Werder gewinnt Heimspiel

Grüll-Doppelschlag zum Abschluss: Werder krönt Kalenderjahr 2024 mit Kantersieg gegen Union Berlin – und darf von Europa träumen

Marco Grüll (rechts) traf doppelt beim Heimsieg des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Union Berlin.
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Marco Grüll (rechts) traf doppelt beim Heimsieg des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Union Berlin.

Der SV Werder Bremen gewinnt das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 4:1 (3:1) und klettert vorerst auf Tabellenplatz sechs! Der Spielbericht der DeichStube!

Bremen – Was für ein toller Jahresabschluss für den SV Werder Bremen! Im letzten Heimspiel vor der Winterpause gelang den Grün-Weißen gegen den 1. FC Union Berlin nach Treffern von Marco Grüll (13./17.), Mitchell Weiser (44.) und Jens Stage (88.) ein 4:1 (3:1)-Erfolg und damit der vierte Pflichtspielsieg in Serie. Für die Eisernen hatte András Schäfer verkürzt (23.). Dank des verdienten Heimerfolgs kletterten die Bremer in der Tabelle zumindest vorübergehend auf Platz sechs, der am Saisonende zum Einzug in die UEFA Conference League berechtigten würde.

Trainer Ole Werner vertraute derselben Startelf wie beim 2:0-Auswärtssieg des SV Werder Bremen in der Vorwoche beim FC St. Pauli. Und die legte gleich munter los: In der achten Minute war Marvin Ducksch nach einem Pass von Jens Stage und unfreiwilliger Kopfballverlängerung von Diogo Leite plötzlich frei durch – vergab die Riesenchance zur frühen Führung aber, weil er mit links nicht ins Tor, sondern nur die Oberkante der Latte traf. Kurz darauf kam auch Union Berlin erstmals gefährlich zum Abschluss – doch Doekhis Kopfball aus dem Gewühl fehlte die Präzision, sodass Michael Zetterer sicher zupackte (10.). Aus einer österreichischen Co-Produktion resultierte kurz darauf die verdiente Bremer Führung: Romano Schmid flankte vom rechten Flügel butterweich in den Strafraum, wo sich Marco Grüll stark gegen zwei Gegenspieler behauptete und sehenswert einköpfte (13.).

Marco Grüll trifft doppelt im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Union Berlin

Die Bremer agierten jetzt mit noch mehr Rückenwind und schnürten sichtlich verunsicherte Unioner, die seit nunmehr neun Pflichtspielen auf einen Sieg warten, weiter hinten ein. Mit Erfolg! Im zweiten Versuch bediente der offensivfreudige Derrick Köhn den freistehenden Grüll im Rückraum – der den Ball per Direktabnahme in die Maschen hämmerte (17.). Die Krönung einer bärenstarken Werder-Anfangsphase! Und die Eisernen? Fanden überhaupt nicht statt. Und doch schauten die Bremer sich plötzlich ungläubig an, weil ihre erste Unachtsamkeit eiskalt bestraft wurde. Nach einem Konter flankte Linksverteidiger Tom Rothe perfekt auf den zweiten Pfosten, wo Anthony Jung und Köhn Union Berlins András Schäfer entwischen ließen, der den Ball mühelos über die Linie drückte – auch, weil Zetterer nicht ins Geschehen eingriff (23.). Ein zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafter Anschlusstreffer, der allerdings vorübergehend Wirkung zeigte, weil Werder Bremen fortan ungenauer wurde und die Berliner zunächst etwas Auftrieb bekamen.

Die nächste Chance gehörte dennoch den Grün-Weißen – weil Stage den Ball in der gegnerischen Hälfte stark eroberte und Ducksch auf Schmid weiterleitete, doch dessen Schuss fehlte die nötige Schärfe, um erneut für Zählbares zu sorgen (26.). Danach passierte nicht viel, weil beide Mannschaften härter zu Werke gingen und sich das Geschehen nun überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Kurz vor der Pause zeigte Werder Bremen dann aber den wohl schönsten Spielzug des ersten Abschnitts: Nach feinem Doppelpass mit Schmid, bediente der starke Köhn den einlaufenden Weiser, der eiskalt zum 3:1 eingrätschte (45.). Ein toller Treffer zur verdienten Pausenführung, die der umtriebige Schmid um Haaresbreite sogar noch auf 4:1 hochgeschraubt hätte. Doch der quirlige Österreicher scheiterte mit seinem schönen Schlenzer am gut reagierenden Gäste-Keeper Alexander Schwolow (45.+1).

Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Union Berlin wegen Pyrotechnik im Gästeblock kurzzeitig unterbrochen

Ohne personelle Wechsel startete Werder Bremen in den zweiten Durchgang – und hatte direkt die Chance zum 4:1 – doch Ducksch brachte den fälligen Querpass auf Grüll nicht an den Mann. Auf der Gegenseite hatten die Bremer dann Glück, als Benedict Hollerbach freistehend knapp verzog (48.). Kurz darauf unterbrach Schiedsrichter Florian Exner die Partie, weil im Gästeblock Rauchfackeln und Böller gezündet wurden (51.). Es ging zwar wenig später weiter, doch weil immer noch eine Rauchwolke über dem Rasen im Weserstadion hing, unterbrach der Referee aus Münster die Partie erneut (54.). Vom Niveau her verflachte die Partie im zweiten Abschnitt ein wenig. So dauerte es bis zur 62. Minute, ehe Werder seinen ersten Abschluss verzeichnete. Köhn hatte Ducksch bedient, doch der traf die Kugel bei seinem Volley nicht richtig.

Auch Union Berlin versuchte weiter sein Glück. Der zur Pause eingewechselte Tim Skarke zielte aus der Distanz aber knapp drüber (65.). Die abwartend agierenden Bremer ließen bei ihren vielversprechenden Konterszenen nun aber die Präzision aus dem ersten Durchgang vermissen. Ole Werner reagierte mit einem ersten Wechsel und brachte Oliver Burke für Doppeltorschütze Grüll ins Spiel (73.). Der nächste Abschluss gehörte aber wieder den Eisernen: Leopold Querfeld prüfte Zetterer mit einem Distanzschuss (75.). Eine Schlussoffensive der Gäste läutete das aber nicht mehr ein – im Gegenteil. Das letzte Wort gehörte den Gastgebern: Einen verunglückten Schmid-Schuss bekam Ducksch in die Hacken und legte gedankenschnell quer auf Stage, der mühelos zum 4:1-Endstand einschob (88.). Es war bereits der siebte Saisontreffer des Dänen. Dank des verdienten Schlussakkords sprangen die Bremer in der Tabelle mit nun 25 Zählern zumindest vorübergehend auf Rang sechs und haben schon jetzt die beste Hinrunde seit 13 Jahren absolviert - bei noch zwei ausstehenden Spielen wohlgemerkt. Für Werder Bremen geht es jetzt in die Winterpause, ehe Trainer Ole Werner am 2. Januar zum Trainingsauftakt bittet. Das erste Liga-Spiel im kommenden Jahr steigt dann am 12. Januar auswärts bei RB Leipzig. Zuvor testet Werder Bremen (Sonntag, 5. Januar, 15 Uhr im DeichStube-Liveticker) gegen Twente Enschede. (mwi)

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark (90.+2 Malatini), Friedl, Jung (88. Veljkovic), Weiser, Lynen (90.+2 Alvero), Stage, Köhn (88. Deman), Schmid, Ducksch, Grüll (73. Burke)

Der Liveticker zum Nachlesen:

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Werder gewinnt und macht einen großen Schritt Richtung Europa!

Der SV Werder Bremen heute im Liveticker gegen den 1. FC Union Berlin. Alle Tore, News und Highlights vom Bundesliga-Spiel am Samstag live im Live-Ticker. Der Endstand ist 4:1 für Werder Bremen.

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17.33 Uhr: Damit verabschiedet sich der Mann am Ticker für heute und für dieses Jahr. Kommt gut ins Nächste und frohe Feiertage! Die Kollegen übernehmen und versorgen euch mit allen wichtigen Informationen zum heutigen Spiel. Wir lesen uns aber schon in drei Wochen wieder, wenn Werder sonntags (15.30 Uhr) bei RB Leipzig ran muss.

17.32 Uhr: Werder vergoldet im Heimspiel gegen Union Berlin einen tollen Dezember mit dem vierten Sieg im vierten Punktspiel. Großen Anteil am 4:1 (3:1) gegen die bis dato zweitbeste Abwehr der Fußball-Bundesliga hat Marco Grüll, der innerhalb von vier Minuten gleich zweimal traf (13., 17.) und auf 2:0 stellte. Die Zwei-Tore-Führung hielt aber nicht lange, weil Andras Schäfer eine Flanke mit einer tollen Direktabnahme an Michael Zetterer vorbei im Tor unterbrachte (23.) – nur noch 2:1 für Werder. Noch vor der Pause aber legte Mitchell Weiser eine Hereingabe des starken Derrick Köhn per Grätsche zum 3:1 ins Berliner Tor (45.). Ganz so ereignisreich sollte die zweite Halbzeit nicht bleiben, bis Jens Stage kurz vor Schluss eine uneigennützige Hereingabe von Marvin Ducksch zum 4:1-Endstand über die Linie drückte.

