesprochen auf weitere Neuzugänge sagte der Sportchef nach dem DFB-Pokalspiel gegen den Lüneburger SK: „Wir können nicht jede Position dreifach besetzen, aber wir haben für uns den Bedarf analysiert und müssen schauen, was noch möglich ist.“ Wirtschaftliche Zwänge schränken die Bewegungsfreiheit des SV Werder Bremen bei der Suche nach einem Rechtsverteidiger und einem weiteren Mittelfeldspieler bekanntermaßen ein.
Dass das DFB-Pokalspiel des SV Werder Bremen gegen den Lüneburger SK unterstrichen hat, dass die Mannschaft fußballerisch grundsätzlich Luft nach oben aufweist, war auch Clemens Fritz nicht entgangen. „Es war ein Pflichtsieg, aber mir war es teilweise zu schleppend und träge. Da müssen wir noch etwas drauflegen, wenn wir in Richtung Bundesliga schauen.“ Womöglich sogar mit frischem Personal. (dco/bvo)
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