Fakten und Statistiken
Das Angeberwissen vor Werders Spiel gegen Hoffenheim: Tor-Garantie, Oktober-Mutmacher und geknackte Kohfeldt-Serie
Der SV Werder Bremen empfängt Samstagabend (18.30 Uhr) die TSG Hoffenheim im Wohninvest Weserstadion. Die DeichStube hat wie immer das passende Angeberwissen zur Bundesliga-Partie zusammengetragen.
Bremen – Im April 2014 schlug der SV Werder Bremen die TSG Hoffenheim letztmals im Wohninvest Weserstadion (3:1). Seither warten die Grün-Weißen auf einen weiteren Heimsieg in der Bundesliga gegen den derzeitigen Tabellensechsten. Langweilig wird es in den Duellen der Bremer und der Kraichgauer aber nie: Tore fielen mit einer Ausnahme in jedem der bislang 28 Aufeinandertreffen beider Clubs. Nun steht heute in Bremen (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) der nächste Vergleich zwischen Werder und Hoffenheim an. Das Angeberwissen zum Spiel.
Neue Heimstärke gegen lange nicht gesehene Auswärtsstärke: Zwar ist die Heimbilanz des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim insgesamt nur hauchzart positiv (vier Siege, sieben Remis bei drei Niederlagen), aber immerhin hat Werder in der laufenden Saison seine Freude an Heimsiegen wiederentdeckt und schlug zuletzt Mainz (4:0) und Köln (2:1). Mehr als zwei Heimsiege in Folge gab es für den SVW in der Bundesliga letztmals im März/April 2019, nämlich drei. Die TSG reist mit der Empfehlung von drei Auswärtssiegen im Gepäck an die Weser. Ein vierter Erfolg würde einen neuen Vereinsrekord in der Bundesliga bedeuten.
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Angeberwissen zum Heimspiel: Profis des SV Werder Bremen mit einer Horrorbilanz gegen die TSG Hoffenheim
Bremer Horrorbilanz gegen Hoffenheim: Traurig, aber wahr: Kein einziger Spieler im Kader des SV Werder Bremen hat eine positive Bilanz gegen die Kraichgauer vorzuweisen. Selbst Naby Keita hat nur einmal gegen die TSG Hoffenheim gewonnen und zwei Spiele verloren. Zu Hause setzte es für den Ex-Liverpool-Star mit RB Leipzig sogar mal eine 2:5-Schlappe. Niklas Stark verlor gar acht seiner zwölf Einsätze gegen Hoffenheim. Immerhin ausgeglichen ist die Bilanz von Dawid Kownacki (0-2-0) und Marvin Ducksch (2-1-2).
Nullnummer? Fehlanzeige! Werner und Anfang knacken Kohfeldt-Serie: Seit sage und schreibe 73 Pflichtspielen gab es für Werder Bremen kein 0:0 mehr. 66 Partien davon unter Trainer Ole Werner. Damit haben die Grün-Weißen die Serie unter Florian Kohfeldt (72 Spiele ohne ein torloses Unentschieden) übertrumpft. Zum Rekord, den Werder unter Willi Multhaup und Günter Brocker zwischen 1965 und 1967 aufstellte, fehlen noch sechs Spiele.
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Angeberwissen zum Hoffenheim-Spiel: Werder Bremen gewann in den letzten drei Jahren jeweils das erste Heimspiel im Oktober
Oktober-Mutmacher: Gutes Omen: Das jeweils erste Heimspiel im Oktober hat Werder Bremen in den letzten drei Jahren immer gewonnen und seit fünf Jahren nicht mehr verloren. Das erste Heimspiel im Oktober verlor der SVW letztmals 2017 – mit 0:2 gegen Borussia Mönchengladbach.
Mögliche Spieler-Jubiläen und Marken: Zuletzt durfte Leonardo Bittencourt bei Werder, obwohl fit, dreimal in Folge nicht mitwirken. Setzt Trainer Ole Werner den Deutsch-Brasilianer gegen die TSG Hoffenheim ein, wäre es Bittencourts 84. Bundesliga-Einsatz für die Grün-Weißen, womit er mit einem gewissen Diego gleichziehen würde. Sollte Werder Bremen dann auch noch gewinnen, könnte sich Bittencourt über seinen insgesamt 70. Sieg in der Bundesliga freuen. Für Teamkollege Mitchell Weiser wäre es zudem der 80. Erfolg im Fußball-Oberhaus. (mwi)