17.31 Uhr: Das war es! Werder schlägt Union Berlin mit 4:1 (3:1) und steht derzeit damit auf Platz 6!

90.+7: Die letzte Minute bricht an.

90.+5: Bei Union ist jetzt auch nichts mehr vom Glauben spürbar, hier noch zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Werder spielt das seriös runter.

90.+4: Burke sieht nach einem Foul gegen Diogo Leite die Gelbe Karte. Harte Entscheidung.

90.+2: Noch ein Doppelwechsel bei Werder: Lynen geht, Stark, ebenfalls. Dafür nun Alvero und Malatini.

90.+1: Acht Minuten gibt es zusätzlich, das liegt an der langen Pyro-Unterbrechung zu Beginn der zweiten Halbzeit.

89. Min: Toussart probiert es noch mal für Union aus der Distanz.

88. Min: Dann wechselt Werder: Deman kommt für Köhn, Veljkovic für Jung.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Kurz vor Schluss macht Jens Stage den Deckel drauf

87. Min: Ausgangspunkt des Treffers ist ein verunglückter Schuss von Romano Schmid, der eigentlich am Sechzehner viel Platz hat, das Spielgerät aber gar nicht trifft. Dadurch springt der Ball aber zu Ducksch, der auf höhe der Abseitslinie acht Meter vor dem Tor lauert, plötzlich frei durch ist und in die Mitte legt auf Stage. Der muss nur noch einschieben. Sein siebtes Saisontor ist ein ganz einfaches!

87. Min: TOOOOOR für Werder! Stage trifft zum 4:1!

84. Min: Burke spielt einen schwachen Ball von der linken Seite nach rechts, sodass eine potenzielle Bremer Chance gar nicht erst zustande kommt.

83. Min: Es passiert gerade nicht viel. Werder muss nicht, Union kann nicht.

80 Min: Union will es hier noch mal wissen und wird offensiver. Die Bremer Abwehr hat Mühe, bekommt aber irgendwie immer noch ein Bein dazwischen.

78. Min: Die Gäste wechseln ein letztes Mal. Prtajin kommt, Vertessen geht.

76. Min: Die folgende Ecke wird gefährlich, weil Zetterer den hohen Ball nicht festhalten kann. Aber seine Mitspieler bereinigen die Situation.

76. Min: Hollerbach wuselt sich durch den ganzen Strafraum und fällt dann. Einen Kontakt können wir nicht erkennen, das wäre eigentlich Gelb. Die Pfeife von Exner bleibt stumm und so kommt im Rückraum Querfeld an den Ball und zwingt Zetterer mit einem Schuss aufs linke Eck zu einer Glanzparade!

73. Min: Jetzt wechselt auch Werder zum ersten Mal. Unter lautem Applaus verlässt Marco Grüll den Platz, für ihn kommt Oliver Burke.

72. Min: Das Spiel geht weiter mit einer Ecke für Union. Aber wie so häufig am heutigen Tage: Die wird nicht gefährlich.

71. Min: Union wechselt wieder doppelt: Torschütze Schäfer und Khedira verlassen den Platz, Tousart und Kemlein betreten ihn.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Werder wird offensiver und sucht die Entscheidung

68. Min: Werder holt sich den Ball zurück, dann kommt Grüll im Strafraum an den Ball und möchte seinen Gegenspieler ausdribbeln, stolpert aber und verliert die Kugel.

68. Min: Schmid spielt Köhn fein an, der mit einer flachen Hereingabe seinen dritten Scorerpunkt nur knapp verpasst, weil sich ein Berliner mit einer Grätsche in den Passweg wirft.

67. Min: Union kann klären.

66. Min: Die bringt nur den nächsten Eckball ein.

66. Min: Jetzt probiert Köhn es mit einer Flanke von links. Die wird abgefälscht, er gibt Eckball für Werder.

65. Min: Auch dieser Eckball von rechts bleibt ungefährlich.

64. Min: Mitchell Weiser leitet einen Konter über die rechte Seite ein, verliert dann aber den Ball. Dann geht es in die andere Richtung sehr schnell. Skarka bekommt den Ball, macht ihn fest und feuert dann ein leicht abgefälschtes Geschoss über den Kasten von Zetterer. Ecke.

63. Min: Auf der Gegenseite bleibt Skarke mit einer Hereingabe von der rechten Seite hängen.

62. Min: Werder kontert. Lynen spielt einen langen Ball auf Grüll, der ihn weiterleitet an den hinterlaufenden Köhn. Der flankt auf die andere Seite des Strafraums auf Ducksch. Der Stürmer probiert es mit einer Direktabnahme, trifft den Ball aber nicht richtig, sodass er rechts am Tor vorbeifliegt.

