Drei Werder-Pflichtspielsiege in Folge
Stört die Winterpause den Werder-Flow? Welche Vorteile die Bremer sehen
Der SV Werder Bremen hat zuletzt drei Pflichtspiele in Folge gewonnen, kommt die anstehende Winterpause nun zur Unzeit? Welche die Vorteile der Bremer sehen!
Bremen – Drei Spiele in Folge gewonnen, drei Mal ohne Gegentor geblieben, erst im DFB-Pokal weitergekommen und dann die wichtigen Bundesliga-Spiele gegen die Kellerkinder VfL Bochum und FC St. Pauli relativ souverän gemeistert – der SV Werder Bremen hat aktuell seine Form gefunden. Mit einem weiteren Sieg gegen den 1. FC Union Berlin (Samstag, 21. Dezember, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) könnten die Grün-Weißen zum Jahresabschluss sogar auf einem Europa-League-Platz stehen. Kommt da die nahende Winterpause nicht zur Unzeit?
Werder Bremens Michael Zetterer über die Winterpause: „Ein paar Tage Pause tun auch mal ganz gut“
„Wir sind gerade wirklich in einem guten Flow“, sagt Werder-Torwart Michael Zetterer, der sich aber durchaus auf den Urlaub freut. „Es zählt, dass wir es gegen Union nochmal zeigen und auch drei Punkte mitnehmen. Danach tun auch mal ein paar Tage Pause ganz gut.“ Viel mehr sind es für die Profis des SV Werder Bremen auch nicht. Bereits am 2. Januar bittet Trainer Ole Werner nachmittags zum Trainingsauftakt, am 12. Januar (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) geht es dann in der Bundesliga gegen RB Leipzig weiter.
Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz über die Winterpause: „Es ist von Vorteil, wenn man einen kurzen Break hat“
Die Tatsache, dass es eine Winterpause gibt, können die Bremer ohnehin nicht beeinflussen, deswegen hält sich Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, auch nicht mit Konjunktiven auf und betont lieber die positive Seite der Unterbrechung im Spielbetrieb: „Wir haben ein paar Verletzte, und man merkt schon, dass es für den einen oder anderen eine sehr intensive Saison war. Wir haben ja auch Spieler dabei, die im Sommer ein Turnier gespielt haben“, sagt der 44-Jährige.
Felix Agu, Keke Topp und Justin Njinmah fehlen aktuell verletzt, auch Leonardo Bittencourt musste gegen St. Pauli passen. Anderen wie dem österreichischen Nationalspieler Romano Schmid ist die Müdigkeit durchaus anzumerken. „Von daher ist es ein Vorteil, wenn man einen kurzen Break hat und die Spieler, die verletzt sind, sich regenerieren können“, sagt Clemens Fritz, der den Profis des SV Werder Bremen nach der letzten Partie des Jahres gegen Union Berlin die Ruhephase gönnt: „Jetzt haben wir noch ein Spiel vor der Brust, das wollen wir gewinnen, und dann haben wir auch alle eine kleine Pause verdient.“ (han)