Bei Niederlage gegen FCA
„Ihm gehört die Zukunft“: Thioune lobt Werder-Youngster Musah und bittet um Geduld
Bei Werder Bremens 1:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg blieb nur der unbekümmerte Auftritt von Salim Musah positiv in Erinnerung.
Von Moritz Büscher. Er war einer der wenigen Lichtblicke des SV Werder Bremen bei der 1:3-Pleite gegen den FC Augsburg: Salim Musah, der neben Justin Njinmah und Samuel Mbangula zur Halbzeit eingewechselt worden war, brachte direkt Schwung in die harmlose Offensive der Grün-Weißen. Trainer Daniel Thioune reagierte mit dem Dreifachwechsel auf die schwache erste Hälfte seiner Mannschaft, die am Samstagnachmittag die große Chance verpasste, den Klassenerhalt sicher einzutüten.
Nach 0:2 zur Pause: Wie Salim Musah die harmlose Offensive des SV Werder Bremen belebte
„Wir waren mit dem kompletten Auftritt in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Wir haben offensiv gar nicht stattgefunden”, sagte der Cheftrainer des SV Werder Bremen, den vor allem die mangelnde Intensität im Spiel seines Teams störte. Salim Musah gelang es allerdings, etwas Leben in die lahme Offensive der Hausherren zu bringen. Der 20-Jährige sorgte direkt für Unruhe im Augsburger Strafraum und erzielte nur neun Minuten nach seiner Einwechslung den vermeintlichen 1:2-Anschlusstreffer, doch Flankengeber Olivier Deman hatte zuvor im Abseits gestanden. Davon ließ sich das Bremer Eigengewächs aber nicht entmutigen, ganz im Gegenteil: Musah hatte seine Füße beim 1:2 von Romano Schmid mit im Spiel und verzeichnete noch einen guten Torabschluss.
„Das war ein Fingerzeig. Salim hat sich mit dem Tor, das leider nicht gezählt hat, angemeldet und war sehr nah dran”, betonte Thioune, der nach zuvor eher unauffälligeren Spielen nun wieder ein positives Signal seines Youngsters erhielt. Dass diese Formkurve in den jungen Jahren völlig normal ist, weiß auch der Cheftrainer des SV Werder Bremen: „Seine letzten Auftritte waren nicht so, dass er sofort mehr bekommen sollte, musste oder konnte. Er braucht immer noch seine Zeit und muss Abläufe erkennen”, erklärte Thioune. Für Salim Musah, der in dieser Spielzeit neunmal für die U23 der Grün-Weißen auflief (fünf Tore, zwei Vorlagen), war es erst der sechste Bundesligaeinsatz.
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„Ihm gehört die Zukunft“: Was Werder Bremens Daniel Thioune an Salim Musah gefällt
Ein vielversprechender Auftritt, mit dem sich der physisch starke Stürmer bei Werder Bremen für weitere Spielminuten in den letzten beiden Ligaspielen empfohlen hat – und sich auch für die kommende Saison in Stellung bringt. „Ihm gehört die Zukunft”, sagte Daniel Thioune.
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