61. Min: Keine Gefahr, am Ende wird es ein Offensivfoul der Berliner.

60. Min: Jetzt setzt Union sich in der Bremer Hälfte fest und holt den nächsten Eckball raus.

57. Min: Jetzt geht es weiter.

55. Min: Noch einmal ordnet Schiedsrichter Exner eine Pause an, damit der Rauch hier aus dem Stadion-Innenraum restlos abziehen kann.

54. Min: Danach macht Werder das Spiel schnell. Schmid steckt durch auf Grüll, der den Ball in die Mitte legt – aber da steht kein Mitspieler.

54. Min: Die Ecke wird ausgeführt, obwohl nach wie vor Rauch über den Rasen weht. Aber gefährlich wird es nicht.

53. Min: Dichter Rauch zieht jetzt über den Platz. Das kennen wir ja bereits, vergangene Woche war das Auswärtsspiel des SVW auf St. Pauli auch zwischenzeitlich unterbrochen wegen Pyro.

51. Min: Kurze Unterbrechung, weil im Gästeblock Pyrotechnik auflodert, und das nicht zu knapp. Außerdem explodiert irgendwo ein Böller. Schiri Exner wartet kurz ab.

51. Min: Ecke für Union.

49. Min: Fast der erneute Anschlusstreffer für Berlin! Der eingewechselte Skarke spielt am Strafraum einen Doppelpass mit Hollerbach. Der zieht in Richtung des langen Pfostens parallel zur Strafraumlinie und bringt den Ball dann auf den langen Pfosten. Nur hauchzart rollt er am Tor vorbei.

48. Min: Jetzt wird Schmid bedient, Stage ist der Vorbereiter, aber die Ballannahme misslingt dem Österreicher, der danach ins Laufduell muss und es verliert.

46. Min: Ducksch läuft nach einem erneut starken Ball von Schmid von links aufs Tor zu und will dann mit dem rechten Außenrist den Ball vors Tor legen, aber bleibt hängen. Es gibt Ecke, aber die bringt nichts ein.

46. Min: Union wechselt: Skarke und Juranovic spielen nun für Trimmel und Skov.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Die zweite Hälfte im Weserstadion läuft!

46. Min: Und zwar in diesem Moment! Die zweite Halbzeit läuft!

16.37 Uhr: Die Teams kehren zurück aus der Pause. Gleich geht es weiter.

16.23 Uhr: Es ist eine unterhaltsame Partie, die die Zuschauer im Weserstadion geboten bekommen. Das liegt vor allem an Marco Grüll, der bereits früh im Spiel zeigt, dass er ein Guter ist: Erst trifft er nach Vorlage von Schmid (13.), dann nutzt er ein Zuspiel von Köhn zum 2:0 (17.). Köhn ist es auch, der mit einem tollen Ball hinter die Abwehr das dritte Bremer Tor durch Weiser (45.) einleitet. Dazwischen allerdings bekommt dieser bislang so erbauliche Bremer Fußballnachmittag durch das Tor von Schäfer (23.) einen kleinen Schönheitsfleck. Mal schauen, ob die zweite Halbzeit ähnlich ereignisreich wird.

16.21 Uhr: Das war es mit der ersten Halbzeit! Werder geht hier verdient mit einem 3:1 gegen Union in die Pause!

45.+1: Die nächste gute Szene von Bremen! Den Eckball von rechts bringt Ducksch flach in den Rückraum, wo Weiser viel Zeir für den Abschluss hat, den Ball aber übers Tor setzt.

45.+1: Und beinahe trifft auch Schmid! Er nimmt einen langen Ball runter und schlenzt ihn dann von links mit rechts aufs lange Eck. Schwolow kann sich mit einer sehenswerten Flugparade auszeichnen! In der Folge bleibt Werder zunächst im Ballbesitz und holt eine Ecke raus.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Mitchell Weiser erhöht für Werder kurz vor der Pause!

45. Min: Berlin will sich mit einem langen Schlag befreien, den Jung aber mit grenzwertigem Körpereinsatz für Bremen holt. Er spielt Köhn an, der links einen tollen Doppelpass mit Schmid spielt und dann flach hinter die Kette spielt. Am Fünfmeterraum ist Weiser eingelaufen, der den Ball zum 3:1 über die Linie grätscht! Toller Spielzug!

45. Min: TOOOOOOR für Werder! Kurz vor der Pause stellt Weiser mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her!

43. Min: Auf der Gegenseite findet Schmid mit einer scharfen Flanke in den Rückraum Ducksch. Der nimmt den Ball mit der Brust an, bekommt ihn aber für einen Abschluss nicht kontrolliert.

43. Min: Trimmel sucht Khedira am Elfmeterpunkt mit einem langen Ball, Zetterer kommt raus und hat die Kugel.

41. Min: Stark unterbindet einen Steckpass von Hollerbach mit einer herausragenden Grätsche.

40. Min: Fieser Ball direkt vor die Torlinie in den stark bevölkerten Fünfer. Zetterer hat Mühe, aber fischt den Ball aus der Luft.

39. Min: Union bekommt die nächste Chance vom Eckballpunkt.

37. Min: Stage schickt rechts Weiser auf die Reise, der im Strafraum aber den Ball nicht vernünftig in die Mitte gelegt bekommt. Chance vertan.

35. Min: Irgendwie ist nicht ganz nachvollziehbar, wie Union mit dieser Abwehrarbeit bislang so gut gefahren ist in dieser Saison. Im Spielaufbau aus der eigenen Abwehr heraus unterlaufen den Gästen hier ein ums andere Mal haarsträubende Abspielfehler, die Werder aber noch nicht so recht zu nutzen weiß.

34. Min: Weil Lynen im Mittelfeld nicht wach ist, kommt Union zur Kontersituation. Am Strafraum bekommt Jung noch die Füße dazwischen und bereinigt.

32. Min: Union kommt über rechts, die Flanke auf den Elfmeterpunkt bekommt Stage etwas unorthodox und mit Mühe geklärt.

31. Min: Es ist eine unterhaltsame Partie, an der beide Teams teilnehmen. Jetzt versucht Werder sich ein wenig mehr in Spielkontrolle, Union geht aggressiv drauf.

28. Min: Die wird gefährlich! Zwar nicht direkt, aber über den zweiten Ball über Trimmel, der von rechts auf den langen Pfosten flankt und erst einen Abnehmer für einen Kopfball und danach für einen Nachschuss findet. Die Bremer schmeißen sich in diese Versuche und verhindern auf Kosten eines Eckballs eine noch gefährlichere Situation.

28. Min: Jetzt wieder die Eisernen. Die setzen sich ein bisschen am Bremer Strafraum fest, finden aber keine Lücke. Aber: Sie holen einen Eckball von der linken Seite raus.

26. Min: Stage grätscht im Mittelfeld den Ball von Rothe klasse ab und initiiert damit den Konter. Er könnte nach rechts rausspielen, entscheidet sich aber für den Pass nach links zu Schmid. Der legt sich den Ball auf den rechten Fuß und legt ihn dann knapp am linken Pfosten vorbei.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Marco Grüll trifft doppelt, aber Union hat eine Antwort

23. Min: Auch das ging dann ein bisschen zu leicht. Wirklich viel passiert nicht, bis Rothe links auf dem Flügel den Ball bekommt und einfach mal scharf an den langen Pfosten flankt. Dort ist Schäfer seinem Bewacher Jung enteilt und trifft aus kurzer Distanz mit einer Direktabnahme.

23. Min: Tor für Union. Schäfer verkürzt auf 2:1.

19. Min: Friedl sieht auf der anderen Seite Gelb nach einem Foulspiel.

17. Min: In der Entstehung ist dieses Tor dem 1:0 sehr ähnlich. Werder spielt sich ruhig den Ball zu, die Flanke von rechts bekommt Union nicht ausreichend geklärt, sodass der Ball zu Köhn springt. Der steht links im Strafraum, wird nicht angefriffen und sieht dann im Rückraum Grüll. Köhns Pass kommt hart und präzise – und hart ist auch der Abschluss von Grüll, der den Ball wuchtig zentral aufs Tor hämmert. Schwolow reißt noch die Arme hoch, kann gegen dieses Geschoss aus 15 Metern aber nichts ausrichten. Grüll mit einem Sahnenachmittag bis hierhin, die Bremer Fans toben!

17. Min: TOOOOOR für Werder! Grüll schnürt hier früh den Doppelpack zum 2:0!

16. Min: Jetzt möchte Grüll sich als Zulieferer versuchen, bekommt tief einen Ball und will ihn durchstecken. Die Idee ist super, der Pass auch, aber in der Mitte verpassen Schmid und Ducksch knapp.

13. Min: Das ging aus Berliner Sicht dann wohl doch ein bisschen zu leicht: Werder spielt sich tief in der Berliner Hälfte in Ruhe den Ball zu. Von der rechten Eckfahne legt Stage zurück auf Schmid, der den Kopf hebt und Grüll einlaufen sieht. Deshalb flankt er aus dem Halbfeld und findet den Österreicher genau zwischen Trimmel und Doekhi. Grüll springt, köpft und trifft links unten zum 1:0. Schwolow ist ohne Abwehrchance, Werder knackt die Berliner Abwehr mit einfachsten Mitteln!

13. Min: TOOOOOOOR für Werder! Grüll trifft mit dem Kopf zum 1:0!

9. Min: Und plötzlich brennt es auf der Gegenseite lichterloh! Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld bekommt Werder den Ball hinten nicht raus, die Berliner gewinnen die Kopfballduelle – und am Ende wuchtet Doekhi das Spielgerät aus kurzer Distanz auf den Kasten von Zetterer. Der Werder-Schlussmann packt zu.

8. Min: Das MUSS das 1:0 für Werder sein! Stage spielt einen langen Ball, den Diogo Leite mit dem Kopf unglücklich in den Lauf von Ducksch verlängert, der halblinks völlig frei vor dem Tor auftaucht und den auftropfenden Ball rechts in den langen Winkel hängen möchte, aber etwas zu hoch zu zielt und das Spiele nur auf die Latte setzt!

6. Min: Nach einem langen Ball geht Friedl gegen Hollerbach als letzter Mann in den Zweikampf. Der Bremer hat Glück, dass der Union-Stürmer wohl etwas energischer zieht und zerrt, sodass Schiri Exner Stürmerfoul pfeift.

5. Min: Das ging flott: Doekhi reißt im Mittelfeld Schmid um und sieht früh im Spiel die erste Gelbe Karte.

4. Min: Schmid spielt von der linken Seite einen langen Ball in den Lauf des rechts einlaufenden Stage. Schwolow hat das aber geahnt und fängt die Kugel ab.

3. Min: Grüll erläuft einen langen Ball, kommt dann aber nicht an Diogo Leite vorbei.

1. Min: Werder spielt heute in den grünen Heimtrikots, das Wappen ist in einen Tannenbaum eingefasst. Union läuft heute in schwarzen Trikots auf und spielt zunächst auf die Ostkurve.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Das letzte Werder-Spiel des Jahres läuft!

1. Min: Schiri Exner gibt das Spiel frei!

15.30 Uhr: Nach einem sehr emotionalen Moment jetzt der Fokus aufs Sportliche.

15.29 Uhr: Bevor es losgeht, bittet der DFB sämtliche Teams im Profi-Fußball noch zu einer Schweigeminute aufgrund des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gestern Abend.

15.28 Uhr: Die Kapitäne Marco Friedl und Christopher Trimmel stehen bei Schiedsrichter Florian Exner zwecks Seitenwahl.

15.27 Uhr: ... und da kommen sie!

15.25 Uhr: Die Teams versammeln sich im Spielertunnel, das Stadion ist mittlerweile voll, gleich geht es los.

15.20 Uhr: Am Sky-Mikrofon wird Werder-Trainer Ole Werner auf die Abwehrstärke des heutigen Gegners angesprochen: Union kassierte in 14 Spielen erst 15 Gegentore, nur Bayern München (13) steht stabiler. Seine Mannschaft werde wohl keine zehn Chancen auf dem Silbertablett serviert bekommen, schließt Werner daraus; stattdessen müsse sie sich jede Gelegenheit „hart erarbeiten“.

15.15 Uhr: Aber: Die gemeinsame Historie beider Vereine spricht für Union. Bei neun Pflichtspielen holte Union sechs Siege, Werder gewann drei Spiele. Nach zuvor drei Heimniederlagen in der Bundesliga aber gelang Bremen im Oktober vergangenen Jahres der erste Erfolg im Weserstadion gegen die Köpenicker: Beim 2:0-Sieg trafen Knoche ins eigene Tor und Ducksch, Khedira sah nach einem harten Foulspiel die Rote Karte.

15.10 Uhr: Noch ein Argument, das für Werder spricht: Der SVW ist die jüngsten vier Spiele ungeschlagen, gewann wie erwähnt zuletzt dreimal in Folge. Bei Union hingegen sieht es wesentlich schlechter aus: Nur drei Punkte aus den letzten sieben Liga-Spielen, kein Sieg – Euphorie dürfte diese Bilanz nicht entfachen. Außerdem flogen die Hauptstädter im Pokal gegen Drittligist Arminia Bielefeld raus. Der Blick geht bei den Gästen heute also eher nach unten.

15.07 Uhr: Es ist für die Gäste das erste Spiel nach dem Eklat vom vergangenen Wochenende, als ein Union-Fan den VfL-Bochum-Torhüter Drewes mit einem Feuerzeug am Kopf traf und schon tief in der laufenden Nachspielzeit für eine lange Unterbrechung sorgte und ein ziemlich sicheres Nachspiel vor dem Sportgericht eingeleitet haben dürfte. Die Entscheidung dürfte allerdings erst im kommenden Jahr fallen. Ob das 1:1-Endergebnis damit noch ins Wanken gerät? Wir werden es sehen. Heute hoffen wir auch eine sportlich faire Partie auf beiden Seiten.

15.04 Uhr: Werder dürfte damit heute Favorit sein, auch wenn die Heimbilanz mit sechs Punkten aus sechs Spielen weiterhin ausbaufähig ist. Der FCU hat auswärts in sieben Partien bislang fünf Punkte gesammelt.

14.59 Uhr: Tabellarisch trennen die heutigen Gegner drei Plätze und fünf Punkte. Das bedeutet, dass Union den SVW heute nicht überholen kann, drei Punkte würden den Hauptstädtern im Kampf um den Klassenerhalt dennoch guttun. Immerhin: Union ist vom Relegationsplatz derzeit komfortable sieben Punkte entfernt. Ein Sprung in der Tabelle nach oben ist indes nicht möglich.

14.52 Uhr: Gewinnt Werder heute, machen die Grün-Weißen einen Dezember mit vier Siegen aus vier Spielen perfekt. In der Tabelle könnte das zumindest vorübergehend einen Sprung auf die Plätze bedeuten, die zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigen – und wenn alles klappt, wäre sogar ein Überwintern auf Platz 5 möglich. Dafür allerdings müssten die Ergebnisse aus den Spielen mit Freiburger, Stuttgarter, Mainzer und Dortmunder Beteiligung heute und morgen passen.

14.43 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Florian Exner. Seine Assistenten heißen Nikolai Kimmeyer und Benedikt Kempkes, Lukas Benen ist heute Vierter Offizieller. Nicht im Stadion ist Robert Schröder, der in Köln als Videoschiedsrichter aber irgendwie doch dabei ist, ihm steht Arne Aarnink zur Seite.

14.33 Uhr: Ein paar mehr Umstellungen hat der heutige Werder-Gegner Union. Die Gäste starten folgendermaßen: Schwolow – Diogo Leite, Querfeld, Doekhi – Rothe, Khedira, Schäfer, Trimmel – Vertessen, Hollerbach, Skov. Auf der Bank sitzen zu Beginn Klaus (ET), Juranovic, Haberer, Skarke, Tousart, Kemlein, Prtajin, Volland und Jordan. Trainer ist Bo Svensson.

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Die Werder-Aufstellung ist da!

14.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Bremer Startaufstellung! Ole Werner verändert im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg gar nichts, und das bedeutet: Zetterer – Weiser, Stark, Friedl, Jung, Köhn – Lynen, Stage – Schmid, Ducksch, Grüll. Auf der Bank nehmen zunächst Backhaus (ET), Deman, Pieper, Veljkovic, Burke, Malatini, Alvero und Nankishi sowie Covic Platz, der zum ersten Mal in einem Pflichtspiel im Bremer Kader stetht.

14.12 Uhr: Moin aus der DeichStube – ein letztes Mal in diesem Jahr! Am heutigen 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der SV Werder Bremen den 1. FC Union Berlin. Wir sind besonders gespannt darauf, mit welcher Startelf Werder-Trainer Ole Werner heute spielen wird. In etwa 15 Minuten dürften wir mehr wissen. Wir bleiben geduldig.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Union Berlin. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Jagd nach dem perfekten Dezember: Mit einem Sieg gegen Union Berlin will Werder Bremen stimmungsvoll die Winterpause einläuten

Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) in der Bundesliga auf Union Berlin. Der Vorbericht zum Jahresabschluss!

Bremen – Verpackt werden müssen die Geschenke nicht, eine Schleife braucht es schon gar nicht. Drei Wünsche hat Ole Werner so kurz vor dem Weihnachtsfest dennoch parat – und wenig überraschend drehen sie sich um seine sportliche Arbeit beim SV Werder Bremen. „Der erste Wunsch ist, dass genau das Ergebnis am Ende auf der Anzeigetafel steht, das wir uns alle wünschen – mit mindestens einem Tor mehr für uns“, sagt der Coach vor dem finalen Heimspiel des Jahres 2024 gegen Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). „Eine gute Stimmung im Stadion wäre auch gut, so wie wir sie eigentlich immer haben. Und dann noch eine Leistung, bei der wir sagen, dass wir genau so Fußball spielen wollen. Auch gegen solch einen Gegner.“

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin - Trainer Ole Werner: „Eine Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist“

Zuletzt lieferte Werder Bremen (live im TV gegen Union Berlin) vielleicht nicht immer den größtmöglichen Fußballgenuss, dafür stimmte aber die Ausbeute. Drei Partien haben Kapitän Marco Friedl und Co. bislang im Dezember absolviert, allesamt wurden sie nicht nur gewonnen, sondern auch noch ohne Gegentreffer beendet. Da winkt also wahrlich ein perfekter Monat, falls die Hauptstädter bezwungen werden. Doch Ole Werner weiß, dass noch einmal 90 arbeitsreiche Minuten vor seinem Team liegen. Dafür sei Union Berlin trotz zuletzt acht siegloser Partien in Folge zu gut. „Sie sind eine Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist“, meint der 36-Jährige. „Sie waren zuletzt nie deutlich unterlegen, die Spiele waren alle eng und hätten mit etwas Glück auch in eine andere Richtung laufen können.“

Jüngst gab es ein paar unangenehme Nebengeräusche in Berlin, der Feuerzeugwurf eines Union-Fans beim vergangenen Heimspiel auf Bochum-Torhüter Patrick Drewes erhitzte auch unter der Woche noch die Gemüter. Mit negativen Nachwehen für den jetzigen Auftritt im Weserstadion? „Ich habe solch eine Situation noch nicht erlebt, aber wenn so etwas bei uns passiert wäre, dann wäre es wahrscheinlich ein, zwei Tage ein Thema gewesen – als Profi ist es dann aber normal, dass man sich sehr schnell wieder auf die nächste sportliche Aufgabe konzentrieren kann“, meint Werder Bremens Trainer Ole Werner. „Deshalb glaube ich nicht, dass es eine Rolle spielt.“ Einfacher werde es für seine Mannschaft also garantiert nicht. „Das wird uns nicht vor die Füße fallen, den Sieg müssen wir uns schon holen. Wir brauchen eine Top-Leistung und die defensive Stabilität der letzten Wochen.“

Werder Bremen im Live-Ticker gegen Union Berlin: SVW weiß gute Serie einzuschätzen

Letztere hat Werder Bremen (so könnte die Startelf-Aufstellung gegen Union Berlin aussehen) heran an die Europapokalplätze geführt. Und klar, dieser Anschluss soll unbedingt auch über die Feiertage gewahrt werden. Mit aktuell 22 Zählern liegen die Norddeutschen als Neunter auf einem Kurs, den es seit 2011 am Osterdeich nicht mehr gab. Noch immer ist die magische 40-Punkte-Marke das offiziell erklärte Ziel, geträumt wird höchstens heimlich von Höherem. Aktuell sieht es so aus, als könnten die Bremer die anvisierte Hürde tatsächlich noch einmal früher nehmen als in der Vorsaison, was beim Blick auf die jüngere Vergangenheit des Clubs noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. „Insgesamt können wir auf ein gutes Jahr zurückblicken, denn es gibt Wenige, die in dieser Zeit mehr Punkte geholt haben als wir“, hebt Ole Werner hervor. „Das spricht für die Mannschaft.“ Zur Einordnung: 32 Ligaspiele galt es bislang im Verlauf der vergangenen zwölf Monate zu absolvieren, 48 Zähler sicherte sich der SVW dabei und liegt somit als Siebter des speziellen Rankings lediglich hinter den namhaften Konkurrenten aus Leverkusen (76), München (67), Stuttgart (62), Leipzig (59), Dortmund (58) und Frankfurt (50).

Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Grün-Weiß startet am 2. Januar mit der Vorbereitung

Das macht natürlich Appetit auf mehr, doch Zeit zur Völlerei bleibt auch jetzt nur sportlich. Die Winterpause ist so kurz, dass sie den Namen kaum noch verdient. Das Weihnachtsfest in der kommenden Woche, Silvester ein paar Tage darauf – und schon geht es wieder an die Arbeit. Ole Werner selbst macht sich an Neujahr auf den Weg von Kiel zurück nach Bremen, einen Tag später bittet er die Profis auf den Platz. Nach einem Testspiel gegen Twente (5. Januar, 15 Uhr) wird exakt eine Woche später bei RB Leipzig (15.30 Uhr) die Hinrunde fortgesetzt, am Mittwoch darauf ist der 1. FC Heidenheim im Weserstadion zu Gast (20.30 Uhr), ehe dann am 19. Januar der FC Augsburg vorbeischaut (17.30 Uhr). Da kann viel in die richtige, aber auch falsche Richtung bei Werder Bremen gelenkt werden. Die erhöhte Belastung zum Wiedereinstieg mit einem möglicherweise noch immer dezimierten Kader wischt der Coach aber lässig beiseite. „Wir wissen um die Problematik, dass direkt eine englische Woche ansteht, dass mit dem Pokal dann Ende Februar auch noch eine englische Woche da ist“, sagt Werner und schiebt einen Satz hinterher, der durchaus als Kampfansage verstanden werden kann: „Wir werden daran arbeiten, dass noch mehr englische Wochen dazukommen.“ mbü

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